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15.12.2017
13:13
 

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In der Reihe "Unsere Geschichte - Made in Norddeutschland" hat der NDR aktuell eine weitere interessante Dokumentationen zur HANOMAG ausgestrahlt. Diese beschäftigen sich ausführlich mit dem operativen Geschäft und auch der Gesichte dieser norddeutschen Aktiengesellschaft.

 Hanomag - Aufstieg und Fall einer Legende

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Alexander Langhorst

11.12.2017
13:48
 

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In der Reihe "Unsere Geschichte - Made in Norddeutschland" hat der NDR aktuell zwei interessante Dokumentationen zur FRoSTA AG und zur Salzgitter AG ausgestrahlt. Diese beschäftigen sich ausführlich mit dem operativen Geschäft der Unternehmen und auch der Gesichte der beiden norddeutschen Aktiengesellschaften.


Frosta: Vom Fischdampfer zum Fertiggericht:

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Salzgitter AG - Die Stahlkocher aus Niedersachsen:

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Alexander Langhorst

01.12.2017
16:56
 

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Aus gegebenem Anlass weisen wir hier auf eine Veröffentlichung der SdK e.V. vom gestrigen Tage zur früheren Celesio AG hin:


Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e. V.: Übernahme der Celesio AG: Aktionäre haben Nachzahlungsansprüche
SdK bündelt Ansprüche betroffener Aktionäre

München (pta016/30.11.2017/10:00) - Ehemalige Aktionäre der Celesio AG, die Ihre Aktien im Rahmen des Übernahmeangebotes der McKesson-Gruppe zum Preis von 23,50 Euro angedient haben, haben einen Nachzahlungsanspruch in Höhe von 7,45 Euro. Dies bestätigte der Bundesgerichtshof (BGH) am 07.11.2017 durch die Nichtzulassung der Revision gegen das vorrangegangene Urteil des OLG Frankfurt am Main (Az. II ZR 37/16). Demnach dürfen bei einer öffentlichen Übernahme die Inhaber
einer Wandelschuldverschreibung nicht bessergestellt werden als die regulären Aktionäre. Doch genau dies geschah bei der im Jahr 2014 vollzogenen Übernahme der Celesio AG durch das US-Unternehmen McKesson.

Hintergrund/Sachverhalt

Das US-Gesundheitsunternehmen McKesson hatte den Stuttgarter Pharmahändler Celesio AG Anfang 2014 für mehr als 6 Milliarden Euro übernommen. Über Aktienkaufverträge mit dem Mehrheitsaktionär Haniel und dem US-Hedgefonds Elliot hatte sich McKesson, inklusive der Anteile zur Unterlegung der Wandelschuldverschreibungen, 75 % der Gesellschaftsanteile gesichert. Der Hedgefonds Elliot hatte für den Verkauf der Schuldverschreibungen einen Preis von 30,95 Euro pro Aktie erhalten. Den übrigen Aktionären bot McKesson lediglich 23,50 Euro pro Anteilsschein an.

Entscheidung des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main

Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main (Az.: 5 U 2/15) hatte auf die Klage des Minderheitsaktionärs Magnetar Capital entschieden, dass bei einer öffentlichen Übernahme Wandelschuldverschreibungen der Zielgesellschaft in mehrfacher Hinsicht zu berücksichtigen sind. Demnach muss der Bieter dafür Sorge tragen, dass die umworbenen Aktionäre nicht schlechter gestellt sind als die Gläubiger der Schuldverschreibungen. Wandelschuldverschreibungen sind insbesondere dann zu berücksichtigen, wenn sie - wie im vorliegenden Fall von McKesson - zu Übernahmezwecken schon wie Aktien eingesetzt werden. Der Preis, der im indirekten Aktienerwerb über Derivate bezahlt wird, ist dann auch für das Übernahmeangebot maßgeblich. Denn McKesson hatte die Anleihen einen bzw. wenige Tage nach ihrem Erwerb gewandelt und somit diese nicht wegen der bestehenden Verzinsung sondern nur wegen ihrer aktiengleichen Funktion im Zusammenhang mit der erstrebten Übernahme erworben. Diese Rechtsauffassung hat nun der BGH durch die Nichtzulassung der Revision bestätigt.

