September 1  September 1Filter zurücksetzen

26.09.2012
15:55
 

Unter dem nachfolgenden Link (http://www.daf.fm/video/suedzucker-und-rational-kaufen-vossloh-halten-50157494.html) finden Sie ein aktuelles Interview von Alexander Langhorst von GSC Research mit dem Deutschen Anleger Fernsehen (DAF). In dieser Ausgabe des Small & MidCap-Reports geht es um die aktuellen Entwicklungen bei der RATIONAL AG und der Vossloh AG und die weiteren Aussichten der Unternehmen. Zudem enthalten ist ein Interview mit Analyst Klaus Kränzle von Silvia Quandt Research zur Südzucker AG.

Weitere Interviews mit GSC beim DAF können unter dem nachfolgenden Link (http://www.daf.fm/suche.html?q=Langhorst) abgerufen werden.

Alexander Langhorst

21.09.2012
18:00
 

Deutsche Aktien in der Euro-Krise?

Ich hatte kürzlich eine eingehende Diskussion mit einem sehr Euro-skeptischen Aktionär. Er führte die Risiken an, die von der Schuldenproblematik für unsere Währungsunion ausgehen. Mit Risiken meinte er einerseits die konjunkturellen Auswirkungen der drastischen Sparmaßnahmen in einigen Ländern, und anderseits zeigte er sich überzeugt, dass der Euro dauerhaft keinen Bestand haben werde. Aus diesen Erkenntnissen heraus zog er für sich das Resümee, seine Investments aus der Euro-Zone und vor allem auch aus Deutschland abzuziehen. In dieser Argumentation spiegeln sich Ängste, die ich so oder ähnlich oft vernehme. Gleichwohl erachte ich sie in der dargestellten Konsequenz als nicht gerechtfertigt.

Denn was können die Folgen der strukturellen Schieflage in vielen Ländern der Euro-Zone sein? Wahrscheinlich, und da gebe ich den Euro-Kritikern recht, werden Auswirkungen auf das Währungssystem kaum zu vermeiden sein. Ich gehe aber nach wie vor nicht von einem vollständigen Scheitern aus, eine „Gesundschrumpfung“ sehe ich jedoch als sehr gut möglich an. Dies wiederum wird Deutschland eine Menge Geld kosten, es wird unsere Verschuldung drastisch in die Höhe treiben und weitere Sparmaßnahmen erzwingen, indes - es wird uns nicht umbringen! Dazu sind die Strukturen hierzulande im globalen Vergleich viel zu solide.

Erinnern möchte ich an das Jahr 1993, als das gesamte Marktumfeld des deutschen Maschinenbaus nach dem vereinigungsbedingt ungewöhnlich langen und steilen Aufschwung quasi von einem Monat auf den anderen in sich zusammenbrach. Zahlreiche kleine Firmen, aber auch große wie Maho und Deckel überlebten diesen Einbruch nicht. Die Leistungsfähigkeit der Branche als Ganzes hat das allerdings nicht nachhaltig beeinträchtigt. Alte, nicht mehr konkurrenzfähige Produkte wurden durch neue zukunftsfähige ersetzt. Insgesamt blieb die weltweite Technologieführerschaft der Branche bis heute unangetastet. Die aktuelle Krise hat zwar andere Ursachen als die vor fast 20 Jahren, die unmittelbaren Folgen für die Unternehmen sind aber sehr ähnlich, und die mittel- und langfristigen sind es ebenso. 

Wir sehen derzeit eine Euro-Vertrauenskrise. Es ist keine nachhaltige Krise der deutschen Wirtschaft! Deutschland war bereits zu Zeiten der D-Mark eine führende Exportnation. Ich sehe keinen Grund, warum sich daran etwas ändern soll, denn die unternehmerische Basis steht in unserem Lande auf einem breiten und grundsoliden Fundament. Der Anleger, der den deutschen Aktienmarkt außer Acht lässt, vergibt Chancen. Er übersieht einen entscheidenden Vorteil, den Effekt des „Home Bias“ - nirgendwo kann ich ein Investment und die betreffende Informationslage besser beurteilen als im eigenen, bekannten Umfeld. Sicher, eine kluge Depotbeimischung mit interessanten Nicht-Euro-Werten ist nicht zu verachten, Deutschland sollte allerdings im Fokus der Anlagestrategie bleiben, und zwar für Ihren Erfolg an der Börse!

Norbert Paulsen

21.09.2012
13:34
 

Jüngst auf der Pfleiderer-Gläubigerversammlung - Oder warum es leider keinen "HV-Bericht" dazu gibt

Eigentlich hätten wir gerne über die Gläubigerversammlung der Pfleiderer AG am 12. September in Düsseldorf berichtet. Ob die Presse Zugang erhalten würde, schien uns indes von Anfang an unsicher und eine schriftliche Vollmacht war im Vorfeld nicht zu erhalten – jedoch die Zusage eines Aktionärs, dass eine Vollmacht für mich hinterlegt ist. Ich reiste also an in der Hoffnung, dann auch wirklich Zutritt zu erhalten.

Zunächst musste ich wie alle Teilnehmer eine strenge Personenkontrolle inklusive Metalldetektor und eingehender Taschendurchsuchung über mich ergehen lassen. Mir kam die Untersuchung strenger vor als am Flughafen. Offenbar haben einige Personen große Angst vor renitenten Gläubigern. Schließlich durfte ich eintreten, wurde aber einige Meter weiter von einem Vertreter des Gerichts aufgehalten. Wer ich denn überhaupt sei, lautete die Frage.

