31.12.2018
11:05
 

Wir wünschen unseren Kunden, Geschäftspartnern und Anteilseignern einen guten Rutsch und ein gutes, erfolgreiches und gesundes neues Jahr 2019.

Das Team von GSC Research

24.12.2018
07:00
 

Frohe Weihnachten

Frohe Stunden und besinnliche Feiertage wünschen wir unseren Kunden, Geschäftspartnern und Anteilseignern zum Weihnachtsfest und für das neue Jahr 2019 alles Gute.

Das Team von GSC Research

22.12.2018
12:00
 

SdK - Schwarzbuch Börse 2018: "Die großen und kleinen Skandale"

Die SdK - Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V. (www.sdk.org) hat jüngst das neue Schwazbuch Börse 2018 veröffentlicht. Interessierten Anlegern empfehlen wir die nachfolgend zitierte Originalpressemitteilung in der auch eine Bezugsmöglichkeit angegeben ist zur Lektüre:

 

"Schwarzbuch Börse 2018: Die großen und kleinen Skandale"

Die Insolvenz der P&R-Gruppe ist für betroffene Privatanleger ein Fiasko: Sie werden nur einen minimalen Teil ihrer Investition wiedersehen. "Wer das P&R-Geschäftsmodell über Jahre verfolgt hat, konnte ahnen, dass die Blackbox P&R nicht sauber arbeitet", fasst SdK Vorstandsvorsitzender Daniel Bauer die Lehre aus einem der größten Anlegerskandale Deutschlands zusammen.

In diesem Sinne präsentiert das aktuelle Schwarzbuch Börse der SdK Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V., das alljährlich im Rahmen der Publikation AnlegerLand erscheint, die großen und kleinen Skandale aus Sicht der Privatinvestoren. Die anschauliche Sammlung von Negativbeispielen reicht von ASmallWorld über Delticom und Royalbeach bis ZhongDe Waste Technologie.

Das Schwarzbuch Börse berichtet nicht nur aus erster Hand von hitzigen Generaldebatten auf Hauptversammlungen, sondern geht dubiosen Geschäften, unklaren Bilanzen und möglichen Kursmanipulationen im Detail auf den Grund. Neben Missständen bei einzelnen Gesellschaften befasst sich das Schwarzbuch Börse 2018 mit den Auswirkungen unzureichender Risikoberichterstattung in den Bilanzen deutscher AGs, des Dieselgate-Skandals oder der Panama Papers.

Risikoberichterstattung - welche Informationen man (nicht) erhält

Die Ergebnisse einer wissenschaftlichen Untersuchung zur Aussagekraft von Risikoberichten ausgewählter DAX-Unternehmen an der Hochschule Pforzheim sind alarmierend. Für private Anleger ist es kaum möglich, anhand der Risikoberichte die Risiken eines Unternehmens zu überblicken und die Eintrittswahrscheinlichkeit bzw. die potenzielle Auswirkung eines Risikos richtig einzuordnen.

In der Studie werden die Risikoberichte von BMW, Volkswagen, Bayer und Merck im Zeitraum 2014 bis 2016 analysiert. Sogar bei den Berichten mit der höchsten Informationsdichte ist eine genaue Aussage bezüglich der Risikotragfähigkeit des Unternehmens nicht gegeben. Formulierungen aus den Vorjahren wurden kopiert und wortgleich für das aktuelle Jahr eingefügt, konkrete belastbare Zahlen über die Risikohöhe nicht vorgelegt.

P&R, ein Schneeballsystem par excellence

Anleger haben über Generationen hinweg hohe Summen in Container der P&R-Gruppe investiert und stehen jetzt vor einem Scherbenhaufen. Die SdK hat ein Gutachten in Bezug auf das Geschäftsmodell in Auftrag gegeben: Es war bereits seit Jahren nicht mehr tragfähig und mündete in einem klassischen Schneeball-system. Die Aussichten für Anleger im Insolvenzverfahren sind düster.