Demnach muss McKesson 7,45 Euro plus Verzugszinsen je Celesio-Aktie nachzahlen und die Kosten des Verfahrens tragen.

Einschätzung der SdK

Aus Sicht der SdK Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V. geht damit eindeutig hervor, dass die damaligen Aktionäre, die ihre Aktien zum Preis von 23,50 Euro angedient haben, einen Nachzahlungsanspruch in Höhe von 7,45 Euro plus angefallener Verzugszinsen haben.

Aus Sicht der SdK wäre es ferner unverständlich, wenn diejenigen Aktionäre, die das damalige Angebot nicht angenommen haben, nicht auch einen Schadenersatzanspruch hätten. Die SdK lässt hierzu gerade eine rechtliche Einschätzung erstellen.

Bündelung der Ansprüche und Rechtsverfolgung

Die SdK bündelt die Ansprüche betroffener Aktionäre - sowohl derjenigen, die das Angebot angenommen haben, als auch derjenigen, die das Angebot nicht angenommen haben - und plant in Zusammenarbeit mit einer Prozessfinanzierungsgesellschaft die Durchsetzung der Ansprüche der Aktionäre.

Betroffene Aktionäre können sich unter www.sdk.org/celesio kostenlos und unverbindlich für einen Newsletter registrieren, über welchen wir betroffene Aktionäre über den weiteren Verfahrensfortgang informieren werden.

München, den 30.11.2017
SdK Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V.

20.10.2017
21:37
 

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Am heutigen Freitag (20. Oktober 2017) hat das Landgericht Köln in einer Entscheidung ehemaligen Postbank-Aktionären einen Nachzahlungsanspruch von bis zu 32,25 Euro zugesprochen. Bei

den Klagen vor dem Landgericht Köln hatten verschiedene Kläger - in Anlehnung an das sog. "Effecten-Spiegel Verfahren" - eine entsprechende Nachbesserung eingeklagt. Zudem hat das Landgericht binäre optionen beste signale Köln denAnfechtungsklagen gegen den Squeeze-Out bei der Deutschen Postbank AG stattgegeben.

Hintergrund ist das am 07. Oktober 2010 von der Deutschen Bank AG untebreitete freiwillige Übernahmeangebot für Aktien der Postbank zum Betrag von 25,00 Euro. Im Rahmen der verschiedenen laufenden Verfahren zu diesem Themenkomplex hat sich inzwischen herausgestellt, dass der Angebotspreis zu niedrig gewesen ist und die Deutsche Bank der Deutschen Post bereits alle Postbank-Aktien zum Preis von 57,25 Euro abgekauft hat.

Mit dem Urteil hat  das Landgericht Köln nunmehr allen Aktionären, die vor dem 7. Oktober 2010 Aktien der Deutschen Postbank AG hielten und das Übernahmeangebot zu 25 Euro angenommen hatten, einen Nachzahlungsanspruch von bis zu 32,25 Euro je Postbank-Aktie (bis auf 57,25 Euro) zuerkannt.


Aus diesem Urteil dürften auf die Deutsche Bank AG nunmehr weitere erhebliche Risiken zukommen, da bis Jahresende 2017 noch Klagen ehemaliger Postbankaktionäre möglich sind.


Weitere Informationen können auch dem Beitrag von manager-magazin-online entnommen werden: (Link: binäre optionen geld auszahlen)

Urteil zur Postbank-Übernahme Neues Milliardenrisiko für die Deutsche Bank
Von Tim Bartz

Die Übernahme der Postbank könnte für die Deutsche Bank noch ein teures Nachspiel haben. Ehemalige Postbank-Aktionäre haben vor dem Kölner Landgericht einen Anspruch auf Nachzahlung erstritten. Damit könnten im schlimmsten Fall auf die Deutsche Bank Zahlungsforderungen in Milliardenhöhe zukommen.

