11.03.2009
12:56

Getreu dem Motto "Besser spät als nie" rieten wir in der März-Ausgabe des NEBENWERTE INSIDER vor drei Wochen dazu, endgültig die Reißleine zu ziehen - auch wenn es weh tut, angesichts eines Verlusts von 60% beim damaligen Kurs von 2 Euro.

Jetzt wäre der Schmerz noch deutlich größer: Wie heute vormittag über den Ticker ging, ist KAMPA zahlungsunfähig und stellt Insolvenzantrag. Der Börsenhandel ist derzeit ausgesetzt; heute morgen gab es noch einen Kurs mit 100 (!) Stück Umsatz bei 1,60 Euro in Düsseldorf. Es steht zu befürchten, dass nach der Wiederaufnahme nur noch wenige Cent - ich tippe auf 40 bis 50 Cent, zunächst einmal - übrig bleiben.

Ich kann deshalb an dieser Stelle nur einmal mehr dringend appellieren: Stellen Sie Verluste konsequent glatt, wenn sich die Perspektiven klar verschlechtertert haben - egal wie hoch das Minus vielleicht auch ist, ein "auf diesem Niveau lohnt sich der Verkauf ja sowieso nicht mehr" gibt es nicht!

Und ich wiederhole gerne, was ich auf solche Aussagen immer sage: Wenn für Sie ein paar hundert Euro "nichts" sind, geben Sie sie (statt sie vollends wertlos verfallen zu lassen) lieber mir - wohltätige Organisationen fangen auch mit "nur" 100 oder 200 Euro durchaus etwas an....


Nachtrag, 17.02 Uhr: Inzwischen wurde der Börsenhandel wieder aufgenommen. Nach eiem Erstkurs von 0,30 Euro und einem Tief bei 0,10 (!) Euro notierte die KAMPA-Aktie in Düsseldorf zuletzt wieder bei 0,30 Euro, die Geld-Brief-Spanne beträgt aktuell 0,26 Euro (1000 Stück) zu 0,85 Euro (550 Stück). Meine Befürchtungen zum Kursverlauf von heute mittag haben sich damit leider mehr als erfüllt....

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