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24.12.2018
07:00
 

Frohe Weihnachten

Frohe Stunden und besinnliche Feiertage wünschen wir unseren Kunden, Geschäftspartnern und Anteilseignern zum Weihnachtsfest und für das neue Jahr 2019 alles Gute.

Das Team von GSC Research

22.12.2018
12:00
 

SdK - Schwarzbuch Börse 2018: "Die großen und kleinen Skandale"

Die SdK - Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V. (www.sdk.org) hat jüngst das neue Schwazbuch Börse 2018 veröffentlicht. Interessierten Anlegern empfehlen wir die nachfolgend zitierte Originalpressemitteilung in der auch eine Bezugsmöglichkeit angegeben ist zur Lektüre:

 

"Schwarzbuch Börse 2018: Die großen und kleinen Skandale"

Die Insolvenz der P&R-Gruppe ist für betroffene Privatanleger ein Fiasko: Sie werden nur einen minimalen Teil ihrer Investition wiedersehen. "Wer das P&R-Geschäftsmodell über Jahre verfolgt hat, konnte ahnen, dass die Blackbox P&R nicht sauber arbeitet", fasst SdK Vorstandsvorsitzender Daniel Bauer die Lehre aus einem der größten Anlegerskandale Deutschlands zusammen.

In diesem Sinne präsentiert das aktuelle Schwarzbuch Börse der SdK Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V., das alljährlich im Rahmen der Publikation AnlegerLand erscheint, die großen und kleinen Skandale aus Sicht der Privatinvestoren. Die anschauliche Sammlung von Negativbeispielen reicht von ASmallWorld über Delticom und Royalbeach bis ZhongDe Waste Technologie.

Das Schwarzbuch Börse berichtet nicht nur aus erster Hand von hitzigen Generaldebatten auf Hauptversammlungen, sondern geht dubiosen Geschäften, unklaren Bilanzen und möglichen Kursmanipulationen im Detail auf den Grund. Neben Missständen bei einzelnen Gesellschaften befasst sich das Schwarzbuch Börse 2018 mit den Auswirkungen unzureichender Risikoberichterstattung in den Bilanzen deutscher AGs, des Dieselgate-Skandals oder der Panama Papers.

Risikoberichterstattung - welche Informationen man (nicht) erhält

Die Ergebnisse einer wissenschaftlichen Untersuchung zur Aussagekraft von Risikoberichten ausgewählter DAX-Unternehmen an der Hochschule Pforzheim sind alarmierend. Für private Anleger ist es kaum möglich, anhand der Risikoberichte die Risiken eines Unternehmens zu überblicken und die Eintrittswahrscheinlichkeit bzw. die potenzielle Auswirkung eines Risikos richtig einzuordnen.

In der Studie werden die Risikoberichte von BMW, Volkswagen, Bayer und Merck im Zeitraum 2014 bis 2016 analysiert. Sogar bei den Berichten mit der höchsten Informationsdichte ist eine genaue Aussage bezüglich der Risikotragfähigkeit des Unternehmens nicht gegeben. Formulierungen aus den Vorjahren wurden kopiert und wortgleich für das aktuelle Jahr eingefügt, konkrete belastbare Zahlen über die Risikohöhe nicht vorgelegt.

P&R, ein Schneeballsystem par excellence

Anleger haben über Generationen hinweg hohe Summen in Container der P&R-Gruppe investiert und stehen jetzt vor einem Scherbenhaufen. Die SdK hat ein Gutachten in Bezug auf das Geschäftsmodell in Auftrag gegeben: Es war bereits seit Jahren nicht mehr tragfähig und mündete in einem klassischen Schneeball-system. Die Aussichten für Anleger im Insolvenzverfahren sind düster.

Und bist du nicht willig, so brauch' ich Gewalt

Um die Minderheitsaktionäre der MK-Kliniken AG loszuwerden, scheint Ulrich Marseille, dem Gründer, Aufsichtsratsvorsitzenden und Mehrheitseigentümer, fast jedes Mittel recht. Von Schikanen auf Hauptversammlungen über gravierende Kapitalerhöhungsbeschlüsse bis zu einem skandalösen Aktienrückkaufprogramm - MK-Kliniken zeigt eine besondere Kreativität, wenn es darum geht, Aktionäre loszuwerden.

Ein "guter" Schritt dahin ist für Gesellschaften immer das Delisting. Diesen Schritt hat nicht nur MK-Kliniken gewählt, sondern auch die Softship AG. Letztere illustriert anschaulich die möglichen Bewertungsprobleme nach einem Delisting im Vorfeld einer aktienrechtlichen Strukturmaßnahme wie dem Squeeze-out.

Game over bei Royalbeach

Nach endlosen positiven Meldungen kam die Insolvenz der Royalbeach Spiel- und Sportartikel GmbH Anfang 2018 überraschend. Erste Ermittlungen haben ergeben, dass die Gesellschaft offenbar seit Jahren massiv alle Beteiligten durch fingierte Forderungen betrogen hat. Sowohl die angeblichen Aufträge als auch die zur Liquiditätsbeschaffung angegebenen Warenbestände existierten anscheinend zum Großteil gar nicht. Die Anlegergelder flossen über Tochtergesellschaften ab.