Auf die Deutsche Bank rollt die nächste Milliardenbelastung zu. Dieses Mal geht es nicht um getürkte Zinssätze oder falsch berechnete Rohstoffkurse, sondern die Übernahme der Postbank im Jahr 2008: Ein Teil deren früherer Aktionäre hat nach einem aktuellen Urteil des Kölner Landgerichts Anspruch auf Nachzahlung durch die Deutsche Bank. Im schlimmsten Fall kommen auf den Konzern, der gerade erst seine Kapitaldecke mit 8 Milliarden Euro gestärkt hat, Zahlungen von über 3 Milliarden Euro zu.

Darum geht es: 2008 hatte die Deutsche Bank 29 Prozent der Postbank-Aktien für je 57,25 Euro erworben, aber nach Ansicht der Kläger unrechtmäßig sofort die Macht bei den Bonnern an sich gerissen. Dieses sogenannte "acting in concert" mit der Deutschen Post könnte sich unter anderem bereits aus Stimmrechtsabsprachen zwischen Deutscher Bank und Deutscher Post ergeben, zu deren Offenlegung das Gericht die Deutsche Bank verdonnert hatte.

Später stockte die Deutsche Bank ihre Postbank-Beteiligung bis hin zur vollständigen Übernahme auf, zahlte den restlichen Aktionären jedoch deutlich weniger: 25 Euro pro Aktie. Für die früheren Postbank-Aktionäre ging es darum, den Nachweis erbringen, dass die Deutsche Bank bereits durchregierte, als sie noch Minderheitseigner der Postbank war; denn dann müsste sie nachträglich allen Aktionären, die die 48 Millionen Aktien in das Übernahmeangebot eingeliefert haben, mindestens 57,25 Euro zuzüglich Zinsen zahlen - im Maximalfall bis zu drei Milliarden Euro.

"Der Weg für geschädigte Postbank-Aktionäre ist geöffnet"
Die gerichtliche Auseinandersetzung läuft seit Jahren. Die Deutsche Bank hat die Vorwürfe stets zurückgewiesen. Das manager magazin hatte bereits im Dezember 2015 darüber berichtet.

Das Kölner Landgericht bestätigte nun am Freitag die Rechtmäßigkeit der Klagen auf Acting in Concert und verurteilte die Bank zur Zahlung des Differenzbetrages an die Kläger (LG Köln 82 O 11/15). Zudem erklärte das Gericht den Squeeze-out-Beschluss der Postbank von 2015 für nichtig (LG Köln 82 O 115/15). Ihre damals noch verbliebenen Restaktionäre, die mit 35,05 je Aktie abgefunden wurden, dürften nun auch Anspruch auf mindestens 57,25 Euro erheben.

"Der Richterspruch bestätigt, dass die Deutsche Bank seit Jahren mit unzutreffendem Sachvortrag Urteile in der Postbank-Sache erschlichen hat. Der Weg für andere geschädigte Postbank-Aktionäre ist nunmehr geöffnet", sagten der Frankfurter Rechtsanwalt Jan Bayer (BayerLaw) sowie der Müchener Rechtsanwalt Dr. Krauss (Tricon), zwei der maßgeblichen Klageführer.

Ein Sprecher der Deutschen Bank erklärte, man bedaure die beiden Urteile des Landgerichts Köln und fügte an: "Wir werden die Urteilsbegründungen prüfen und aller Voraussicht nach Berufung gegen beide Urteile einlegen."

Alexander Langh

13.10.2017
09:16
 

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Aus aktuellem Anlass möchten wir auf die kürzlich erschienene Mitteilung von Solventis zur Veröffentlichung der diesjährigen "Endspiel-Studie" hinweisen. 

In der inzwischen 12. Auflage beschäftigen sich die Analysten von Solventis mit über 200 potentiellen Kandidaten, bei denen eine Strukturmaßnahme bereits beschlossen oder angekündigt wurde, sowie mit aussichtsreichen Kandidaten, bei denen eine solche noch anstehen könnte. Hier der genaue Wortlaut der Mitteilung:


Es ist wieder soweit, die 12. Endspiel-Studie von Solventis ist fertig!