Und bist du nicht willig, so brauch' ich Gewalt

Um die Minderheitsaktionäre der MK-Kliniken AG loszuwerden, scheint Ulrich Marseille, dem Gründer, Aufsichtsratsvorsitzenden und Mehrheitseigentümer, fast jedes Mittel recht. Von Schikanen auf Hauptversammlungen über gravierende Kapitalerhöhungsbeschlüsse bis zu einem skandalösen Aktienrückkaufprogramm - MK-Kliniken zeigt eine besondere Kreativität, wenn es darum geht, Aktionäre loszuwerden.

Ein "guter" Schritt dahin ist für Gesellschaften immer das Delisting. Diesen Schritt hat nicht nur MK-Kliniken gewählt, sondern auch die Softship AG. Letztere illustriert anschaulich die möglichen Bewertungsprobleme nach einem Delisting im Vorfeld einer aktienrechtlichen Strukturmaßnahme wie dem Squeeze-out.

Game over bei Royalbeach

Nach endlosen positiven Meldungen kam die Insolvenz der Royalbeach Spiel- und Sportartikel GmbH Anfang 2018 überraschend. Erste Ermittlungen haben ergeben, dass die Gesellschaft offenbar seit Jahren massiv alle Beteiligten durch fingierte Forderungen betrogen hat. Sowohl die angeblichen Aufträge als auch die zur Liquiditätsbeschaffung angegebenen Warenbestände existierten anscheinend zum Großteil gar nicht. Die Anlegergelder flossen über Tochtergesellschaften ab.

SdK Vorstandsvorsitzender Daniel Bauer sagt dazu: "Bei der Insolvenz der Royal-beach Spielwaren und Sportartikel Vertriebs GmbH wurde erneut sichtbar, wie leicht es ist, mit intransparenten und zum Teil falschen Angaben Banken und Anleger hinters Licht zu führen."

Weitere Themen des Schwarzbuch Börse 2018 sind:

- die deutschen Bankaktien zehn Jahre nach der Lehman-Pleite

- Dividendenklau bei wikifolio-Zertifikaten

- Lustkiller nach dem Niedergang der Beate-Uhse-Kette

- "vermöbelte" Anleger bei Steinhoff International Holdings N.V.

- Abgründe auf der HV der Deutsche Geothermische Immobilen AG

- Todesstoß für mybet Holding SE

- kryptische Fragezeichen bei "The NAGA Group"

- Insolvenz und wieder zurück für UHR.DE

- Wirtschaftsverhinderung statt -förderung des Berliner Senats

- "virtuelle" Umsätze bei STARAMBA SE

- Fritz Nols: vom Börsenmakler zum Krypto-Opportunisten

- IPO-Flops windeln.de, elumeo und VAPIANO

- und weitere negative Einzelfälle wie Delticom, NorCom, Sino oder die "Reich-Gruppe"

Das Schwarzbuch Börse erscheint als Bestandteil der Sonderausgabe "AnlegerLand 2019". Es kann kostenpflichtig bei der SdK Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V. unter info@sdk.org oder unter 089 / 2020846-0 bestellt werden oder für 4,50 Euro an ausgewählten Bahnhofskioskverkaufsstellen in deutschen Großstädten erworben werden.

SdK Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V.

München, am 20. Dezember 2018

 

Ansprechpartner für die Presse:

Daniel Bauer

Vorstandvorsitzender der SdK

Tel.: + 49 (0) 89 20 20 846 0

E-Mail: bauer(at)sdk.org

 

Alexander Langhorst

20.12.2018
10:33
 

Unternehmensgeschichte - "Geschichte der Banca d’America e d’Italia (BAI)" und "Bankiers und ihre Weine"

Zwei sehr lesenswerte Publikationen sind in diesem Jahr von der Historischen Gesellschaft der Deutschen Bank e.V.erschienen. Der Blick in die Historie des deutschen Branchenprimus ist dabei sicherlich weitaus erfreulicher als die aktuelle Meldungslage aus den Zwillingstürmen. Dies gilt insbesondere auch mit Blick auf die zweite der vorgestellten Publikationen.

