Alexander Langhorst  Alexander LanghorstFilter zurücksetzen

09.05.2011
16:33
 

Aktuelles Interview auf dem Deutschen Anlegerfernsehen (DAF)

Unter folgendem Link (http://www.daf.fm/video/nebenwerte-hier-sind-die-top-picks-der-spezialisten-50144032-DE0001262186.html) finden Sie ein aktuelles Interview zu interessanten Chanchen im Nebenwertebereich mit Matthias Schrade von GSC Research anlässlich der Entry- und General Standard Konferenz in Frankfurt am Main. Besprochen werden u.a. Advanced Inflight, Eckert & Ziegler, MAX21 und Helma Eigenheimbau AG.

Alexander Langhorst

17.11.2010
20:54
 

Aktuelle mp3-Interviews mit EquityStory und GESCO

Ganz aktuell finden Sie hier (http://bit.ly/bfZa0C) ein heute veröffentlichtes mp3-Interview mit Robert Wirth, Vorstand der EquityStory AG, u.a. Hintergründe zum neuen Büro in Moskau und zu den Zielen für das Geschäftsjahr 2010.

Ferner haben wir mit GESCO-Vorstand Dr.-Ing. Hans-Gert Mayrose anlässlich seines Besuches bei uns über die aktuell vorgelegten Halbjahreszahlen und den weiteren Ausblick für das Gesamtjahr gesprochen. Das Interview finden Sie hier: bit.ly/bfZa0C

Damit Sie künftig garantiert keine unserer News und Interviews mehr verpassen, folgen Sie uns am besten unter twitter.com/nebeneffecten . Auf Wunsch können Sie hierüber auch in einen direkten Dialog mit uns treten.

Alexander Langhorst

29.10.2010
13:22
 

Umstellung der aktuellen Nachrichten

Liebe Leser,

wie Ihnen sicherlich nicht entgangen ist, haben wir das Nachrichtenformat (Rubrik „ Neueste Nachrichten“) auf unserer Internetseite (www.gsc-research.de) umgestellt. Hintergrund der Maßnahme ist die Fokussierung auf Meldungen zu den von intensiv verfolgten und analysierten Unternehmen unseres Anlageuniversums. 

Wir binden daher nun die Twitter-Updates unseres monatlich erscheinenden Print-Börsenbriefes (www.neben-effecten.de) ein. Im Regelfall verlinken wir dabei auf die Quelle der Originalmeldung, ergänzt durch eine kurze Einschätzung zur Meldung. Ferner ermöglicht uns das neue Format auch, flexibler und zeitnäher über interessante Entwicklungen aus Hauptversammlungen zu berichten, z.B. über vom Beschlussvorschlag abweichende Dividendenbeschlüsse. Abgerundet werden unsere Twitter-News durch sonstiges Unterhaltsames und Wissenswertes aus unserem Analystenalltag.

Natürlich können Sie uns unter http://twitter.com/nebeneffecten auch einfach "folgen". So verpassen Sie garantiert keine unserer Nachrichten - und können auf Wunsch auch in einen direkten Dialog mit uns treten. 

Alexander Langhorst

 

16.12.2009
12:02
 

Nachdenklichkeit einer “Heuschrecke”

Es ist schon bemerkenswert, wenn Henry Kravis, seines Zeichens Gründer der Private Equity Gruppe KKR, und bis zum Platzen der Subprime-Blase neben Stephen Schwarzmann von Blackstone einer der beiden Hauptprotagonisten der Branche nunmehr in einem Gespräch mit BusinessWeek lautstark über eine die Investorenlegende Warren Buffet nachdenkt.

Wie schwierig die Situation der Branche nach wie vor ist zeigt sich nicht nur an der Vielzahl von Insolvenzen bei Beteiligungsunternehmen der Private Equity Gesellschaften, sondern auch daran dass die Einwerbung frischer Mittel sowie von Fremdkapital über die Banken nach wie vor ausgesprochen schwierig ist. Anders ist es wohl nicht zu erklären dass Kravis einräumt, dass Investor Warren Buffet gewisse Vorteile habe, die er auch für KKR schaffen wolle.

Das komplette Gespräch mit Henry Kravis finden Sie unter (http://www.businessweek.com/magazine/content/09_51/b4160038935523.htm)

Ob es wirklich gelingt, die Private-Equity-Branche bei ihren Deals weniger abhängig von der Einwerbung von Investorengeld sowie Fremdkapital von Kreditgebern zu machen, bleibt einstweilen abzuwarten, und wird in den kommenden Jahren zu beobachten sein. 

Immerhin ein erster Schritt ist bei KKR auf dem Weg bereits geplant, die KKR-Aktie soll zeitnah an die Börse gebracht werden.

Alexander Langhorst

07.12.2009
21:27
 

Hätten Sie es gewusst, die kürzeste HV aller Zeiten....?

Die Hauptversammlungen deutscher Aktiengesellschaften stehen national und international nicht unbedingt im Ruf mit besonders kurzen Versammlungsdauern aufzuwarten. Ohne an dieser Stelle auf die zum Teil berechtigten Hintergründe von länger dauernden Hauptversammlungen eingehen zu wollen, weckt diese Feststellung naturgemäß auch die Neugier nach besonders kurzen Aktionärsversammlungen hierzulande.

In meiner eigenen, inzwischen deutlich über 1.000 Hauptversammlungen umfassenden Erfahrung, habe ich schon einige Gesellschaften mit Versammlungsdauern von unter einer Stunde erlebt. Die dem Vernehmen nach kürzeste Hauptversammlung in diesem Jahrtausend war im August 2000 das Aktionärstreffen der Fleischer Einkauf AG im Hotel “Strandlust” in Bremen-Vegesack. Dort wurden alle Punkte der Tagesordnung in rekordverdächtigen 8 (in Worten: acht) Minuten abgehandelt. Bis vor kurzem bin auch ich davon überzeugt gewesen, dass dieser Wert den Rekord unter den Publikumsgesellschaften hierzulande darstellt.

