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Neunmonats-Ergebnis 2007 von 64 (Vj. 60) Cent pro Aktie erwirtschaftet


Die Gesamtleistung der OHB-Technology AG nach neun Monaten in Höhe von 152,2 Mio. EUR liegt deutlich über dem Vorjahreswert (129,9 Mio. EUR). Besonders hervorzuheben ist hierbei die Steigerung der Gesamtleistung im dritten Quartal 2007, aufgrund der Erstkonsolidierung der Kayser-Threde GmbH (anteilig 9,9 Mio. EUR), auf 59,1 Mio. EUR (Vj. 44,3 Mio. EUR). Das EBITDA steigt im dritten Quartal 2007 auf 6,2 Mio. EUR (Vj. 5,3 Mio. EUR). Das EBIT erreichte einen Wert von 4,0 Mio. EUR (Vj. 3,5 Mio. EUR). Der Konzernperiodenüberschuss im dritten Quartal betrug 2,8 Mio. EUR (Vj. 2,2 Mio. EUR).

In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres erwirtschaftete der Konzern ein EBITDA in Höhe von 16,7 Mio. EUR (Vj. 20,9 Mio. EUR) und ein EBIT von 10,7 Mio. EUR (Vj. 15,5 Mio. EUR). Die bereinigten Werte für das EBITDA 2007, aufgrund der Erstkonsolidierung, betragen 15,9 Mio. EUR (bereinigtes 2006, aufgrund eines positiven Einmalertrages im zweiten Quartal 2006 von rund 7,0 Mio. EUR: 13,9 Mio. EUR) und beim bereinigten EBIT 2007 10,3 Mio. EUR (bereinigtes 2006: 8,5 Mio. EUR).

Die deutlich über Vorjahr (38,3 Mio. EUR) liegende unkonsolidierte Gesamtleistung des Unternehmensbereiches Raumfahrtsysteme + Sicherheit von 46,1 Mio. EUR resultiert in einer gegenüber dem Halbjahr 2007 leicht verbesserten EBIT-Marge von 8,7% (Halbjahr 2007: 8,5%), die jedoch den exzellenten Vorjahreswert von 10,2% noch nicht erreicht.

Der erstmalig zum 1. Juli dieses Jahres konsolidierte Unternehmensbereich Nutzlasten + Wissenschaft repräsentiert die neu erworbene Kayser-Threde GmbH mit ihren Tochtergesellschaften und Beteiligungen. Dieser Bereich erzielte eine unkonsolidierte Gesamtleistung von 9,9 Mio. EUR im dritten Quartal 2007. Ein EBITDA von 0,8 Mio. EUR und ein EBIT in Höhe von 0,3 Mio. EUR bieten noch erhebliches Steigerungspotenzial in den kommenden Quartalen.

Der Unternehmensbereich Raumtransport + Aerospace Strukturen dominiert die Konzernentwicklung mit einer gestiegenen unkonsolidierten Gesamtleistung von 87,3 Mio. EUR in den ersten neun Monaten 2007 (Vj. 75,9 Mio. EUR). Ein EBITDA von 9,2 Mio. EUR (Vj. 6,8 Mio. EUR) und ein deutlich gestiegenes EBIT in Höhe von 6,5 Mio. EUR (Vj. 3,9 Mio. EUR) resultieren in entsprechenden Margenverbesserungen und zeigen den kontinuierlichen Aufwärtstrend der Ergebnisse der MT Aerospace AG.

Der Unternehmensbereich Telematik + Satellitenbetrieb erzielte nach neun Monaten 2007 eine unkonsolidierte Gesamtleistung in Höhe von 12,2 Mio. EUR (Vj. 10,9 Mio. EUR). Ein deutlich höherer Materialaufwand aufgrund der Produktion von Telematiksystemen reduziert das EBITDA auf 1,1 Mio. EUR (Vj. 1,6 Mio. EUR). Weiterhin hohe Abschreibungen resultieren in einem EBIT auf dem Niveau einer schwarzen Null (Vj. 0,6 Mio. EUR).

Der 9-Monats-Überschuss 2007 in Höhe von 9,5 Mio. EUR (Vj. 9,0 Mio. EUR) profitiert, trotz aller Sondereffekte in beiden Jahren, von der deutlich geringeren Steuerquote, die bereits positive Auswirkungen der Unternehmenssteuerreform 2008 aufzeigt. In den ersten neun Monaten 2007 wurde ein Ergebnis pro Aktie von 64 Cent (Vj. 60 Cent; bereinigtes 2006: 31 Cent) erzielt.

Die Zahlung des Kaufpreises für Kayser-Threde sowie die Kapitalerhöhung bei SpaceDev waren die größten Posten in den rund 15,7 Mio. EUR, um die sich die liquiden Mittel des Konzerns unter Einbeziehung der Veränderungen des Wertpapierbestandes zum Stichtag 30. September 2007 gegenüber dem Vorjahreswert 2006 auf 73,7 Mio. EUR (Vj. 89,4 Mio. EUR) reduziert haben.

Der feste Auftragsbestand per 30. September 2007 betrug 476,0 Mio. EUR (Vj. 433,0 Mio. EUR) und ist maßgeblich durch den konsolidierten Auftragsbestand der MT Aerospace AG in Höhe von 308,4 Mio. EUR (Vj. 311,4 Mio. EUR) geprägt. Das Volumen der zusätzlichen Aufträge aus der Erstkonsolidierung der Kayser-Threde beträgt 27,1 Mio. EUR

Für das laufende Geschäftsjahr 2007 erwarten wir eine konsolidierte Gesamtleistung im OHB-Konzern inklusive der erstmalig ab dem 1. Juli 2007 einbezogenen Kayser- Threde GmbH von rd. 220 Mio. EUR und ein EBIT von ca. 18 Mio. EUR“ fasst Marco R. Fuchs, Vorstandsvorsitzender des Konzerns, die Ergebnisprognose zusammen und ergänzt, „der positive Sondereffekt aus dem ORBCOMM-Beteiligungsertrag im zweiten Quartal von ca. 17 Cent sowie die Effekte aus der Unternehmenssteuerreform führen dazu, die Ergebnisvorschau auf 78 Cent pro Aktie für das laufende Geschäftsjahr zu erhöhen.“


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