freenet AG (ISIN DE000A0Z2ZZ5)

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Neunmonatszahlen 2009


Vor dem Hintergrund der strategischen Neuausrichtung hin zu Mobilfunk/Mobilem Internet und der Integration der seit dem 5. Juli 2008 konsolidierten debitel-Gruppe konnte die freenet AG ihren Konzernumsatz auf 2,71 Mrd. Euro in den ersten drei Quartalen 2009 steigern - ein Plus von 997 Mio. Euro beziehungsweise 58 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum 2008*.  

Rohertrag und EBITDA haben sich im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls erhöht: Der Rohertrag legte in den ersten drei Quartalen 2009 gegenüber dem Vorjahr um 56,5 Prozent auf 566,2 Mio. Euro zu, und das EBITDA stieg in den ersten neun Monaten 2009 gegenüber dem Vergleichszeitraum 2008 um 33,7 Prozent auf 220,9 Mio. Euro. In diesen Zahlen sind Einmalaufwendungen für die aufgelaufenen neun Monate von knapp 46 Mio. Euro enthalten, davon rund 40 Mio. Euro aus dem Bereich Mobilfunk. Im Vorjahreszeitraum 2008 beliefen sich die Einmalaufwendungen, die ausschließlich im Bereich Mobilfunk anfielen, auf knapp 41 Mio. Euro.  

Das Konzernergebnis aus den weitergeführten Geschäftsbereichen - also ohne das DSL-Geschäft und die zum Verkauf anstehende STRATO Gruppe - beträgt für die ersten drei Quartale 2009 -1,0 Mio. Euro, verglichen mit einem Konzerngewinn von 201,1 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Das Konzernergebnis wurde in den ersten drei Quartalen 2009 gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum durch die um 89,1 Mio. Euro gestiegenen Abschreibungen und das um 27,9 Mio. Euro gesunkene Zinsergebnis negativ beeinflusst. Darüber hinaus führten insbesondere nicht zahlungswirksame latente Steuererträge durch den debitel-Erwerb in Q3/2008 sowie nicht zahlungswirksame latente Steueraufwendungen in Q3/2009 infolge der Umgliederung der STRATO Gruppe in die aufgegebenen Geschäftsbereiche zu einer negativen Abweichung von 140,8 Mio. Euro bei den Ertragsteuern im Neunmonatsvergleich.  

In den ersten neun Monaten 2009 wurde ein operativer Cashflow von 257,4 Mio. Euro erwirtschaftet und die Nettofinanzschulden konnten um 163,8 Mio. Euro auf jetzt 1.162,1 Mio. Euro verringert werden.  

* Bei den genannten Vorjahreszahlen handelt es sich jeweils um retrospektiv angepasste Zahlen aufgrund der Umstellung der Bilanzierung der Kundengewinnungs- und Kundenbindungskosten sowie aufgrund der Anwendung des IFRS 5 "Aufgegebene Geschäftsbereiche". Zudem wurden retrospektive Umgliederungen innerhalb der GuV- Positionen der weitergeführten Geschäftsbereiche aufgrund des Abschlusses des Kaufvertrags zwischen der freenet AG und der 1&1 Internet AG bezüglich des DSL- Geschäfts vorgenommen.


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