Zum einen handelt es sich dabei um die Darstellung der Geschichte der Banca d’America e d’Italia (BAI) die im Jahre 1917 gegründet wurde und im Sommer 1918 ihren Geschäftsbetrieb aufgenommen hat. Im Jahre 1986 wurde die BAI von der Deutschen Bank übernommen und heißt sei 1994 „Deutsche Bank SpA“. Die Publikation ist hier direkt abrufbar.

Bei der zweiten Publikation handelt es sich um das durchaus spannende Thema "Bankiers und ihre Weine - Streifzüge durch das 19. und frühe 20. Jahrhundert". Der lesenswerte Bericht wurde verfasst von Dr. Daniel Deckers (Redakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und Dozent für die Geschichte des Weinbaus und Weinhandels an der Hochschule Geisenheim) und ist hier abrufbar.

Weitere interessante Publikationen zur Geschichte der Deutschen Bank, den handelnden Personen der vergangenen bald 150 Jahre sowie sämtliche Geschäftsberichte seit 1870 als PDF-Dokument sind unter www.bankgeschichte.de verfügbar.

Alexander Langhorst

17.12.2018
11:43
 

GSC Research exklusiv - Squeeze-Out bei der AGO AG angekündigt

Wie wir soeben exklusiv von unserem Berichterstatter Matthias Wahler aus Kulmbach erfahren haben, wurde auf der heutigen außerordentlichen Hauptversammlung der AGO AG (WKN A12UK4) seitens des Hauptaktionärs die Squeeze-Out Absicht bekannt gegeben. Seit dem Delisting werden die AGO AG Aktien im Telefonhandel bei der Valora Effekten Handel AG (www.veh.com) gehandelt.

Demnach ist ein verschmelzungsrechtlicher Squeeze-Out vorgesehen. Der Abfindungspreis soll 3,03 Euro betragen und zu einer entsprechenden außerordentlichen Hauptversammlung mit Beschlussfassung soll noch vor Weihnachten im Bundesanzeiger eingeladen werden. Der Hauptaktionär HCS Beteiligungsgesellschaft mbH hält ausweislich der heutigen Präsenzliste 90,4 Prozent der Aktien der AGO AG.

Die genauen Hintergründe der Hauptversammlung können dem bei GSC Research erscheinenden HV-Bericht entnommen werden.

 

Alexander Langhorst

10.11.2018
11:21
 

2018er Endspielstudie von Solventis

Aus aktuellem Anlass möchten wir auf die kürzlich erschienene Mitteilung von Solventis zur Veröffentlichung der diesjährigen "Endspiel-Studie" hinweisen.

In der inzwischen 13. Auflage beschäftigen sich die Analysten von Solventis mit über 200 potentiellen Kandidaten, bei denen eine Strukturmaßnahme bereits beschlossen oder angekündigt wurde, sowie mit aussichtsreichen Kandidaten, bei denen eine solche noch anstehen könnte. Hier der genaue Wortlaut der Mitteilung:

 

Es ist wieder soweit, die 13. Endspiel-Studie von Solventis liegt auf dem Tisch!
 
Unter „ Endspielen“ verstehen wir Unternehmen, die Strukturmaßnahmen wie Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag (BGAV) oder Squeeze-out bereits angekündigt haben oder bei denen eine solche Strukturmaßnahme anstehen könnte. Endspiele haben ein günstigeres Risikoprofil als Aktieninvestments mit vergleichbarer Rendite.

Aktivistische Investoren investieren häufig in Übernahmesituationen, bei denen der Angebotspreis aus Sicht dieser Investoren noch Potential nach oben hat. Zum anderen investieren sie in Unternehmen, auf deren Management sie aktiv Einfluss nehmen, um Wertpotentiale zu heben. Diese Engagements sind zwar nicht immer von Erfolg gekrönt, aber es kann eine Überlegung wert sein, auf den Zug mit aufzuspringen. Wir arbeiten die wichtigsten Fälle auf und haben die wesentlichen Informationen übersichtlich in eine Tabelle zusammengefasst.

