Matthias Schrade Matthias SchradeFilter zurücksetzen
In der heutigen Ausgabe der Börsen-Zeitung bin ich in einem Artikel über die Vorgänge bei der P&I Personal & Informatik AG auf - gelinde gesagt - missverständliche Weise zitiert worden. Zudem fehlen erhebliche Teile meiner Aussagen betreffend die Bewertung und Potenziale der Gesellschaft
Ich habe daher unter www.neben-effecten.de im Blog einen Kommentar zum P&I-Artikel geschrieben, in dem diese Aussagen ergänzt und zurückgerückt sind.
Matthias Schrade
Gestern war ich in Pliezhausen, um mir die DATAGROUP IT Services Holding AG einmal vor Ort anzuschauen.
Dort habe ich ein Interview mit Max H.-H. Schaber geführt, dem Gründer und Vorstandsvorsitzenden der Datagroup AG. Dieses veröffentlichen wir jetzt erstmals im MP3-Format. Das Ergebnis können Sie sich jetzt "nebenan" im Blog des nebeneffectenBrief (dort hatten wir Datagroup zuletzt in der Juni-Ausgabe besprochen) unter www.neben-effecten.de anhören.
Über Feedback würden wir uns freuen; wenn Sie's gut finden, machen wir solche Audio-Interviews künftig öfter mal.
Matthias Schrade
Vor einem Jahr warnten wir unter der Überschrift "erinnert irgendwie an Thielert" vor den Risiken bei der ROPAL Europe AG. Jetzt liegt die unschöne (Bilanz-)Wahrheit auf dem Tisch: Der Umsatz in 2009 lag bei lediglich 68 TEUR, während vor allem durch Abschreibungen auf Forderungen und Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten ein EBIT von minus 8,7 Mio. Euro sowie ein Konzernverlust von 7,8 Mio. Euro entstand.
Warum ich die Perspektiven der ROPAL-Aktie auch nach gut 40% Kursverlust weiterhin negativ einschätze, können Sie im Blog unter http://www.neben-effecten.de nachlesen.
Matthias Schrade
Im Blog unseres monatlichen Print-Börsendientes nebeneffectenBrief unter www.neben-effecten.de haben wir soeben eine Warnung vor der "Gruenergy Technologies PLC" veröffentlicht, die derzeit per Cold Calling aus der Schweiz heraus empfohlen wird.
Alle Details dazu können Sie hier nachlesen.
Matthias Schrade
Sieben Jahre lang waren wir von GSC für den Inhalt des "Nebenwerte Insider" (kurz: "NWI") verantwortlich, jetzt beginnt eine neue Zeitrechnung: Seit Freitag gibt es aus unserem Haus den zu 100% von uns selbst gestalteten und erstellten "nebenffectenBrief".
Wenn Sie zu den Lesern des NWI zählten, wird Ihnen der nebeneffectenBrief vom Inhalt und Stil her vertraut vorkommen - denn wir setzen hier schließlich unser erfolgreiches Konzept fort. Allerdings haben wir nicht nur ein eigenes Print-Produkt erstellt, sondern ergänzen dieses auch um eine professionelle Website. Darüber erhalten Sie laufend Updates per Blog, EMail und Twitter. Zudem finden Sie dort ein internes Diskussionsforum für die Leser sowie andere Zusatzangebote.
Bis zum 15.5. können Sie den "nebeneffectenBrief" kostengünstig testen: Mit 50% Rabatt für 49 statt 99 Euro in den ersten drei Monaten bei quartalsweiser Zahlung bzw. bei jährlicher Zahlungsweise mit 100 Euro Rabatt für 249 statt 349 Euro im ersten Jahr.
Eine kostenlose Probe-Ausgabe und das Registrierungsformular zum Abonnieren finden Sie unter www.neben-effecten.de.
Übrigens: Eine neue Zeitrechnung beginnt ganz offensichtlich auch beim NWI, der vom FID Verlag mit einem neuen Chefredakteur weitergeführt wird. Denn schon in der ersten Ausgabe empfiehlt dieser mit der INDUS Holding einen unserer "Finger weg"-Werte und bezeichnet dessen Bilanz als "solide" - trotz hoher Schulden und Firmenwerten, die das Eigenkapital im Konzern deutlich übersteigen.
Auch wenn es uns eigentlich ja nur recht sein sollte, weil durch einen solch krassen Bruch mit dem von GSC jahrelang geprägten Bild des NWI der eine oder andere Ex-Leser umso schneller zu uns zurückfinden könnte: Ein bisschen weh tut es schon, in "meinem" Börsenbrief so etwas zu lesen. Gleiches gilt für andere Details, die mir früher besser gefallen haben.
Kurioserweise ist der neu gestaltete und strukturell teilweise anders aufgebaute nebenffectenBrief wohl dem "Nebenwerte Insider" von früher ähnlicher als die aktuelle Ausgabe ihren Vorgängern. Aber wenn auch Sie das gute alte Produkt vermissen, wissen Sie ja jetzt, wo Sie es finden ;-)
Matthias Schrade
Amüsantes aus meiner Mailbox von einem unserer HV-Reporter:
Hallo Matthias,
gestern war ich in der HV der XYZ AG. Die haben auch einen für IR zuständigen Menschen, den ich zu seinen Kontaktdaten befragte (für den Berichtsanhang). Da er GSC nicht kannte (ich war als GSC Research ordnungsgemäß gemeldet, stand auch entsprechend auf der Gästeliste), erhielt er zunächst eine kurze Schilderung, wer GSC ist, wozu die HV-Berichte dienen und warum es die Information mit den Kontaktdaten des IR-Ansprechpartners gibt.
