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26.10.2012
18:00
 

Das „Handelsblatt“ ist in seiner Ausgabe vom 18. Oktober zu einer erstaunlichen Erkenntnis gelangt und hat diese sogar mit einem Aufmacher bedacht. Unter dem Titel „Das kleine Börsenwunder“ kam der Autor zu dem Schluss: „Klein schlägt groß“, womit der MDAX im Vergleich zu DAX, Dow Jones und EuroStoxx sowie die Kursentwicklung im bisherigen Jahresverlauf 2012 gemeint waren. Die „XXL-Renditen in Nischenmärkten“ seien das Erfolgsrezept, heißt es. Dass eine der in Deutschland führenden Wirtschaftszeitungen damit quasi die gleichen Schlussfolgerungen zieht, wie ich sie Ihnen in meinen Editorials des nebeneffectenBrief vermittelt habe, freut mich.

Gleichwohl muss ich die Feierlaune etwas trüben, denn so klar wie es in dem Bericht scheint, ist die Sachlage bei weitem nicht. Richtig ist, dass der MDAX im oben genannten Indexspektrum in 2012 bisher der Top-Performer war. Nimmt man jedoch den SDAX hinzu, ergibt sich ein anderes Bild. Dessen Werte haben bei weitem nicht so gut abgeschnitten. Ursächlich ist die vergleichsweise schwache Entwicklung seit Anfang Juli, nachdem der SDAX bis dato über weite Strecken zumindest den DAX schlagen konnte. Was ist da passiert?

Die negativen Ausreißer waren im SDAX schlicht weitaus größer als in den größeren Indizes. Ein Fünftel aller SDAX-Werte verlor seit Ende Juni fast zehn Prozent oder mehr. Das drückte seine Performance auf plus 4,4 Prozent, während MDAX und DAX 9,5 Prozent bzw. 11,8 Prozent zulegten. Dennoch ist die Aussage „XXL-Renditen in Nischenmärkten“ korrekt! Allerdings bedarf es dazu eines treffenden Stockpickings. Schaut man sich die Liste der Top-Aktien an, findet man im SDAX mit GESCO einen alten Bekannten – seit Jahresmitte gewannen sie 8,7 Prozent, derweil Branchennachbar INDUS 10,0 Prozent sank; seit unserer Empfehlung im Fondsperformer vom Juni 2012 stiegen GESCO sogar um 11,2 Prozent.

Das ist eine gute Gelegenheit, ein paar Worte über die wesentlichen Merkmale unserer Analysen zu verlieren. Die betreffen zum Ersten den Umstand, dass unsere Analysten zusammengenommen etliche 100 Hauptversammlungen pro Jahr besuchen. Dadurch sind sie eng mit den Besonderheiten der Unternehmen vertraut und haben außerdem einen exzellenten Überblick über den gesamten Nebenwertebereich, der erst die gezielte Auswahl ermöglicht. 

Zum Zweiten ist das der Einblick in die Fondsbesitzdatenbank der AfU Investor Research GmbH, deren Inhalte gewöhnlich nur den Profianlegern bei Banken und Investmenthäusern offen stehen. Mit dem „Fondsperformer“ nutzen wir das diesbezügliche Know-how, um Ihnen exklusive Informationen zu bieten. Oder wussten Sie, dass etwa ein Drittel des Streubesitzes der HELMA Eigenheimbau AG sich in Händen eines value-orientierten Schweizer Fondsinvestors befindet? Dies zu wissen ist wichtig, denn das Engagement dieses Investors hat sicher gute Gründe – wie wir in der aktuellen Ausgabe des nebeneffectenBrief erläutern für Ihren Erfolg an der Börse!

Norbert Paulsen

26.10.2012
15:47
 

Interview beim DAF Deutsches Anlegerfernsehen - XING AG

Unter dem nachfolgenden Link (http://www.daf.fm/video/xing-burda-peilt-komplettuebernahme-an---angebot-fair-bewertet-50158157.html) finden Sie ein aktuelles Interview von Alexander Langhorst von GSC Research mit dem Deutschen Anleger Fernsehen (DAF). In dieser Ausgabe der Sendung Börse Live geht es um das heute angekündigte Übernahmeangebot des Medienkonzerns Burda für die Aktien der XING AG.

Weitere Interviews mit GSC beim DAF können unter dem nachfolgenden Link (http://www.daf.fm/suche.html?q=Langhorst) abgerufen werden.

Alexander Langhorst

22.10.2012
20:35
 

Wirtschaftsgeschichte - Heute vor 38 Jahren

Am 22. Oktober 1974 - also heute auf den Tag genau vor 38 Jahren - hat das Amtsgericht Köln dem Vergleichsantrag des Bankhauses I.D. Herstatt KGaA stattgegeben. Die Kölner Privatbank - die sich mehrheitlich im Besitz des Kölner Versicherungsunternehmers Gerling befand - musste im Juni 1974 ihre Schalter schließen, da man wg. fehlgeschlagener Devisenspekulationen in eine existenzvernichtende Schieflage geraten ist. (Näheres zu den Hintergründen siehe unseren HV Bericht aus dem Jahre 2005 - http://www.gsc-research.de/gsc/research/hv_berichte/detailansicht/index.html?tx_mfcgsc_unternehmen%5Buid%5D=3279&tx_ttnews%5Btt_news%5D=1877&cHash=c90963e066). Der Zusammenbruch des Bankhauses I.D. Herstatt in 1974 war der bis dato größte Bankencrash in der Bundesrepublik. Am Tag der Antragstellung zum Vergleichsverfahren am 27. Juni 1974 und der vom Aufsichtsamt verfügten Schließung der Schalter kam es vor dem Hauptsitz des Instituts zu Tumulten aufgebrachter Kunden.

