Fraport AG (ISIN DE0005773303)

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Neunmonatszahlen 2007 vorgelegt


Der Flughafenbetreiber Fraport will nach überraschend erfolgreichen neun Monaten den operativen Gewinn aus dem Vorjahr wiederholen. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) und das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) sollen nun trotz der positiven Sondereffekte von 2006 weitgehend das damalige Niveau erreichen, wie das im MDAX notierte Unternehmen am Dienstag in Frankfurt mitteilte. Dazu soll vor allem beitragen, dass die bulgarische Airport-Betreibergesellschaft Twin Star erstmals für das ganze Jahr und der Flughafen Lima überhaupt erstmalig zu 100% in die Konzernzahlen eingehen.

Von Januar bis September stieg das EBITDA im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 0,7% auf 490,3 Mio. EUR. Von der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX befragte Experten hatten mit einem Rückgang auf 470,8 Mio. EUR gerechnet. Das EBIT kletterte um 1,6% auf 326,2 Mio. EUR und damit ebenfalls stärker als von Analysten erwartet (Prognose: 310,0). Der Umsatz wuchs um 8,3% auf 1,755 Milliarden EUR und übertraf damit die Analystenschätzung von 1,737 Milliarden EUR.

Beim Konzernergebnis profitierte Fraport von einem steuerlichen Sondereffekt infolge der Unternehmenssteuerreform in Höhe von 25,4 Mio. EUR. Der Nettogewinn kletterte vor allem aus diesem Grund um 9,2% auf 218,6 Mio. EUR. Nach Abzug der Minderheitsanteile Dritter erzielte Fraport einen Überschuss von 212,8 Mio. EUR (plus 6,7%) und übertraf damit die Prognose von 206,4 Mio. EUR.

Gewinneinbruch bei Aviation

In der Sparte Aviation verbuchte das Unternehmen in den ersten neun Monaten einen Umsatzrückgang um gut ein%. Das EBITDA der Sparte brach um rund 14% ein, laut Fraport vor allem wegen eines stark gestiegenen Sachaufwands im Zuge von Investitionen. Die seit Juli um 1,5% gesenkten Landegebühren führten indes nicht zu einem Umsatzrückgang. Gewachsene Verkehrszahlen hätten das Minus ausgleichen können, hieß es. Für 2008 sollten die Flughafen-Entgelte stabil bleiben, schreibt Fraport. Die neue Gebührenstruktur sei bei der Genehmigungsbehörde bereits eingereicht worden.

Die Immobiliensparte Retail & Properties profitierte von Neueröffnungen, neuen Verträgen, gezielten Verkaufsfördermaßnahmen und davon, dass die Lufthansa als Stromkunde zu Fraport zurückkehrte. Der Umsatz stieg - bereinigt um einen nicht ergebniswirksamen Sondereffekt - um gut 3% auf 298 Mio. EUR. Die Retail-Erlöse je Passagier wuchsen von 2,48 auf 2,61 EUR. Das EBITDA der Sparte legte um acht% auf 261 Mio. EUR zu.

Ground Handling leidet unter Kundenverlust

 

Die Sparte Ground Handling litt unter dem Verlust eines Großkunden sowie darunter, dass wegen des milden vergangenen Winters wenig Aufträge zur Enteisung von Flugzeugen eingingen. Der Umsatz sank um ein% auf 465 Mio. EUR. Weil im Vorjahreszeitraum zudem eine Rückstellung von zehn Mio. EUR aufgelöst worden war, sank das EBITDA um knapp 24% auf knapp 43 Mio. EUR.

Kräftig zulegen konnte im ersten Dreivierteljahr die Sparte External Activites, in der Fraport vor allem seine Flughäfen außer Frankfurt gebündelt hat. Infolge von Sondereffekten aus 2006 und 2007 sowie Änderungen im Konsolidierungskreis stieg der Umsatz um gut 24% auf knapp 404 Mio. EUR. Das EBITDA legte um rund 38% auf fast 60 Mio. EUR zu.

Ausblick für Überschuss beibehalten

Trotz des gewachsenen Überschusses geht der Vorstand weiterhin davon aus, im Gesamtjahr unter dem Strich einen Rückgang zu verbuchen. Ein Jahr zuvor hatten Kompensationszahlungen für das gescheiterte Terminalprojekt in Manila, der Verkauf der Tochter TCR, ein deutlich verbessertes Finanzergebnis, eine gesunkene Steuerquote und positive Währungseffekte den Überschuss nach oben getrieben. An dem Ziel einer Dividende in Höhe derer aus dem Jahr 2006 hält Fraport fest. Für das Vorjahr wurden 1,15 EUR je Aktie ausgeschüttet. Beim Umsatz peilt das Unternehmen weiterhin eine Steigerung an.

Für den Flughafen Frankfurt bekräftigte das Unternehmen das Ziel, die Passagierzahl im Gesamtjahr um zwei% zu steigern. Konzernweit soll die Zahl der Passagiere spürbar über der des Vorjahres liegen. In den ersten neun Monaten war die Zahl der Fluggäste in Frankfurt um 2,1% auf 41,028 Mio. gewachsen. Konzernweit legte Fraport um 5,8% auf 58,015 Mio. Passagiere zu.



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