Fraport AG (ISIN DE0005773303)

Frankfurt Airport Services Worldwide
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Konzerngewinn im 1. Halbjahr 2007 gesteigert


Der Flughafenbetreiber Fraport hat nach einem besser als erwartet ausgefallenen Halbjahr die Umsatz- und Gewinnprognose bestätigt. Zudem hob das Unternehmen das untere Ende der Wachstumsprognose für den wichtigsten Standort Frankfurt an.

In den ersten sechs Monaten sei der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) wegen eines fehlenden Sondereffekts von 288,4 Mio. EUR auf 273 Mio. EUR gefallen. Der Umsatz legte von 1,037 Mrd. EUR auf 1,124 Mrd. EUR zu und übertraf damit leicht die Analystenprognose von 1,123 Mrd. EUR. Die Steigerung ist nach Unternehmensangaben zum Großteil auf den Umsatz aus dem Finanzierungsleasingvertrag mit dem Airrail Center in Höhe von 57,6 Mio. EUR zurückzuführen, denen Aufwendungen in gleicher Höhe gegenüberstehen. Bereinigt um diesen Sondereffekt nahmen die Umsatzerlöse konzernweit den Angaben zufolge um 2,8% zu.

Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) ging von 175,8 Mio. auf 168,8 Mio. EUR zurück. Beim Überschuss übertraf Fraport die Vorhersagen ebenfalls. Der Konzerngewinn vor Minderheiten kletterte von 97,0 auf 102,8 Mio. EUR. Nach Minderheiten stieg der Überschuss von 96,7 auf 102,5 Mio. EUR. Besonders positiv habe sich im Zusammenhang mit den internationalen Beteiligungen eine verbesserte Steuerquote auf das Konzern-Ergebnis ausgewirkt, hieß es.

Das Unternehmen bestätigte seine Gewinn- und Umsatzziele für 2007. Der Konzernumsatz soll demzufolge stärker wachsen als im Vorjahr. Auch das EBITDA sollte gleichbleibend oder leicht besser ausfallen als das um Sondereffekte bereinigte Vorjahresergebnis. An seinem größten Flughafen Frankfurt will Fraport die Passagierzahlen im laufenden Jahr nun etwas stärker steigern als bisher erwartet. Die Zahl der Fluggäste soll statt um 1 bis 2% nun um 1,5 bis 2% zulegen.

Für die vor wenigen Tagen verkündete Aufstockung ihrer Beteiligung am Flughafen Lima hat Fraport 36,8 Mio. US-Dollar bezahlt. Dieser Kaufpreis entspreche dem achtfachen EBITDA des peruanischen Unternehmens. Damit sei der Erwerb im Vergleich zu anderen Transaktionen ausgesprochen attraktiv, wird betont.

Fraport hatte seine Beteiligung um 57,25% erhöht und damit alle Anteile an der Gesellschaft erworben. Ein Teil der Anteile in Lima soll später an peruanische Investoren und den Investitionsfonds der Weltbank (IFC) veräußert werden. Fraport wird aber mindestens 60% behalten.


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