Als Ergebnis aus der Herstatt-Pleite und dem dort initiierten Feuerwehrfonds des Bankgewerbes zur teilweisen Entschädigung der Anleger gründeten die deutschen Banken in der Folge einen Einlagensicherungsfonds, der die Sparer vor dem Komplettverlust Ihrer Einlagen schützen soll. Die Abwicklung der Herstatt-Bank hat sich über mehr als drei Jahrzehnte bis ins Jahr 2007 hingezogen.

Tiefergehende Einblicke in dieses spannende, aber schon fast vergessene Kapitel der deutschen Bankgeschichte bieten auch die Berichte von GSC Research, in den Jahren 2005 bis 2007 haben wir an den Versammlungen teilgenommen. Die erschienen Berichte mit spannenden Hintergründen sind unter dem nachfolgenden Link zu finden - http://www.gsc-research.de/gsc/datenbank/datenbank/suchergebnis/suchdetailseite/index.html?tx_mfcgsc_unternehmen%5BDBSUCHE%5D=herstatt&tx_mfcgsc_unternehmen%5Buid%5D=3279&cHash=549aefc4ac)  

Alexander Langhorst

15.10.2012
09:43
 

Größenwahn und Selbstbedienung - Der Krimi um die Millionen der WestLB

Am 15.10.2012 um 22:00 Uhr ist im WDR eine sicherlich spannende Dokumentation aus der Reihe "die story" zu sehen. Die Sendung beschäftigt sich insbesondere mit dem Niedergang der einst größten und mächtigsten Landesbank in Deutschland. Seit Mitte des Jahres firmiert das Institut unter Portigon und befindet sich in der Abwicklung. Je nach Verlauf kann diese den Steuerzahler im Worst-Case mit bis zu 18 Mrd. Euro belasten.

Die komplette Sendung finden Sie unter dem nachfolgenden Link (http://www.wdr.de/tv/diestory/sendungsbeitraege/2012/1015/westlb.jsp).

Alexander Langhorst

09.10.2012
22:03
 

SWR-Doku: Macht und Marionette - Der EnBW-Deal

Eine durchaus sehenswerte Doku des SWR ist aktuell in der ARD-Mediathek unter dem nachfolgenden Link abrufbar (http://www.ardmediathek.de/das-erste/reportage-dokumentation/macht-und-marionette-wie-ein-banker-einen-politiker?documentId=12028852). Der Beitrag beschäftigt sich mit dem auch schon in der Presse heftig diskutierten Erwerb des EnBW-Aktienpakets durch das Land Baden-Württemberg von der französischen EdF. Der Film bietet neben der Beleuchtung der politischen Aspekte, die auch Gegenstand eines Unterschungsauschusses sind, auch interessante Einblicke in den Ablauf der Gesamtransaktion und arbeitet auch heraus, welche Besonderheiten dieser beinhaltet.

Alexander Langhorst

09.10.2012
12:05
 

Interview beim DAF Deutsches Anlegerfernsehen - Douglas Holding AG

Unter dem nachfolgenden Link (http://www.daf.fm/video/douglas-experte-weihnachtsgeschaeft-wird-erkenntnisse-bringen-50157766.html) finden Sie ein aktuelles Interview von Alexander Langhorst von GSC Research mit dem Deutschen Anleger Fernsehen (DAF). In dieser Ausgabe der Sendung Börse Live geht es um die vorläufigen Geschäftszahlen 2011/2012 der Douglas Holding AG und die weiteren Aussichten des Unternehmens im laufenden Jahr.

Weitere Interviews mit GSC beim DAF können unter dem nachfolgenden Link (http://www.daf.fm/suche.html?q=Langhorst) abgerufen werden.

Alexander Langhorst

04.10.2012
11:15
 

Interview beim DAF Deutsches Anlegerfernsehen - Gerresheimer AG

Unter dem nachfolgenden Link (http://www.daf.fm/video/gerresheimer-experte-erreichen-der-ziele-kein-selbstlaeufer-50157677.html) finden Sie ein aktuelles Interview von Alexander Langhorst von GSC Research mit dem Deutschen Anleger Fernsehen (DAF). In dieser Ausgabe der Sendung Börse Live geht es um die aktuellen Quartalszahlen der Gerresheimer AG und die weiteren Aussichten des Unternehmens im laufenden Jahr.

Weitere Interviews mit GSC beim DAF können unter dem nachfolgenden Link (http://www.daf.fm/suche.html?q=Langhorst) abgerufen werden.

Alexander Langhorst

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