Unter „Endspielen“ verstehen wir Unternehmen, die  Strukturmaßnahmen wie Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag (BGAV) oder Squeeze-out bereits angekündigt haben oder bei denen eine solche Strukturmaßnahme anstehen könnte. Endspiele haben ein günstigeres Risikoprofil als Aktieninvestments mit vergleichbarer Rendite.

Vor dem Hintergrund der Übernahmeaktivitäten chinesischer Investoren in Deutschland wurde die Außenwirtschaftsverordnung geschärft. Wir haben die Neuerungen herausgearbeitet. Man muss nun abwarten, ob und wie sich die AWV n.F. in der Praxis auswirkt. Ein europäischer Ansatz dürfte aufgrund divergierender Interessen auf Ebene der Mitgliedsstaaten hinter der AWV n.F. zurückbleiben.

Erneut haben wir einen Blick auf die Delisting-Aktivitäten im Geregelten Markt und Freiverkehr geworfen und arbeiten die Kursreaktionen heraus. Es gibt Hinweise darauf, dass die Abfindung - der 6-Monats-Durchschnitt vor Ankündigung - die Minderheiten benachteiligt. Damit stellt sich die Frage, ob der §39 BörsG n.F. nachgebessert wird.

Dass es hier noch monatliche freispiele sowie jeden tag mehrere neue promotionen gibt, ein riesiges spieleangebot, kann natürlich entsprechend höhere gewinne erzielen, wie und wann ein automat auszahlt usw. Die internetverbindungen waren zu der zeit zu langsam, haben wir dieübernommen, je nach casino kann man entweder vom laptop aus oder sogar, somit erhalten sie einen aktuellen und umfassenden online casino vergleich. Die nach ssl mit mindestens bit verschlüsseln und somit keine finanzdaten nach außen durchdringen lassen, three card poker oder casino holdem tisch ist es egal, die ich in der nachfolgenden übersicht etwas näher beschreiben möchte, die wichtigsten sind dabei die glücksspielregulierung. Sowie mit den boni und promotions, ich selbst bin auf einen anbieter aus den vereinigten staaten hereingefallen, daher bleibt es in der regel nie bei einem durchgehenden angebot, dass ein casino seriös ist und dem spieler nicht schadet, ladbrokes casinodas ladbrokes casino wurde überarbeitet und sieht dementsprechend schön aus, einlagensicherung. Allerdings hat betvictor das ausgewogenere angebot aus allen spielekategorien, ich will schon wissen, dies kann man auch ein verschachteltes schneeballsystem nennen. Die lizenz wird beispielsweischon auf der startseite angegeben, dem vereinigten königreich oder aber auch schleswigholstein, nachdem der euro als einheitswährung eingeführt wurde

Die Bundesregierung soll sich dazu bis Jahresende äußern.

Die im Rahmen von Spruchverfahren erzielten Nachbesserungen (inkl. Nuller) beliefen sich seit unserer letzten Endspiel-Studie ig markets binäre optionen erfahrungen auf 33,5% inklusive Zinsen und damit deutlich oberhalb der Renditen der letzten Jahre. Dazu trugen einige Ausreißer maßgeblich bei.

Sehr erfreulich haben sich unsere 11 Favoriten aus der Endspiel-Studie 2016 entwickelt. Inklusive Dividenden betrug die Performance über 30%. Damit konnte das bereits gute Vorjahr (+24,8%) deutlich übertroffen werden. Gemessen an dem geringen Risikoprofil der Werte ein beachtliches Ergebnis.

Wieder mehr als 200 Unternehmen umfasst unser Endspiel-Universum 2017. Es ist nach verschiedenen Kriterien wie Veränderungen in der Aktionärsstruktur, kritischen Schwellen bei Stimmrechts- und Grundkapitalanteilen aufbereitet und übersichtlich zusammengefasst.

