30.09.2020
17:44
 

ES - Der Anleger Podcast - "Energiewende & Industrie 4.0, mit Dr. Schrimpf CEO der PSI Software AG"

Künftig werden wir an dieser Stelle regelmäßig auf interessante Podcasts des Effecten-Spiegel hinweisen. Die Ausgaben erscheinen im wöchentlichen Turnus.

38. Energiewende & Industrie 4.0, mit Dr. Schrimpf CEO der PSI Software AG - Der Anleger Podcast

Wie läuft es in Sachen Energiewende? Wie wird Deutschland zukünftig vernetzt sein? Wo entwicklet sich die Industrie hin? Diese und weitere Fragen bespricht der ES im Gespräch mit Herrn Dr. Schrimpf von der PSI Software AG, einem Softwarespezialisten für Energieversorger, Industrieunternehmen und Infrastrukturbetreiber.

Gleich reinhören unter dem diesem Link.

Je nach persönlichem Geschmack können die regelmäßigen Ausgaben - aber auch alle bisher erschienenen Podcasts - auch über iTunes, Spotify, Audible/Amazon Music, Google Podcasts, Deezer oder Youtube abgerufen werden. Am besten jeweils registrieren und keine neue Folge verpassen.

Alexander Langhorst

 

24.09.2020
15:15
 

ARD-Doku zur Deutschen Bank AG - "Trumps Deutsche Bank"

Eine sehenswerte DOKU widmet der WDR der Deutschen Bank und ihrer Geschäftsbeziehung zu US-Präsident Donald J. Trump.

"Es geht um Kredite und Geldwäsche, um die Milliarden ex-sowjetischer Oligarchen - und es geht um brisante Geschäftsbeziehungen zwischen zwei Global Playern: dem heute mächtigsten Mann der Welt und dem größten deutschen Bankhaus."

Quelle: WDR/AFP

Die Dokumetation ist in der ARD Mediathek über den folgenden Link abrufbar.

 

Alexander Langhorst

04.09.2020
12:45
 

NDR Doku - Unsere Geschichte - Made in Norddeutschland HAPAG-LLOYD AG

In der Reihe "Unsere Geschichte - Made in Norddeutschland" hat der NDR aktuell eine weitere interessante Dokumentationen zur HAPAG Lloyd AG ausgestrahlt. Diese beschäftigen sich ausführlich mit dem operativen Geschäft und auch der Gesichte dieser norddeutschen Aktiengesellschaft.

Made in Norddeutschland – HAPAG-LLOYD AG

Hier geht’s zum sehr lesenswerten Beitrag über die Geschichte der beiden norddeutschen Reedereien Hapag AG und Deutscher Lloyd die im Jahre 1972 zur HAPAG-Lloyd AG fusioniert haben.

Hapag und Norddeutsche Lloyd: Vom Konkurrenzkampf zur AG

Berichte über die Hauptversammlungen der Gesellschaft von GSC Research sind unter diesem Link zu finden.

Alexander Langhorst

 

24.08.2020
16:08
 

ZDF info - Dokumentation "Bitcoin Big Bang – 800 Millionen Dollar verschwinden"

Eine sehenswerte DOKU widmet ZDF info einem der bisher größten Krypto-Crashs in der Geschichte der virtuellen Währungen.

 

Einen der bisher größten Krypto-Crashs in der noch jungen Geschichte der virtuellen Währungen nimmt die Dokumentation "Bitcoin Big Bang - 800 Millionen Dollar verschwinden" in den Blick. In ZDFinfo ist der Film von Vincent Gonon und Xavier Sayanoff am Mittwoch, 26. August 2020, 20.15 Uhr, zu sehen. In der ZDFmehdiathek steht die Doku ab Mittwoch, 26. August 2020, 10.00 Uhr, einen Monat lang zur Verfügung.

2011 übernahm der Franzose Mark Karpelès die Tauschbörse Mt. Gox und machte aus ihr die weltgrößte Bitcoin-Handelsplattform. Drei Jahre später platzte die Blase, und Anleger verloren ihr Geld. Nachdem 850.000 Bitcoins im Wert von damals einer halben Milliarde US-Dollar von den Servern der Bitcoin-Tauschbörse verschwanden, wurde Mark Karpelès in Tokio verhaftet. Aufgrund mangelnder Beweise wurde er ein Jahr später wieder freigelassen. Bis heute sind viele Fragen ungeklärt: War es das Unvermögen des Geschäftsführers? Oder hat er sich selbst am Reichtum seiner Kunden bedient? Ein japanisches Gericht verurteilte Mark Karpelès 2019 wegen Manipulation von Firmendaten zu einer Bewährungsstrafe. Vom Vorwurf der Unterschlagung wurde er freigesprochen.