Meinen Hinweis auf die hinterlegte Vollmacht nahm er entgegen. Sogleich kam aber die Mitteilung, dass bereits jemand anders auf diesem Weg Zutritt erlangt hat; wie dies möglich war, konnte ich nicht eruieren. Meiner anschließenden Frage, ob ich dann als Gast zugelassen werden könnte, stand der Gerichtsvertreter erst gar nicht so ablehnend gegenüber. Plötzlich schaltete sich aber ein Anwalt ein, der dies strikt untersagte. Gäste hatten seiner Aussage nach keinen Zutritt, da es sich um eine Veranstaltung für die Gläubiger handelte. Mein Hinweis, dass dennoch Gäste zugelassen werden dürften, fruchtete nicht.

Ich sah dann einen mir bekannten Aktionär, der tatsächlich zwei Gläubiger vertrat und sich bereit erklärte, mir eine Untervollmacht zu erteilen. Allerdings merkte ich schon bei unserem Gespräch, wie sich Anwälte und Vertreter des Gerichts im Hintergrund berieten. Just als wir uns anmelden wollten, kam dann einer der Rechtsvertreter nach vorne.

Wie er erklärte, wäre es rechtsmissbräuchlich, wenn mir so kurz vor Beginn der Veranstaltung noch eine Untervollmacht ausgestellt würde. Ich äußerte meine Zweifel an dieser Aussage; schließlich ist dieses Vorgehen bei anderen Veranstaltungen gang und gäbe und es war für mich auch kein Grund ersichtlich, warum ich den Gläubiger nicht vertreten können sollte. Mir gelang es aber nicht, die Verantwortlichen zu überzeugen.

Nach und nach schalteten sich immer mehr Personen, vermutlich weitere Anwälte und Vertreter des Gerichts, in das Gespräch ein. Die Entscheidung, dass ich weder als Gast noch über Vollmacht oder Untervollmacht Zugang erhalten werde, blieb aber bestehen. Offenbar sollte eine möglicherweise kritische Berichterstattung um jeden Preis verhindert werden. Dies wirft kein gutes Licht auf die Vorgänge um die Insolvenz dieser Gesellschaft.

Matthias Wahler

18.09.2012
18:39
 

Interview beim DAF Deutsches Anlegerfernsehen - Dt. Rohstoff AG - LEONI AG

Unter dem nachfolgenden Link (http://www.daf.fm/video/hoher-goldpreis-staerkt-deutsche-rohstoff-finanzkrise-plagt-leoni-50157290.html) finden Sie ein aktuelles Interview von Alexander Langhorst von GSC Research mit dem Deutschen Anleger Fernsehen (DAF). In dieser Ausgabe des Small & MidCap-Reports geht es um die aktuelle Geschäftsentwicklung der Dt. Rohstoff AG sowie der LEONI AG und die weiteren Aussichten der Unternehmen. Zudem enthalten ist ein Interview mit dem CFO der Dt. Rohstoff AG, Dr. Thomas Gutschlag.

Weitere Interviews mit GSC beim DAF können unter dem nachfolgenden Link (http://www.daf.fm/suche.html?q=Langhorst) abgerufen werden.

Alexander Langhorst

12.09.2012
17:42
 

Interview beim DAF Deutsches Anlegerfernsehen - IKB Bank AG - Fraport AG

Unter dem nachfolgenden Link (http://www.daf.fm/video/ikb-und-fraport-muss-man-nicht-unbedingt-haben-50157147.html) finden Sie ein aktuelles Interview von Alexander Langhorst von GSC Research mit dem Deutschen Anleger Fernsehen (DAF). In dieser Ausgabe des Small & MidCap-Reports geht es um die aktuelle Geschäftsentwicklung der IKB Bank AG sowie der Fraport AG und die weiteren Aussichten der Unternehmen.

Weitere Interviews mit GSC beim DAF können unter dem nachfolgenden Link (http://www.daf.fm/suche.html?q=Langhorst) abgerufen werden.

Alexander Langhorst

06.09.2012
08:42
 

Interview beim DAF Deutsches Anlegerfernsehen – Solarworld - Centrotec - SMA Solar

Unter dem nachfolgenden Link (http://www.daf.fm/video/solarworld-centrotec-und-sma-solar-behaupten-sich-in-der-krise-50156917.html) finden Sie ein aktuelles Interview von Alexander Langhorst von GSC Research mit dem Deutschen Anleger Fernsehen (DAF). In dieser Ausgabe des Small & MidCap-Reports geht es um die aktuelle Situation in der deutschen Solarbranche sowie die aktuelle Geschäftsentwicklung von Solarworld, Centrotec sowie SMA Solar und die weiteren Aussichten der Unternehmen.

Weitere Interviews mit GSC beim DAF können unter dem nachfolgenden Link (http://www.daf.fm/suche.html?q=Langhorst) abgerufen werden.

Alexander Langhorst

Börsenalltag per Mail

Abonnieren Sie unsere Blogeinträge als Newsletter!
(* Pflichtfelder)

Abo

Datenschutzerklärung

*

Rechtliche Hinweise