Im August 2018 untersagte die Bundesregierung erstmals eine Übernahme auf Basis der Außen-wirtschaftsverordnung (AWV) Kapitel 6. Der Werkzeugmaschinenhersteller Leifeld sollte von dem chinesischen Unternehmen Yantai Taihai Corp. gekauft werden. Das Unternehmen hatte jedoch bereits vor der Veröffentlichung des Votums sein Vorhaben abgesagt, da sich ein negatives Votum abzeichnete. Die AWV soll nach dem Willen von Bundeswirtschaftsminister Altmaier weiter verschärft werden.
Die vom Bund unveröffentlichte Evaluation der Vorschriften zum Anlegerschutz beim Delisting kommt zum Ergebnis, dass bis auf weiteres nichts geändert wird. Es bleibt also dabei, dass Aktionäre im Geregelten Markt mindestens den Sechs-Monats-Durchschnitt erhalten. Wir bereiten das Thema nochmals auf.

Die im Rahmen von Spruchverfahren erzielten Nachbesserungen beliefen sich seit unserer letzten Endspiel-Studie auf 10,7% inklusive Zinsen. Darin sind die Fälle ohne Nachbesserung („Nuller“) enthalten. Der Anteil der Nuller war mit fast 50% ungewöhnlich hoch. Ohne Nuller kommen wir auf ein Plus von 17,3% inklusive Zinsen.

Mehr als 230 Unternehmen umfasst unser Endspiel-Universum 2018. Es ist nach verschiedenen Kriterien wie Veränderungen in der Aktionärsstruktur, kritischen Schwellen bei Stimmrechts- und Grundkapitalanteilen aufbereitet und übersichtlich zusammengefasst.

Unsere neu zusammengestellten Endspiel-Favoriten halten wir unter fundamentalen Gesichts-punkten für kaufenswert. Sie bieten Kurspotential und zusätzlich die Chance auf ein Endspiel.

Abgerundet wird die rund 100-seitige Studie von einer übersichtlichen Zusammenstellung der wesentlichen Eckdaten der mehr als 230 Unternehmen.
 

Bestellungen direkt bei:

Solventis Beteiligungen GmbH

- Research -

Am Rosengarten 4

55131 Mainz

Tel.: 06131 - 4860 - 654

Fax: 06131 - 4860 - 659

e-mail: ulengerich(at)solventis.de

Internet: www.solventis.de


 

Alexander Langhorst

02.10.2018
14:02
 

ZDFzoom Doku - Geheimakte Finanzkrise - Droht der nächste Jahrhundert-Crash?

Eine sehenswerte Dokumentation des ZDF anlässlich zehnten Jahrestages des Lehmann-Brothers Bankrotts am 15.09.2018 ist noch bis Mitte November 2018 unter dem nachfolgenden Link in der ZDF Mediathek verfügbar:


(https://www.zdf.de/dokumentation/zdfzoom/zdfzoom-geheimakte-finanzkrise-110.html)


Aus der Beschreibung zur Sendung:

"Das Ergebnis ist bekannt: Die Insolvenz der Lehman-Bank am 15. September 2008 führte die Welt an den Abgrund. Doch wie kam es zu der Krise? Und welche Rolle spielte die Deutsche Bank?

Die "ZDFzoom"-Doku zeigt erstmals, dass Deutschlands größte Bank nicht nur die Krise wesentlich mit ausgelöst hat, sondern selbst auch um ihr Überleben kämpfte – während sie sich öffentlich rühmte, als einziges europäisches Finanzinstitut stabil dazustehen.

Es stellen sich zehn Jahre nach der Krise gleich mehrere Fragen: Ist die Deutsche Bank heute so schwach, weil sie schon in der Krise das Ausmaß ihrer Probleme vertuscht hatte? Und welche Folgen hat die Rettungspolitik der Länder? Um Banken wie das Institut aus Deutschland und die Weltwirtschaft vor dem Absturz zu retten, mussten sich die Staaten weltweit verschulden. Die öffentliche Verschuldung ist auch deshalb seit 2008 rasant gestiegen - zu viele Schulden, zu viele Kredite im Umlauf. Die Null-Zins-Politik der EZB erlaubte es zudem nationalen Banken und bankrotten Unternehmen, sich über Wasser zu halten. Darum gibt es in Europa mittlerweile Hunderte von untoten Firmen, sogenannte "Zombie"-Unternehmen, die gerade in Italien eine wirkliche Abkehr von zu viel Schulden unmöglich zu machen scheinen. Die beängstigende Prognose: Den wahren Preis für die Finanzkrise hat Europa noch immer nicht gezahlt.