In der Doku spricht Karpelès zum ersten Mal offen über Aufstieg und Fall seiner Kryptowährungsbörse. Interviews mit ehemaligen Angestellten, Wirtschafts- und Finanzexperten, Anlegern und Fahndern werfen Licht auf diesen bisher größten Fall in der Geschichte von Bitcoin - mit angeblichen Kursmanipulationen, Betrügereien und Hackerangriffen.

ZDFinfo sendet die Dokumentation "Bitcoin Big Bang - 800 Millionen Dollar verschwinden" erneut am Mittwoch, 2. September 2020, 17.00 Uhr.

 

Die Dokumenatation ist in der ZDF Mediathek über den folgenden Link abrufbar.

 

Alexander Langhorst

18.06.2020
10:11
 

Bankgeschichte - N-Ost-algie - Geschäftsaufbau in den neuen Bundesländern

Eine weitere sehrlesenswerte Publikation ist aktuell von der Historischen Gesellschaft der Deutschen Bank e.V.erschienen. Der Blick in die Historie des deutschen Branchenprimus ist dabei weiterhin deutlich erfreulicher als die aktuelle Meldungslage aus den Zwillingstürmen. Der aktuelle Rundbrief befasst sich mit dem Aufbau des Geschäfts der Deutschen Bank in den neuen Bundesländern beginnend ab dem Jahr 1989/1990 und kann hier abgerufen werden.

 

Weitere interessante Publikationen zur Geschichte der Deutschen Bank, den handelnden Personen der vergangenen bald 150 Jahre sowie sämtliche Geschäftsberichte seit 1870 als PDF-Dokument sind unter www.bankgeschichte.de verfügbar.

 

Alexander Langhorst

02.06.2020
14:29
 

ZDF info - Dokumentation "Abgezockt! Alexander Falk"

Eine sehenswerte DOKU hat ZDF info jüngst Alexander Falk gewidmet - einst unter den 100 reichsten Deutschen.


Der Erbe des Stadtplan-Verlags zählte zu den 100 reichsten Deutschen. Dann kam der Crash, und er wurde 2008 wegen Bilanzfälschung für vier Jahre inhaftiert. Heute ist er in einen Mordprozess verwickelt. Die ZDFinfo-Dokumentation zeichnet seinen Fall nach.

Die Wild-West-Zeit der New Economy

Es ist der wohl tiefste Sturz eines Unternehmers, den die New Economy einst nach oben gebracht hatte. Gemeinsam mit Zeitzeugen und Experten blickt die Dokumentation zurück auf die Wild-West-Zeit der New Economy und ihre Auswirkungen bis zum heutigen Tag.

Zu Wort kommt unter anderen Martin Spieler: Der Börsenmoderator bei TeleZüri hat Falks Aufstieg über Jahre eng begleitet und unzählige TV-Interviews mit dem ehemaligen Unternehmer geführt. Der Anwalt und frühere Aktionärsschützer Johann-Christoph Rudin berichtet, wie er das erste Verfahren gegen Falk Anfang der 2000er-Jahre erlebt hat – es war sein Hinweis an die Börsenaufsicht, die Falk ins Visier der Ermittler brachte. Der frühere Investmentbanker Rainer Voss blickt im Gespräch zurück in die Zeit, die Falk groß gemacht hat, und erklärt, welche Euphorie die New Economy beherrscht hatte.


Die Dokumenatation ist in der ZDF Mediathek über den folgenden Link abrufbar.

Alexander Langhorst

23.04.2020
12:12
 

SdK ruft Aktionäre der insolventen Euromicron AG zur Interessensbündelung auf

Aus gegebenem Anlass weisen wir hier auf einen Aufruf der SdK zur insolventen Euromicron AG hin:


SdK ruft Aktionäre der insolventen Euromicron AG zur Interessensbündelung auf

Der SdK Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V. (SdK) plant, mögliche Schadensersatzansprüche von Aktionären der insolventen Euromicron AG gegenüber Organen der Gesellschaft wegen Pflichtverletzungen prüfen zu lassen und organisiert hierfür ein gemeinsames Vorgehen geschädigter Aktionäre.

