SPOBAG AG (ISIN DE0005490601)

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Nach dem ersten Quartal 2008 unter Plan

Überprüfung der eigenen Jahresziele


Die Auswirkungen des allgemeinen deutschen Rauchverbotes auf den Bowlingsport in Deutschland wirken sich auf den Düsseldorfer Bowlingzubehör- und Sportartikelhändler SPOBAG AG weit stärker aus, als die Unternehmensführung im Ausblick zu Jahresbeginn erwartet hat: "Unsere Erträge liegen klar hinter der Jahresplanung zurück", erklärt Alleinvorstand Christoph Bannert.

So fielen die Erlöse im ersten Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 13,7 % auf 945,3 Tausend Euro. Die SPOBAG AG hatte für das erste Quartal mit Erlöse von 1.095 Tausend Euro kalkuliert. "In den Monaten April und Mai hat sich die negative Entwicklung sogar noch beschleunigt", erklärt der SPOBAG-Chef.

Laut Bannert hat sich das durch die Mehrwertsteuererhöhung im Vorjahr ohnehin gereizte Konsumklima nochmals entscheidend verschlechtert. Gleich zwei enorme Belastungsfaktoren machen dem Bowlingsport und damit auch der SPOBAG AG zu schaffen: Die sehr hohe allgemeine Teuerungsrate und natürlich das allgemeine öffentliche Rauchverbot.

"Gerade das Rauchverbot führt nicht nur zu Konsumzurückhaltung bei den Bowlingsportlern, sondern belastet auch die Bowlingbahnbetreiber über Gebühr. Wegen enormer Investitionen in neue Raucherzonen stellen sie die Ersatzteilbeschaffung von Pins, Kugeln oder Schuhen zurück", so Bannert. Als Konsequenz bleibt die Umsatzentwicklung in allen wichtigen Bereichen von den Bahnpflegemitteln über Zubehör bis zu den Ersatzteilen im Jahr 2008 bisher unbefriedigend.

Einzig auf der Kostenseite sorgt die beschleunigte Talfahrt des US-Dollar leichte Entspannung: Der Materialaufwand sank im ersten Quartal gegenüber dem Vorjahr von 699,3 Tausend auf nur noch 574,4 Tausend Euro. Im Etat der SPOBAG AG waren 702 Tausend Euro budgetiert. Unterm Strich blieb das Betriebsergebnis dennoch nach den ersten drei Jahresmonaten um knapp 10 Prozent hinter den eigenen Erwartungen zurück und erreichte im ersten Quartal 86,6 Tausend Euro.

Da sich diese negative Entwicklung wie angedeutet im April und Mai nicht abgeschwächt hat, muss die SPOBAG AG ihre Ziele für das Gesamtgeschäftsjahr 2008 auf den Prüfstand stellen: "Derzeit sehe ich nicht, dass wir unsere Umsatzplanung einhalten können, Erlöse mindestens in Höhe des Vorjahreswertes zu erzielen", so Bannert. Auch die Gewinnziele werden überprüft.


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