Autor Dirk Laabs hat für das ZDF bereits mehrere, preisgekrönte Dokumentationen über die Deutsche Bank gedreht. Er nimmt die Spur in den USA auf, trifft einen ehemaligen Lehman-Brothers-Händler, der sagt, man hätte noch mehr Banken pleitegehen lassen sollen. In Kanada findet Laabs heraus, was die Deutsche Bank angerichtet hat, und er konfrontiert führende Deutsch-Banker mit seinem Rechercheergebnis. Er spricht zudem mit den ehemaligen Finanzministern Hans Eichel und Wolfgang Schäuble. Diese warnen: Die nächste Krise kommt bestimmt. Und sie könnte, so ein ehemaliges Mitglied des EZB-Präsidiums, schlimmer als die letzte werden."

Alexander Langhorst

21.09.2018
10:45
 

Abendveranstaltung zum Anlegerschutz in Leipzig

Hiermit möchten wir auf eine im Rahmen des 72. Deutschen Juristentags (DJT) in Leipzig stattfindende Abendveranstaltung des BAV Bundesverband Anleger- und Verbraucherrecht e.V. hinweisen:

 

Abendveranstaltung zum Anlegerschutz in Leipzig

Mehrere schwerpunktmäßig für Anleger tätige Anwaltskanzleien sowie Herr Prof. Dr. Schwab, Universität Bielefeld, haben im Sommer 2018 den BAV Bundesverband Anleger- und Verbraucherrecht e.V. gegründet, um vor allem Kollegen und weitere Interessenten zu einem Austausch einzuladen.

Auf dem 72. Deutschen Juristentag wollen wir uns bei den Diskussionen über den kollektiven Rechtsschutz sowie das Beschlussmängelrecht zu Wort melden. Zusammen mit diesen Organisationen finden Sie uns am Stand 26.1.:

- Initiative Minderheitsaktionäre e.V.
- Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V.
- Transparency International Deutschland e.V.
- Verbraucherzentrale für Kapitalanleger e.V.

Wir laden Sie für einen weiteren Austausch zu einer Abendveranstaltung ein:

26. September 2018 ab 18 Uhr
„Historische Weinstuben Auerbachs Keller“,

Mädler Passage, Grimmaische Strasse 2-4, 04109 Leipzig
www.auerbachs-keller-leipzig.de
Preis pro Person: 30,00 EUR für das Buffet zzgl. Getränke

Aufgrund des begrenzten Platzangebotes in den historischen Räumen bitten wir um rechtzeitige Anmeldung an veranstaltung(at)bav-recht.info.

Eröffnung um 19.00 Uhr durch
- RA Hartmut Bäumer (Transparency International Deutschland e.V.)
- RA Dr. Marc Liebscher (SdK)
- RA Robert Peres (Initiative Minderheitsaktionäre)
- RA Dr. Wolfgang Schirp (BAV)
- RA Dr. Martin Weimann (VzfK)

Grußworte gegen 21.00 Uhr
- Prof. Dr. Heribert Hirte (MdB)
- RA Prof. Dr. Volkert Vorwerk

 

Jens Nielsen

21.09.2018
09:00
 

Verlag de Gruyter: Studie „Kollektiver Rechtsschutz – Ein Memorandum der Praxis“ von Dr. Martin Weimann

Der Verlag de Gruyter hat die lesenswerte Studie „Kollektiver Rechtsschutz – Ein Memorandum der Praxis“ von Dr. Martin Weimann herausgegeben:

 

Der Dieselskandal hat der Öffentlichkeit vor Augen geführt, dass Verbraucher und Anleger durch das deutsche Prozessrecht nur unzureichend geschützt sind. Asymmetrische Prozesslagen, die auch ein strukturelles Informationsgefälle mit sich bringen, höhlen die verfassungsrechtlichen Gewährleistungen der Anspruchsinhaber aus. Abhilfe schafft hier die Einführung einer gemeinsamen Klagemöglichkeit.

