20.10.2009
01:23

Ein nach eigenen Angaben mehr oder weniger verarmter Kleinaktionär - er beklagte zuletzt halböffentlich ein schmerzliches Abschmelzen seines Vermögens auf 1.691.012 Euro - schreibt in seinem EMail-Verteiler:

"So, jetzt hab ich mir die Steuer auf den Schreibtisch gelegt. Immerhin hab ich noch heute und morgen. Am Mittwoch muss ich ins Gefängnis sagt das Finanzamt (alles leere Versprechungen)."


Es müssen schon harte Zeiten sein, wenn sich noch vor kurzem als Kapitalisten fühlende Menschen aus meinem Bekanntenkreis inzwischen dazu gezwungen werden, sich auf diese kreative Weise in den Genuss von kostenlosen staatlichen Leistungen wie freier Kost und Logis zu bringen.

Wobei ich zugeben muss, dass diese Interpretation meinerseits möglicherweise argumentativ derjenigen mancher Meteorologen nicht ganz unähnlich ist.

Matthias Schrade

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