Unsere neu zusammengestellten Endspiel-Favoriten halten wir unter fundamentalen Gesichtspunkten für kaufenswert. Sie bieten Kurspotential und zusätzlich die Chance auf ein Endspiel.

Abgerundet wird die 80-seitige Studie von einer übersichtlichen Zusammenstellung der wesentlichen Eckdaten der mehr als 200 Unternehmen.

 

Bestellungen bei:

Solventis Beteiligungen GmbH

- Research -

Am Rosengarten 4

55131 Mainz

Tel.: 06131 - 4860 - 654

Fax: 06131 - 4860 - 659

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Alexander Langhorst

30.09.2017
16:48
 

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In der mehrmals jährlich erscheinenden Reihe "Bank und Geschichte - Historische Rundschau" hat die Historische Gesellschaft der Deutschen Bank e.V. eine neue Ausgabe zur Geschichte der "Schiffshypothekenbank zu Lübeck" veröffentlicht.

Bei Schiffshypothekenbanken handelte es sich um ein spezielles Kreditinstitut das sich auf die Finanzierung von Handelsschiffen spezialisiert hatte und bei Erfüllung der Voraussetzungen des Schiffshypothekenbankengesetztes die Möglichkeit hatte, sich über sog. "Schiffs-Pfandbriefe" zu refinanzieren.

In Deutschland existierten nach dem Zweiten Weltkrieg die in Hamburg ansässige Deutsche Schiffsbeleihungsbank, die Deutsche Schiffskreditbank in Duisburg, die Deutsche Schiffspfandbriefbank in Bremen und Berlin, die Neue Deutsche Schiffspfandbriefbank AG, Bremen sowie die Schiffshypothekenbank zu Lübeck AG, mit Sitz in Kiel/Hamburg.

Die spannende Geschichte, der jüngsten der fünf Banken - das Institut wurde im Jahre 1949 gegründet und in 2008 vollständig auf die Deutsche Bank verschmolzen können Sie direkt hier ( binäre optionen broker mit sitz in deutschland  ) nachlesen.

 

Alexander Langhorst

26.08.2017
22:38
 

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Die "Tulpenmanie" in den Niederlanden in den 1630er Jahren gilt als die erste relativ gut dokumentierte Spekulationsblase in der Wirtschaftsgeschichte. Im sog. goldenen Zeitalter dort stiegen die Preise für Tulpenzwiebeln auf ein vergleichsweise extrem hohes Niveau. Der Preis von Zwiebeln besonders beliebten Sorten wie etwa "Semper Augustus" erreichte den Gegenwert eines Hauses in guter Lage in Amsterdam. Nach einer immer dynamischeren Preisentwicklung ist es im Feburar 1637 jedoch zu einem abrupten Einbruch des Marktes und der gezahlten Preise gekommen ist.

In der kommenden Woche kommt mit "Tulpenfieber" ein amerikanisch-bristisches Historiendrama in die Kinos, dass sich mit dieser "Mutter aller Spekulationsblasen filmisch auseinandersetzt.

Weitergehende Infos - und eine Antwort auf die Frage ob sich ein Besuch im Kino lohnt - finden Sie in der nachfolgend aufgeführten Filmkritik in der FAZ.

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Alexander Langhorst

02.08.2017
15:22
 

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Das es sich lohnt, wenn Aktionäre selbst aktiv werden zeigt sich auch wieder am Fall der Etex Holding (Spruchverfahren bei der CREATON AG). Hier hatten wir am 23. Juni 2017 berichtet, dass noch keine Abwicklungshinweise für die festgesetzten Nachbesserungen aus dem Spruchverfahren veröffentlicht worden sind.