Daher hat der Bundestag am 14. Juni 2018 eine Musterfeststellungsklage verabschiedet, die jedoch in vielfältiger Weise das Regelungsziel verfehlt. Der kollektive Rechtsschutz steht somit weiterhin auf der gesetzgeberischen Agenda:

- Die Anhörung im Bundestag sowie die 70. Jahrestagung der OLG-Richter halten weiteren Regelungsbedarf fest, der auf den Gesetzgeber zukommen kann.
- 17.000 Telekom-Klagen sowie zigtausend Dieselgate-Klagen lassen sich ohne eine spürbare Justizentlastung durch eine Gruppenzahlungsklage nicht bewältigen.
- Das KapMuG tritt am 1. November 2020 außer Kraft.
- Der „New Deal for Consumers“ der Europäischen Kommission geht wohl weiter als die Musterfeststellungsklage.

Im Verlag de Gruyter ist rechtzeitig zum 72. Deutschen Juristentag (DJT) das Buch „Kollektiver Rechtsschutz – ein Memorandum der Praxis“ von Rechtsanwalt Dr. Martin Weimann erschienen. Meinungsstark, aber undogmatisch stellt es einige der Punkte zusammen, über die sich der Gesetzgeber bei nächster Gelegenheit Gedanken machen sollte.

Das Buch unterstützen mehrere Vereine: BAV Bundesverband Anleger- und Verbraucherrecht e.V., Initiative Minderheitsaktionäre e.V. (IM), Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V. (SdK) und Verbraucherzentrale für Kapitalanleger e.V. (VzfK). Sie sprechen sich im Ergebnis für eine Gruppenzahlungsklage aus, die zu einem vollstreckbaren Zahlungstitel führt.

Das Werk, das unter anderem unter https://www.degruyter.com/view/product/505579 bezogen werden kann, stellt für die weitere vorparlamentarische Diskussion einige praxisrelevante Belange zusammen und enthält Handlungsvorschläge für die Rechtspraxis.

 

Jens Nielsen

29.06.2018
17:44
 

Prospery Finance Forum - Wein zur Diversifikation bei der Geldanlage

Eine interessante Veranstaltung mit Beteiligung von GSC Research, das "Prospery Finance Forum - Wein zur Diversifikation bei der Geldanlage". Alle Vorträge sind auch unter diesem Link bei Youtube abrufbar.

 

Über die alternative Anlagemöglichkeit mit Diversifikationspotenzial haben geladene Experten beim Prospery Finance Forum diskutiert.

„Ich habe mit Wein mehr Geld verdient als mit Aktien“. Mit diesen markigen Worten überraschte Weinexperte Valentin Brodbecker sicherlich den einen oder anderen Teilnehmer beim jüngsten Prospery Finance Forum in Frankfurt. Weininteressierte und Investmentstrategen diskutierten hier am 21. Juni gemeinsam über das Thema „Wein als Investment“. Und dass eine Weinflasche richtig Rendite bringen kann, konnte Brodbecker aus eigener Erfahrung berichten. Mit einer Flasche Chateau Petrus hat der Vermögensberater schon einmal 2.500 Euro Gewinn gemacht.

Doch das Finance Forum bewies: Es geht noch viel spektakulärer. So berichtete Brodbecker unter anderem vom sogenannten „James Bond Wein“. Zwei Flaschen dieses 1959er Dom Pérignon Rosé wurden im August 2008 auf einer Auktion auf 6.000 US-Dollar taxiert. Verkauft wurden sie im Endeffekt dann aber für sage und schreibe 85.000 US-Dollar. Die teuerste Einzelflasche hingegen kam im Oktober 2010 in Hongkong unter den Hammer. Dort brachte ein 1869er Chateau Lafite Rothschild einen Erlös von 232.692 US-Dollar. Der teuerste deutsche Wein wurde im September 2015 auf der VDP-Versteigerung in Trier erzielt: Eine Flasche des 2003er Scharzhofberger Trockenbeerenauslese von Egon Müller erzielte bei der Auktion einen stolzen Preis von 12.000 Euro.
 