Bei der Lektüre der Biographie über den bekannten deutschen Industriellen Hugo Stinnes bin ich jedoch durch Zufall über einen Hauptversammlungsbericht des Montankonzerns Deutsch-Luxemburg gestolpert, auf den dort Bezug genommen wird. Die Versammlung welche bezeichnenderweise in der Bochumer Harmonie im Dezember 1911 stattgefunden hat, dauerte sage und schreibe nur knapp eine (!) Minute. Zur Versammlung des Unternehmens - heutzutage zweifelsohne ein DAX30 Wert -  hatten sich seinerzeit 70 Aktionäre und rund ein Dutzend Pressevertreter eingefunden. Hier Auszüge des Berichts aus der Kölnischen Zeitung.

“(Zitat) Pünktlich zur festgesetzten Stunde erschien im Saale der Vorsitzende des Aufsichtsrats, Herr Hugo Stinne und hinter ihm in langem Zuge zahlreiche Mitglieder des Aufsichtsrates. Dieser Aufsichtsrat ist durch eine Reihe Verschmelzungen, zuletzt auch die Angliederung der Dortmunder Union, wohl zurzeit der größte. Er zählt nicht weniger als 43 Mitglieder, darunter 16 Generaldirektoren, Geheime Kommerzienräte, Kommerzienräte und Werksdirektoren, und allein 12 Bankdirektoren, darunter auch solche aus Luxemburg und Belgien. Der Aufsichtsrat hat im letzten Geschäftsjahr 402.000 Mark an Tantiemen erhalten.

Herr Hugo Stinnes eröffnete die Generalversammlung und stellte den Geschäftsbericht zur Beratung. Auf Verlesung wurde verzichtet, der Abschluss einstimmig und ohne Erörterung genehmigt, ebenso die Dividende auf 11 Prozent festgesetzt und die Entlastung erteilt. Die Präsenzliste ergab, dass von den 90 Millionen Mark betragenden Aktienkapital 64 Millionen vertreten waren. Ein Mitglied des Aufsichtsrats, die Berliner Bankgröße Alexander Schöller, war gestorben. Ihm galt ein kurzer Nachruf. Eine Ersatzwahl wurde nicht vorgenommen; denn der Aufsichtsrat ist ja noch groß genug.

Keiner der Aktionäre sprach ein Wort oder stellte eine Anfrage. Der Vorsitzende, ein großer Schweiger, brauchte deshalb auch keine Antwort und keine Aufklärung zu geben. In kaum einer Minute war die Generalversammlung dieser Riesengesellschaft zu ende. <Ich schließe die Versammlung, die Herren Aktionäre lade ich zu einem bereitstehenden Frühstück ein>, waren die Schlussworte des Herrn Stinnes.

Allgemeine große Heiterkeit ging durch die Reihen des Aufsichtsrats und der Aktionäre. Herr Stinnes hatte kein Wort gesprochen über die Erneuerung des Kohlensyndikats und andere wirtschaftliche Fragen. Es hatte ja niemand Auskunft gewünscht. Die Aktionäre ließen sich größtenteils beim Frühstück nieder und der Aufsichtsrat zog sich zu seiner Sitzung zurück. Das war die Generalversammlung von Deutsch-Luxemburg im Jahre 1911. (Zitat Ende)”.

Angesichts der heute zum Teil schon einige Minuten dauernden einleitenden Ausführungen des Versammlungsleiters zum Procedere der Versammlung wird dieser Rekord aus 1911 wohl einer für die Ewigkeit bleiben.

Alexander Langhorst

02.11.2009
11:02
 

Wikinger-Insel im Nordatlantik - Bald Burgerfreie Zone?!?

Die Meldungslage zur Wirtschafts- und Finanzkrise treibt ja mitunter doch interessante Stilblüten. Was hat der geneigte Leser in den letzten Monaten nicht schon alles über die Auswirkungen in den verschiedensten Bereichen der Wirtschaft erfahren. Aber die jüngst publizierte Meldung, dass infolge des faktischen Staatsbankrottes in Island, die dort bestehenden zwei Niederlassungen der Fast-Food-Kette McDonalds mit Wirkung zum 01. November 2009 die Pforten schließen, lässt doch aufhorchen.

Bisher kannte man ja den Gassenhauer von Paul Kuhn “Es gibt kein Bier auf Hawaii”. Die Aussage dieser Liedzeile ist jedoch scherzhaft gemeint, tatsächlich gibt es in Hawaii nicht nur ein Sortiment an internationalen Biersorten im Handel sondern sogar auch ansässige Brauerein. Die Aussage “Es gibt keinen Big Mac mehr auf Island” entspricht jedoch bald der traurigen Wahrheit. Als Grund für den Rückzug der Fastfood-Kette mit dem großen gelben “M” werden die massiv gestiegenen Importpreise für die Zutaten von Big Mac, Chicken Nuggets & Co. genannt. Besonders bitter für den Freund amerikanischen Fast Foods ist natürlich, dass Mitbewerber “Burger King” bereits per Ende 2008 seine Filiale auf der Insel im Nordatlantik dicht gemacht hat.

Ein Trost für den Liebhaber der Fleischköpse im Brötchen bleibt aber noch. Der bisherige Pächter der zwei McDonalds Filialen plant künftig ein neues Konzept mit mehr lokalen Zutaten. Ob es dann künftig  Stockfisch-Burger statt Fish Mac gibt, werden wir erst wissen, wenn die neuen Speisekarten vorliegen.

Alexander Langhorst

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