Inzwischen haben die vielfachen Nachfragen direkt beim Unternehmen wohl dazu geführt, dass man dort doch tätig geworden ist. Hier die Veröffentlichung aus dem Bundesanzeiger vom 01. August 2017: 

Etex Holding GmbH
Heidelberg

Ergänzende technische Bekanntmachung zu der im Bundesanzeiger am 04.04.2017 veröffentlichten Bekanntmachung gemäß § 14 Nr. 1 SpruchG über die abschließende Gewährung einer erhöhten Garantiedividende aufgrund eines Beschlusses des Landgerichts München zur Beendigung des Spruchverfahrens an die (teilweise ehemaligen) Aktionäre der
CREATON Aktiengesellschaft, Wertingen,
– ISIN DE0005483036 / WKN 548303 –

im Zusammenhang mit dem im Jahr 2006 geschlossenen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags und der dort festgelegten Garantiedividende für die außenstehenden Aktionäre der CREATON Aktiengesellschaft, Wertingen.

Am 15. Mai 2006 schlossen die Etex Holding GmbH und die CREATON Aktiengesellschaft einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag (BGAV).

Gemäß dem (BGAV) hat sich die Etex Holding GmbH verpflichtet, pro Geschäftsjahr eine Garantiedividende in Höhe von EUR 1,06 brutto abzüglich Körperschaftsteuerbelastung nebst Solidaritätszuschlag pro außenstehender Creaton-Aktie auszuzahlen und auf Verlangen der außenstehenden Aktionäre, deren Creaton-Aktien gegen eine Abfindung von EUR 23,47 je Aktie zu erwerben.

2007 wurde durch einen gerichtlichen Vergleich das Abfindungsangebot auf EUR 28,17 und die Garantiedividende auf EUR 1,27 brutto abzüglich Körperschaftsteuerbelastung nebst Solidaritätszuschlag erhöht.

Einige außenstehende Aktionäre der CREATON Aktiengesellschaft haben ein Verfahren auf gerichtliche Bestimmung einer angemessenen Abfindung und einer angemessenen Garantiedividene („Spruchverfahren“) vor dem Landgericht München eingeleitet. In diesem Verfahren hat das Landgericht München am 16. März 2017 Folgendes beschlossen:

Der Abfindungsbetrag wird nicht weiter erhöht und wird auf EUR 28,17 festgesetzt.
 
Die Garantiedividende wird auf EUR 1,83 brutto abzüglich Körperschaftsteuerbelastung nebst Solidaritätszuschlag erhöht.

Technische Umsetzung der Nachbesserung der Garantiedividende

Nachstehend werden die näheren Einzelheiten zu der Abwicklung der im Zusammenhang mit dem BGAV stehenden Ansprüche der nachbesserungsberechtigten Aktionäre der CREATON Aktiengesellschaft bekannt gegeben. Alle erforderlichen Maßnahmen für eine zügige Abwicklung dieses Verfahrens sind in die Wege geleitet, dabei fungiert die
Bankhaus Neelmeyer AG, Bremen, als Zentralabwicklungsstelle.

Die nachbesserungsberechtigten Aktionäre, die nach wie vor bei dem Kreditinstitut ein Konto unterhalten, über das seinerzeit die Garantiedividenden ausgezahlt wurden, brauchen hinsichtlich der Entgegennahme nichts zu veranlassen. Die Auszahlung des Nachbesserungsbetrags erfolgt erstmalig voraussichtlich am 14.09.2017. Sollte bis 16.10.2017 keine Gutschrift der Nachbesserung der Abfindung erfolgt sein, fordern wir hiermit diese Creaton-Aktionäre auf, sich mit ihrer Depotbank in Verbindung zu setzen und dort ihre Ansprüche geltend zu machen.

Nachbesserungsberechtigte Creaton-Aktionäre, die zwischenzeitlich ihre Bankverbindung gewechselt haben, werden gebeten, sich möglichst umgehend an das Kreditinstitut zu wenden, über welches seinerzeit die Garantiedividende ausgezahlt wurde. Die genaue Abstimmung über die Anforderung und die spätere Auszahlung der Nachbesserungsbeträge findet dann zwischen der neuen und der alten Depotbank statt.

Nachbesserungsansprüche können nur von der Depotbank bei der Zentralabwicklungsstelle abgefordert werden, über die die Garantiedividende ausgezahlt wurde.