Euromicron hatte am 10.12.2019 ein Schutzschirmverfahren in Eigenverwaltung beantragt, nachdem u.a. vorangegangene Verhandlungen über einen Überbrückungskredit gescheitert waren. Der Antrag erfolgte völlig überraschend. Noch im Sommer 2019 hatte die Gesellschaft zwei Kapitalerhöhungen durchgeführt, wodurch die Funkwerk AG eine Beteiligung in Höhe von 15,36 % erwarb. Drei Tage nach der Insolvenzanmeldung wurde die Vorstandssprecherin abberufen, obwohl sie ohnehin spätestens zum 31.03.2020 das Unternehmen verlassen hätte. Daraufhin wurden am 18.12.19 zwei neue Sanierungsvorstände bestellt. Diese konnte jedoch ihre Tätigkeit nicht mehr aufnehmen, da bereits einen Tag später vom Amtsgericht Offenbach die Eigenverwaltung aufgehoben und der Sachwalter Dr. Jan Markus Plathner zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt wurde. Wiederum nur einen Tag später, am 20.12.19, hatte die Zech Group der Euromicron AG ein Massedarlehen von 5 Mio. Euro mit einer extrem kurzen Laufzeit bis zum 31.12.2019 zur Verfügung gestellt. Am 23.12.2019 wurde das Insolvenzverfahren offiziell eröffnet, so dass bereits am 27.12.2019, und somit nur 17 Tage  (!) nach dem Antrag auf das Schutzschirmverfahren in Eigenverwaltung, der Verkauf aller Tochtergesellschaften von Euromicron an die Zech Group erfolgte.  

Laut Angaben der Euromicron AG hat die Zech Group bereits am 10.12.2019 ein Erwerberkonzept vorgelegt. Daher müssen aus Sicht der SdK bereits im Vorfeld umfangreiche Gespräche zwischen der Gesellschaft und der Zech Group stattgefunden haben, ohne dass der Aufsichtsrat über die Gespräche und das Scheitern der Bemühungen um einen Überbrückungskredit informiert war.  Ferner ist es nach Ansicht der SdK höchst verwunderlich, dass die Finanzierungsprobleme auch dem größten Aktionär, der Funkwerk AG, nicht bekannt gewesen waren. Aus Sicht der SdK wäre es naheliegend gewesen, zumindest auch mit dem Großaktionär Gespräche über mögliche Finanzierungsoptionen zu führen.

Die SdK hat daher bei einem Rechtsanwalt eine rechtliche Einschätzung bezüglich möglicher Pflichtverletzungen der Organe in Auftrag gegeben. Nach dessen vorläufiger Einschätzung könnten mehrere mögliche Pflichtverletzungen, insbesondere durch den Vorstand der Euromicron AG, in Frage kommen.

Die SdK ist selbst Aktionärin der Euromicron AG und plant daher ein gemeinsames Vorgehen geschädigter Aktionäre zu organisieren, um anschließend weitere Prüfungshandlungen durch externe Rechtsanwälte in Auftrag zu geben und somit die bestmögliche Wahrung der Interessen der Aktionäre gewährleisten zu können. Dies erscheint nur sinnvoll, wenn sich möglichst viele Aktionäre zusammenschließen. Betroffene Aktionäre werden daher gebeten, sich unter www.sdk.org/euromicron für einen kostenlosen Newsletter anzumelden, über den wir das weitere Vorgehen koordinieren werden. Es ist unter anderem geplant, mögliche Ansprüche zusammen mit einer Prozessfinanzierungsgesellschaft zu verfolgen.  

Ihren betroffenen Mitgliedern steht die SdK darüber hinaus  für Fragen gerne per E-Mail unter info@sdk.org oder unter der Telefonnummer 089 / 2020846-0 zur Verfügung.

München, den 23. April 2020
SdK Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V.

Hinweis:
Der SdK Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V. hält Aktien der Euromicron AG!


Hackenstr. 7b
80331 München

Fon: +49 / 89 / 2020846-0
Fax: +49 / 89 / 2020846-10
E-Mail: info@sdk.org

Vorstandsvorsitzender: Daniel Bauer
Zuständiges Vereinsregister: Amtsgericht München
Vereinsregister-Nummer: VR 202533

Internet:
www.sdk.org
www.anlegerplus.de


Alexander Langhorst

12.04.2020
07:00
 

Frohe Ostern

Wir wünschen allen Kunden, Aktionären und Freunden von GSC Research schöne Feiertage. Genießen Sie die Zeit im Kreise Ihrer Lieben und bleiben Sie gesund.