Das führte zunächst zu einem Augenblick des Nachdenkens, gefolgt von der Bemerkung: "Ich kann Ihnen ja nicht einfach meine Karte geben. Bitte schicken Sie mir Ihren Bericht zur Freigabe. Wenn das abgestimmt ist, dürfen Sie hernach auch meine Daten als Ansprechpartner IR nennen."
Da finde ich schon gut, dass die HV-Teilnehmer ihre Beiträge nicht vorab abstimmen mussten.
Gruß
XXX
P.S.: Mag ja für das Blog taugen, aber dann bitte ohne Nennung der Gesellschaft, sonst kann man den Menschen ja ausfindig machen und womöglich nehmen Aktionäre dann unabgestimmt Kontakt auf...
Die Mail erreichte mich übrigens unter dem - wie ich nach Lektüre sagen mus, durchaus passenden - Betreff "Paranoia pur". Vielleicht sollte sich der IR-Ansprechpartner einfach zum Geheimrat umschulen lassen. Viel ist da ja nicht mehr zu tun ;-)
Matthias Schrade
Ich habe seit gestern nachmittag darüber nachgedacht, ob ich diese Mail (anonymisiert) veröffentlichen oder (inkl. persönlicher Daten) an die BaFin weiterleiten soll. Jetzt fange ich mal mit dem ersteren an:
-------- Original Message --------
Subject: Bewerbung Aktien Promotion (12-Jan-2010 14:52)
From: Sven W.
To: info(at)gsc-research.de
Ich bin selbständiger Makler mit Erfahrung im Telefonmarketing und würde gerne auf Provisionsbasis Aktien Promoten (pushen).
Ist das über Sie möglich und wenn ja wie sind dann die Bedingungen?
Mit freundlichen Grüßen
Sven W.
INTERNETSEITE
TELEFONNUMMER
Schon erstaunlich, wie dreist manche Leute sind. Und dass sie nicht einmal wenigstens kurz googeln, bei WEM sie sich mit einer solchen entlarvenden Mail bewerben. Muss die pure Verzweiflung sein, angesichts der Finanzkrise.
Matthias Schrade
Haben Sie am übernächsten Wochenende schon etwas vor? Noch nicht? Dann vielleicht jetzt: Ich würde mich nämlich freuen, wenn Sie sich die Zeit nehmen, mich und einen Teil meines Teams am 16.1. persönlich kennen zu lernen - und zwar auf dem Börsentag in Dresden.
Der Dresdner Börsentag findet statt
am: Samstag, den 16.01.2010
um: 9.30 bis 18.00 Uhr
im: Congress Center Dresden
Ostra-Ufer 2
01067 Dresden
Nähere Informationen zur Veranstaltung, eine Liste aller Aussteller und eine Anfahrhilfe finden Sie unter www.boersentag-dresden.de. Die Teilnahme am Dresdner Börsentag ist kostenlos.
Ich werde am 16.1. - zusammen mit mehreren meiner Mitarbeiter - den ganzen Tag am Stand der GSC Research GmbH anwesend sein und stehe Ihnen für Fragen rund um das Thema Nebenwerte zur Verfügung.
Wir sehen uns!
Matthias Schrade
Manchmal dringt bei mir ja doch der sparsame Schwabe durch. So auch bei der zufällig entdeckten Aral-Bonus-Aktion "Für 6x30 Liter eine DVD", die mir schon einen meiner Lieblingsfilme eingebracht hat, für effektiv ca. 2,40 Euro bei geschätzten zwei Cent/Liter Zuschlag gegenüber Billigbenzin.
Eine zweite dürfte es allerdings wohl kaum geben. Denn Kulanz scheint nicht die Stärke der Tankstellenkette zu sein. Wie ich am Freitag schon twitterte, blieb die Kassiererin bei der Bitte um Aufrundung von 59,73 Lietern (mehr passte beim besten Willen nicht in den Tank, und der Ersatzkanister war auch schon voll) auf 60 Liter und damit zwei Stempel hart.
Nun gut, ich gab Aral noch eine zweite Chance - und tankte tags darauf die 10fache Menge der fehlenden 0,27 Liter nach, die jetzt wieder gerade so in den Tank passte. Vergebens: Auch der dann Dienst habende Kassierer berief sich auf "Regeln", die er da zu befolgen habe.
Zwar soll es Informanten zufolge in Hamburg kulanter zugehen. Da mir dies aber im Hinblick auf eine Zweit-DVD (nur bis 31.12. möglich) nicht wirklich etwas nutzt, werde ich die nächsten 80 Liter eben keine Qualität tanken. Und statt rund 100 Euro bei Aral liegenzulassen, immerhin 1,60 Euro sparen.
Matthias Schrade
Wichtig, mal prüfen: Wer im Jahr 2009 negative Kapitalerträge erzielt hat, muss bis zum 15. Dezember 2009 bei seiner Bank eine entsprechende Verlustbescheinigung beantragen, um die Verluste in der Einkommensteuererklärung 2009 mit Erträgen bei einer anderen Bank verrechnen zu können.
Ohne Anforderung der Bescheinigung, werden die Verluste von der Bank ins nächste Jahr vorgetragen und mit zukünftigen Gewinnen bankintern verrechnet. Grundsätzlich geht also auch ohne Anforderung der Bescheinigung nichts verloren.
Es besteht jedoch damit die legale Möglichkeit den Zeitpunkt der steuerlichen Geltendmachung der Verluste zu steuern. Es lohnt sich also zu prüfen, wann die Verrechnung von Verlusten steuerlich am sinnvollsten ist.
Wie immer bei Tipps zum komplizierten Thema "Steuern" sind alle Aussagen natürlich ohne Gewähr - halten Sie daher unbedingt Rücksprache mit einem Steuerberater.
Thomas Mariotti
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