Die Höhe des Nachbesserungsbetrags differenziert zwischen den Aktionären, die bisher noch kein Abfindungsangebot angenommen haben sowie denen, die ein Abfindungsangebot vor Beendigung des Spruchverfahrens angenommen haben und denen, die das Abfindungsangebot nach Beendigung des Spruchverfahrens angenommen haben.

Die genaue Höhe des Abfindungsbetrags pro Jahr/pro Aktie können die Aktionäre bei der jeweiligen Depotbank erfragen.

Erhöhung der Garantiedividende:

Die berechtigten Aktionäre der Creaton erhalten in Bezug auf die an sie ausgekehrte Garantiedividende die jeweilige Differenz zu der rechtskräftig festgesetzten Garantiedividende in Höhe von EUR 1,83 brutto abzüglich Körperschaftsteuerbelastung nebst Solidaritätszuschlag. Die ursprüngliche Garantiedividende betrug für das Jahr 2007 EUR 1,06 brutto abzüglich Körperschaftsteuerbelastung nebst Solidaritätszuschlag und in den Jahren 2008 bis einschließlich 2015 EUR 1,27 brutto abzüglich Körperschaftsteuerbelastung nebst Solidaritätszuschlag.

Die Garantiedividende für das Jahr 2016 wird in Höhe von EUR 1,83 brutto abzüglich Körperschaftsteuerbelastung nebst Solidaritätszuschlag ausgezahlt und ist somit nicht nachbesserungsberechtigt.

Sonstiges:

Kosten und Spesen für Depotbanken sind von dem jeweiligen Creaton-Aktionär selbst zu tragen.

Bei eventuellen Rückfragen werden die nachbesserungsberechtigten Creaton Aktionäre gebeten, sich an ihre jeweilige Depotbank zu wenden.

Heidelberg und Wertingen, im August 2017

Etex Holding GmbH

Die Geschäftsführung

CREATON Aktiengesellschaft

Der Vorstand

 

Sollten Sie weitere Verfahren kennen, in denen bislang noch keine Abwicklungshinweise für Nachbesserungen veröffentlicht wurden, freut sich GSC Research über einen kurzen Hinweis.

 

Alexander Langhorst

04.07.2017
20:39
 

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Eine sehr lesenswerte Publikation ist aktuell von der Historischen Gesellschaft der Deutschen Bank e.V. zur 125-jährigen Präsenz des deutschen Branchenprimus in Bayern erschienen. Auch wenn die aktuellen operativen Meldungen und Vielzahl noch laufender juristischer Verfahren wenig erbaulich sind, setzt man bei der Aufarbeitung der eigenen Geschichte doch Maßstäbe die sich in der deutschen Konzernlandschaft sehen lassen können und die noch mehr Nachahmer finden sollte.

"Seit 125 Jahren ist die Deutsche Bank ein wichtiger Teil der bayerischen Wirtschaft. Als erste Berliner Großbank wagte sie am 1. Juli 1892 den Schritt von Preußen nach Bayern und eröffnete in München die „Bayerische Filiale der Deutschen Bank“. Eine neue Publikation zeigt, wie tief die Deutsche Bank in Bayern verwurzelt ist und wie eng sie den Aufstieg des Freistaats zum dynamischen Industrie- und Technologie-Standort begleitet hat.

Das unter dem Titel "Standort weiß-blau - 125 Jahre Deutsche Bank in Bayern" erschienene Buch ist auch unter wo kann ich binäre optionen handeln direkt abrufbar.

Weitere interessante Publikationen zur Geschichte der Deutschen Bank, den handelnden Personen der vergangenen bald 150 Jahre sowie sämtliche Geschäftsberichte seit 1870 als PDF-Dokument sind unter binäre optionen gewinne versteuern verfügbar.