Ihr GSC Research-Team

31.03.2020
12:31
 

Buch zur Bankgeschichte - Deutsche Bank. Die globale Hausbank 1870-2020

Aktuell ist eine lesenswerte Publikation im Berliner Propyläen Verlag zur Deutschen Bank erschienen. Das Institut - gegründet im Frühjahr 1870 feiert in diesem Jahr seinen 150. Geburtstag. (Quelle: www.bankgeschichte.de)


"Deutsche Bank. Die globale Hausbank 1870-2020
Berlin: Propyläen Verlag, 2020, 928 Seiten, 218 Abbildungen, ISBN: 978-3-549-10016-5

Zum 150-jährigen Jubiläum haben drei namhafte, unabhängige Wirtschaftshistoriker die Geschichte der Deutschen Bank neu untersucht. Werner Plumpe von der Goethe-Universität in Frankfurt nimmt die Phase der ersten Globalisierung von der Gründung 1870 bis zum Ersten Weltkrieg in den Blick. In dem langen Zeitraum von 1914 und 1989 war unser Geschäft stark von nationalen Rahmenbedingungen geprägt, wie Alexander Nützenadel von der Berliner Humboldt-Universität festgestellt hat. Die in Oxford lehrende Catherine R. Schenk beschreibt erstmals die Entwicklung von der Morgan-Grenfell-Übernahme Ende 1989 bis heute."
 
Mitglieder der Historischen Gesellschaft erhalten ein kostenloses Exemplar! (Mitglied werden - Link )


Weitere interessante Publikationen zur Geschichte der Deutschen Bank, den handelnden Personen der vergangenen bald 150 Jahre sowie sämtliche Geschäftsberichte seit 1870 als PDF-Dokument sind unter www.bankgeschichte.de verfügbar.


Alexander Langhorst

20.03.2020
11:54
 

Coronavirus legt HV-Saison vorerst lahm

Die aktuelle Corona-Lage führt zu flächendeckenden Veranstaltungsverboten, die je nach Bundesland teilweise bis zum 15.06.2020 (Baden-Württemberg) reichen. Dadurch werden in den kommenden Wochen wohl mehrere hundert Hauptversammlungen nicht am vorgesehenen Termin stattfinden können.

In Ermangelung der Versammlung wird jedoch auch kein Beschluss über die etwaige Verwendung des Bilanzgewinns möglich sein, so dass auch die von vielen Anlegern erhofften Dividendenzahlungen zunächst ersteinmal nicht kommen werden.

Einen guten und lesenswerten Überblick über die aktuelle Diskussion um hier Lösungen zu finden, bietet der folgende Beitrag im "manager magazin":

Corona-Krise zerschießt Hauptversammlungssaison Konzerne ohne Beschlüsse - Aktionäre ohne Dividende 

Neben einer kurzfristigen Sonderregelung für dieses Jahr, bietet sich auch ein Blick auf § 59 AktG an. Hier wird die Möglichkeit eingeräumt, in der Satzung festzulegen, dass Vorstand und Aufsichtrat einen Abschlag auf den Bilanzgewinn leisten.

Hier der komplette Gesetzeswortlaut:

§ 59 Abschlagszahlung auf den Bilanzgewinn

(1) Die Satzung kann den Vorstand ermächtigen, nach Ablauf des Geschäftsjahrs auf den voraussichtlichen Bilanzgewinn einen Abschlag an die Aktionäre zu zahlen.

(2) 1Der Vorstand darf einen Abschlag nur zahlen, wenn ein vorläufiger Abschluß für das vergangene Geschäftsjahr einen Jahresüberschuß ergibt. 2Als Abschlag darf höchstens die Hälfte des Betrags gezahlt werden, der von dem Jahresüberschuß nach Abzug der Beträge verbleibt, die nach Gesetz oder Satzung in Gewinnrücklagen einzustellen sind. 3Außerdem darf der Abschlag nicht die Hälfte des vorjährigen Bilanzgewinns übersteigen.

(3) Die Zahlung eines Abschlags bedarf der Zustimmung des Aufsichtsrats.

Natürlich ist eine Verfahrensweise unter Berufung auf § 59 AktG nur möglich wenn dies bereits in der Satzung des Unternehmens verankert ist. Es wäre im Interesse der Anleger sehr wünschenswert, wenn man sich mit Blick auf die Erfahrungen der vergangenen Tage und Wochen auf etwaige Wiederholungen solcher Vorfälle einrichtet.

 

Alexander Langhorst

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