LS telcom AG (ISIN DE0005754402)

Im Gewerbegebiet 31 - 33
D-77839 Lichtenau
Deutschland
Tel.:
+49 (0) 7227 / 9535 - 600
Fax:
+49 (0) 7227 / 9535 - 605
Internet: http://www.lstelcom.com
Kontakt Investor Relations:
Jana Nock
Email: ir@lstelcom.com

Neunmonatszahlen 2007/08 bekannt gegeben


Branchenumfeld

Das Umfeld in den für den LS telcom Konzern relevanten Teilbereichen des Telekommunikationsmarktes zeigt sich weiterhin freundlich, gekennzeichnet von einer ordentlichen Nachfrage. LS telcom konnte im bisherigen Verlauf des Geschäftsjahres weitere strategisch wichtige Kunden und Marktanteile im Geschäft mit Systemlösungen für Frequenz-Management sowie im Beratungsgeschäft gewinnen.

Auftrags- und Umsatzentwicklung

Der Umsatz des LS telcom Konzerns für die ersten drei Quartale des Geschäftsjahres beläuft sich auf insgesamt EUR 9,4 Mio. (VJ EUR 9,9 Mio.) und lag damit etwa 5 % unter dem des entsprechenden Vorjahres-Vergleichszeitraums. Im dritten Quartal des Geschäftsjahres wurden Erlöse von EUR 2,8 Mio. erzielt.

Der derzeit im Konzern vertraglich gesicherte Auftragsbestand, aus dem sich neuer Umsatz generieren lässt, beträgt EUR 11,9 Mio. und entspricht damit einer Steigerung um 27 % gegenüber dem Vorjahresvergleichswert (VJ EUR 9,4 Mio.). Unbefristet laufende Wartungsverträge wurden dabei lediglich mit einer maximalen Restlaufzeit von 12 Monaten berücksichtigt. Aus diesem Auftragsbestand lassen sich unter der Annahme einer planmäßigen Projektabwicklung im letzten Quartal des Geschäftsjahres noch Umsatzerlöse von EUR 2,2 Mio. erzielen.

Ertragslage des Konzerns

Im dritten Quartal des Geschäftsjahres wurde ein Konzernbetriebsergebnis von 17 TEUR erwirtschaftet, womit die LS telcom für die gesamten neun Monate des Geschäftsjahres ein operatives Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 186 TEUR (VJ 243 TEUR) ausweist. Ein negativer Ergebnisbeitrag in Höhe von -28 TEUR aus dem dritten Quartal führt zu einem Konzernergebnis für den Neunmonatszeitraum von -2, TEUR nach 100 TEUR im Vorjahresvergleichszeitraum. Nach 0,01 EUR Konzern-Periodenergebnis zum ersten Halbjahr, ergibt sich für die ersten drei Quartale ein Ergebnis pro Aktie von 0,00 EUR (VJ 0,02 EUR).

Vermögens- und Finanzlage zum 30. Juni 2008

Die Bilanzsumme des LS telcom Konzerns lag zum Stichtag bei 20,5 Mio. EUR (zum 31.03.2008 EUR 20,3 Mio.). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beliefen sich auf 4,6 Mio. EUR (zum 31.03.2008 4,8 Mio. EUR).

Am 30.06.2008 verfügte der LS telcom Konzern über liquide Mittel von 3,8 Mio. EUR (zum 31.03.2008 3,6 Mio. EUR) sowie längerfristig gebundene Bankguthaben in Höhe von 701 TEUR (zum 31.03.2008 709 TEUR). Auf der Passivseite blieb das Eigenkapital im Vergleich zum Halbjahresfinanzbericht unverändert bei 13,0 Mio., EUR was einer Eigenkapitalquote von 63% entspricht.

Chancen und Risiken

„Die Stärke des Euro stellt für uns im aktuellen Markt weiterhin ein besonderes Risiko dar, da diese dazu führen kann, dass US-Dollar-Budgets einen wesentlich geringeren Wert darstellen als ursprünglich bei der Budgetplanung von Projekten veranschlagt. Kunden könnten aus diesem Grund entweder Projekte komplett vertagen oder aber für uns mit entsprechend eingeschränkten Budgets zu realisieren versuchen, was sich letztlich auf Umsatzvolumina und Ergebnis negativ auswirken würde“, so der Vorstand.

Ausblick

Unerwartete Abrufverzögerungen auf Kundenseite bei mehreren größeren Projekten führen dazu, dass sich das angestrebte Umsatz- und Ergebniswachstum bis zum Geschäftsjahresende am 30.09.2008 voraussichtlich nicht mehr realisieren lässt. Der Vorstand des Unternehmens rechnet aufgrund der vorgenannten Effekte mit einem Umsatzrückgang gegenüber dem Vorjahr und erwartet nun für das Geschäftsjahr 2007/2008 ein ausgeglichenes Ergebnis.

Unabhängig von diesen Verschiebungen zeigt sich der für den LS telcom Konzern relevante Telekommunikationsmarkt weiterhin freundlich. Der Vorstand geht davon aus, dass sich diese Marktstimmung auch in absehbarer Zukunft halten wird.

Angesichts des gestiegenen Auftragsbestands sowie den durch die Digitalisierung von Sicherheitsnetzen, die Modernisierungsbestrebungen militärischer Frequenzverwaltungen und die Einführung des mobilen, digitalen Fernsehens gegebenen Marktaussichten, ist der Vorstand unverändert zuversichtlich in Bezug auf die mittelfristige Geschäftsentwicklung.


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