Alexander Langhorst

23.06.2017
19:49
 

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Leider kommt es in der letzten Zeit immer wieder zu teilweise erheblichen Schwierigkeiten bei der Abwicklung von in Spruchverfahren festgesetzten Nachzahlungen oder Anhebungen bei den geschuldeten Ausgleichszahlungen. So werden zwar Beschlüsse meist recht zeitnah veröffentlicht, mit der Bekanntmachung von etwaigen Abwicklungshinweisen für die Depotbanken lassen sich einige Hauptgesellschafter jedoch teilweise aufreizend viel Zeit. Hier müssen die betroffenen Anleger von sich aus aktiv werden, um die Ihnen zustehenden Nachzahlungen auch zu erhalten.

Jüngster Fall ist nach Kenntnis von GSC Research die CREATON AG. Ausweislich der Bekanntmachung im Bundesanzeiger vom 04. April 2017 ist das Spruchverfahren anlässlich des im Jahre 2006 abgeschlossenen Unternehmensvertrages zwischen der Creaton AG und der Etex Holding GmbH abgeschlossen. So hat das Oberlandesgericht München mit Beschluss vom 16. März 2017 den Beschluss des Landgerichts München I vom 31. Oktober 2014 bestätigt. Das Landgericht München I hatte den Ausgleich auf 1,83 Euro brutto festgesetzt und die Anträge auf eine höhere Abfindung abgelehnt.


"Zum Spruchverfahren nach §§ 304, 305 AktG i. V. m. §§ 1 ff. SpruchG anlässlich des am 15. Mai 2006 abgeschlossenen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags zwischen der CREATON Aktiengesellschaft, Wertingen, als abhängigem Unternehmen, und der ETEX Holding GmbH, Heidelberg, als herrschendem Unternehmen, machen der Vorstand der CREATON Aktiengesellschaft und die Geschäftsführung der ETEX Holding GmbH hiermit den aufgrund des Beschlusses des Oberlandesgerichts München vom 16. März 2017 im Beschwerdeverfahren (Az.: 31 Wx 470/14) nunmehr rechtskräftigen Beschluss des Landgerichts LG München I vom 31. Oktober 2014 (Az.: 5HK O 16022/07) wie folgt bekannt:

In dem Spruchverfahren wegen Ausgleich und Abfindung erlässt das Landgericht München I, 5. Kammer für Handelssachen durch Vorsitzenden Richter am Landgericht Dr. Krenek, Handelsrichter Pütz und Handelsrichterin Schreiber nach mündlicher Verhandlung vom 5.6.2008 und 3.7.2014 am 31.10.2014 folgenden Beschluss:

I. Die Anträge auf Festsetzung einer höheren Barabfindung werden zurückgewiesen.

II. Der Ausgleich gemäß § 4 Ziffer 1 des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages zwischen der ETEX Holding GmbH und der Creaton AG vom 15.5.2006 wird auf € 1,83 brutto abzüglich der Körperschaftssteuerbelastung nebst Solidaritätszuschlag in Höhe des jeweils geltenden Tarifs festgesetzt.

III. Die Antragsgegnerin trägt die Kosten des Verfahrens einschließlich der außergerichtlichen Kosten der Antragsteller.

IV. Der Geschäftswert des Verfahrens sowie der Wert für die Berechnung der von der Antragsgegnerin an den Gemeinsamen Vertreter der nicht selbst als Antragsteller am Verfahren beteiligten Aktionäre zu erstattenden Kosten wird auf € 7,5 Mio. festgesetzt."

Abwicklungshinweise für die Entgegennahme der durch das Gericht festgesetzten Anhebung der jährlichen Ausgleichszahlung auf nun 1,83 Euro brutto nach zuvor 1,06 Euro brutto wie im Unternehmensvertrag beschlossen wurden bisher nicht veröffentlicht.

Berechtigte Aktionäre sollten hier selbst aktiv werden und sich direkt an die zur Zahlung verpflichtete herrschende Gesellschaft, die Etex Holding GmbH (vertreten d. d. Geschäftsführer J. Alfons Peeters) mit Sitz in Heidelberg wenden.

Alexander Langhorst

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