16.09.2009
10:25

Mit Spannung erwartete ich gestern die Zahlen der österreichischen Zumtobel AG zum ersten Quartal 2009/10. Und gleich nach einem ersten Überfliegen der wichtigsten Kennzahlen war klar: Die Vorarlberger haben in einem deutlich rezessiven Umfeld gut gewirtschaftet! 

Dass das Unternehmen im Auftaktquartal (01.05. bis 31.07.) des Geschäftsjahres 2009/10 (bis 30.04.) Einbußen zu erwarten hat, stand ja bereits vor den Zahlen fest. Aufgrund der vergleichsweise noch hohen Vergleichswerte des Vorjahresquartals hatte ich aber doch deutliche Bedenken, dass die Abschläge sogar sehr gravierend ausfallen könnten.

Dem ist aber nicht so: Mit einem Umsatzrückgang von 12 Prozent auf 278,6 (Vj. 316,7) Mio. Euro fiel die Erlösminderung doch moderat aus. Und der Rückgang beim Betriebsergebnis von 29 Prozent auf 19,2 (27,0) Mio. Euro hätte durchaus deutlicher ausfallen können. Immerhin konnte das Unternehmen damit eine in diesen Zeiten doch beachtliche EBIT-Marge von 6,9 (8,5) Prozent generieren. Und auch das Konzernergebnis lag mit 9,6 (14,3) Mio. Euro bzw. einem Ergebnis je Aktie von 0,25 (0,32) Mio. Euro über unseren Erwartungen.

Bleibt nur die Frage: Nachhaltige Erholung oder Crack-Up-Boom? Von letzterem dürfte ja insbesondere die Baubranche profitieren, zu der indirekt auch Zumtobel zu zählen ist. Die nächsten Quartalszahlen werden es zeigen….

Roland Pumberger

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