Gleichwohl sind solche Weine mit extremen Wertsteigerungen eher die Ausnahme. Fünf bis zehn Prozent durchschnittliche jährliche Rendite für fachkundige Direktinvestments sind Brodbecker zufolge jedoch möglich. Zudem bezeichnete er Wein als „eine lukrative, solide und krisenfeste Sachwertanlage.“ Entscheiden müssen sich Investoren allerdings, ob sie das kostbare Nass aufwendig im eigenen Keller oder in gut organisierten Kellergemeinschaften lagern. Alternativ können sie sich auch ein von Profis gemanagtes Weindepot zulegen.
 
Wer nicht über die nötige Fachkenntnis für den Einkauf von Weinen verfügt, die aufgrund ihrer Qualität oder ihres Jahrgangs langfristig an Wert gewinnen könnten, kann mit Weinaktien in den Weinmarkt investieren. Alexander Langhorst, Geschäftsführer und Investmentanalyst bei GSC Research, erläuterte die Vorteile dieser Variante auf dem Finance Forum – nämlich die Möglichkeit der Diversifikation und der damit einhergehenden Risikosteuerung, etwa in verschiedene AGs und Geschäftsmodelle oder auch in unterschiedliche Regionen und Währungen. Zudem rät Langhorst, dass sich interessierte Anleger nicht nur die Zahlen der Unternehmen anschauen sollen, sondern auch die agierenden Personen - und ob diese „ihr Geschäftsmodell auch wirklich leben“.
 
Denn ein guter Wein ist von vielen Faktoren abhängig, vor allem aber von dem Fachwissen und der Leidenschaft der Winzer für ihr Produkt. Natascha Popp von „die weinräte“ weiß, dass dies häufig unterschätzt wird. Das Unternehmen vermittelt Weingüter an Investoren, Winzer und Quereinsteiger und unterstützt sie bei alltäglichen Fragestellungen wie Weinbautechnik, Kellerwirtschaft, Verkauf und Marketing oder Personalführung. „Weingüter sind für viele Menschen ein Sehnsuchtsort, aber es gibt einen großen Unterschied zwischen Traum und Wirklichkeit“, warnte sie auf dem Finance Forum. Ein Weingut zu betreiben sei vor allem harte Arbeit und die Rendite in der Regel eher niedrig. Aktuell entwickeln "die weinräte" ein ganz neues Beteiligungsmodell für Investoren. Im kommenden Jahr wollen sie damit an den Markt gehen. Ziel ist es, erfahrenen wie auch Jungwinzern ohne eigenes Weingut die Chance zu geben, in die Branche einzusteigen.
 
Nach so viel Theorie durfte eine Weinverkostung natürlich nicht fehlen. Frederik zu Knyphausen, Geschäftsführer des Weinguts Baron Knyphausen, schenkte auf dem Prospery Finance Forum edle Tropfen aus und stand den Teilnehmern der Veranstaltung für Fragen zur Praxis des Weinbetriebes zur Verfügung.
 
Prospery beschäftigt sich leidenschaftlich mit den Entwicklungen in der Finanzszene. Mit dem Prospery Finance Forum will Prospery Menschen mit interessanten Meinungen und Angeboten in der sich verändernden Branche zusammenbringen und ein Forum für anregenden Austausch und Diskussionen schaffen. Das Thema „Wein als Investment“ hat Prospery unter anderem ausgewählt, um Anlegern neben den klassischen Anlageklassen eine alternativere Investmentmöglichkeit, die Anleger zur Diversifikation nutzen können, nahe zu bringen.


(Quelle: https://www.prospery.de/blog/finance-forum-in-vino-veritas )


Alexander Langhorst

Börsenalltag per Mail

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