SdK Vorstandsvorsitzender Daniel Bauer sagt dazu: "Bei der Insolvenz der Royal-beach Spielwaren und Sportartikel Vertriebs GmbH wurde erneut sichtbar, wie leicht es ist, mit intransparenten und zum Teil falschen Angaben Banken und Anleger hinters Licht zu führen."

Weitere Themen des Schwarzbuch Börse 2018 sind:

- die deutschen Bankaktien zehn Jahre nach der Lehman-Pleite

- Dividendenklau bei wikifolio-Zertifikaten

- Lustkiller nach dem Niedergang der Beate-Uhse-Kette

- "vermöbelte" Anleger bei Steinhoff International Holdings N.V.

- Abgründe auf der HV der Deutsche Geothermische Immobilen AG

- Todesstoß für mybet Holding SE

- kryptische Fragezeichen bei "The NAGA Group"

- Insolvenz und wieder zurück für UHR.DE

- Wirtschaftsverhinderung statt -förderung des Berliner Senats

- "virtuelle" Umsätze bei STARAMBA SE

- Fritz Nols: vom Börsenmakler zum Krypto-Opportunisten

- IPO-Flops windeln.de, elumeo und VAPIANO

- und weitere negative Einzelfälle wie Delticom, NorCom, Sino oder die "Reich-Gruppe"

Das Schwarzbuch Börse erscheint als Bestandteil der Sonderausgabe "AnlegerLand 2019". Es kann kostenpflichtig bei der SdK Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V. unter info@sdk.org oder unter 089 / 2020846-0 bestellt werden oder für 4,50 Euro an ausgewählten Bahnhofskioskverkaufsstellen in deutschen Großstädten erworben werden.

SdK Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V.

München, am 20. Dezember 2018

 

Ansprechpartner für die Presse:

Daniel Bauer

Vorstandvorsitzender der SdK

Tel.: + 49 (0) 89 20 20 846 0

E-Mail: bauer(at)sdk.org

 

Alexander Langhorst

20.12.2018
10:33
 

Unternehmensgeschichte - "Geschichte der Banca d’America e d’Italia (BAI)" und "Bankiers und ihre Weine"

Zwei sehr lesenswerte Publikationen sind in diesem Jahr von der Historischen Gesellschaft der Deutschen Bank e.V.erschienen. Der Blick in die Historie des deutschen Branchenprimus ist dabei sicherlich weitaus erfreulicher als die aktuelle Meldungslage aus den Zwillingstürmen. Dies gilt insbesondere auch mit Blick auf die zweite der vorgestellten Publikationen.

Zum einen handelt es sich dabei um die Darstellung der Geschichte der Banca d’America e d’Italia (BAI) die im Jahre 1917 gegründet wurde und im Sommer 1918 ihren Geschäftsbetrieb aufgenommen hat. Im Jahre 1986 wurde die BAI von der Deutschen Bank übernommen und heißt sei 1994 „Deutsche Bank SpA“. Die Publikation ist hier direkt abrufbar.

Bei der zweiten Publikation handelt es sich um das durchaus spannende Thema "Bankiers und ihre Weine - Streifzüge durch das 19. und frühe 20. Jahrhundert". Der lesenswerte Bericht wurde verfasst von Dr. Daniel Deckers (Redakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und Dozent für die Geschichte des Weinbaus und Weinhandels an der Hochschule Geisenheim) und ist hier abrufbar.

Weitere interessante Publikationen zur Geschichte der Deutschen Bank, den handelnden Personen der vergangenen bald 150 Jahre sowie sämtliche Geschäftsberichte seit 1870 als PDF-Dokument sind unter www.bankgeschichte.de verfügbar.

Alexander Langhorst

17.12.2018
11:43
 

GSC Research exklusiv - Squeeze-Out bei der AGO AG angekündigt

Wie wir soeben exklusiv von unserem Berichterstatter Matthias Wahler aus Kulmbach erfahren haben, wurde auf der heutigen außerordentlichen Hauptversammlung der AGO AG (WKN A12UK4) seitens des Hauptaktionärs die Squeeze-Out Absicht bekannt gegeben. Seit dem Delisting werden die AGO AG Aktien im Telefonhandel bei der Valora Effekten Handel AG (www.veh.com) gehandelt.

Demnach ist ein verschmelzungsrechtlicher Squeeze-Out vorgesehen. Der Abfindungspreis soll 3,03 Euro betragen und zu einer entsprechenden außerordentlichen Hauptversammlung mit Beschlussfassung soll noch vor Weihnachten im Bundesanzeiger eingeladen werden. Der Hauptaktionär HCS Beteiligungsgesellschaft mbH hält ausweislich der heutigen Präsenzliste 90,4 Prozent der Aktien der AGO AG.

Die genauen Hintergründe der Hauptversammlung können dem bei GSC Research erscheinenden HV-Bericht entnommen werden.

 

Alexander Langhorst

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