Paul Hartmann AG (ISIN DE0007474041)

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Dynamisches Wachstum bei steigender Profitabilität


In den ersten neun Monaten des Jahres 2007 setzte die HARTMANN GRUPPE ihr erfreuliches organisches Wachstum mit einem Absatzplus von 7,0% und einer Steigerung der operativen Umsatzerlöse um 5,5% fort. Das stärkste Umsatzplus verzeichnete wiederum das Geschäftssegment OP-Management mit 13,6%. Infolge der Umsatzbelebung verbesserte sich das operative Konzernergebnis gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum überproportional um 10,8%.

Erfreuliches Wachstum in allen Segmenten

Die HARTMANN GRUPPE erzielte per September 2007 ein Absatzplus von 7,0% gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Dies entspricht einem organischen Umsatzwachstum von 5,5%. Unter Berücksichtigung belastender Währungseffekte in Höhe von 0,3Prozentpunkten beliefen sich die Umsatzerlöse auf 948,3 Mio. EUR. Dies entspricht einer Steigerung um 5,2%.

Erfreulich zeigte sich die Entwicklung in allen Geschäftssegmenten. Deutliche Wachstumsimpulse gingen erneut vom Segment OP-Management aus. Hier konnte das Absatzvolumen um 15,0% gesteigert werden, die Umsatzerlöse nahmen um 13,6% auf 138,8 Mio. EUR zu. Neben Handschuhen verzeichnete das Unternehmen insbesondere bei OP-Sets und OP-Bekleidung ein kräftiges Absatzplus. Im Segment Wundmanagement erhöhte sich der Absatz in den ersten neun Monaten des Jahres um 5,3%, der Umsatz nahm um 3,4% auf 282,9 Mio. EUR zu. Im Segment Inkontinenzmanagement stieg der Absatz um 5,2%. Die Umsatzerlöse konnten gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum um 3,3% auf 357,4 Mio. EUR gesteigert werden.

Diese Zahlen machen einmal mehr deutlich, dass HARTMANN mit der konsequenten Ausrichtung auf Kundenbedürfnisse und der kontinuierlichen Entwicklung marktgerechter Produkte auf dem richtigen Weg ist und trotz schwieriger Gesundheitsmärkte erfolgreich wächst“, sagt Dr. Rinaldo Riguzzi, Vorstandsvorsitzender der PAUL HARTMANN AG.

Der Anteil der medizinischen Kernsegmente am Gesamtumsatz beträgt per 30.September 2007 82,2%. Bei den weiteren Konzernaktivitäten verzeichnete das Unternehmen ein Umsatzplus von 6,1% auf 169,2Mio.EUR.

Überproportionale Verbesserung des operativen Konzernergebnisses

Bedingt durch die erfreuliche Umsatzbelebung in den ersten drei Quartalen 2007 hat die HARTMANN GRUPPE ihr operatives Konzernergebnis gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum um 10,8% überproportional verbessert. Es lag bei 28,1 Mio. EUR. Das operative EBIT nahm ebenfalls um 11,7% auf 49,6 Mio. EUR zu.

Per 30.September 2007 waren Konzernergebnis und EBIT durch Sondereffekte beeinflusst. Während hauptsächlich Rückstellungen für die Restrukturierung der HARTMANN Pardes GmbH sowie für erwartete Steuernachzahlungen für Vorjahre einen belastenden Effekt hatten, wirkte sich insbesondere die Neubewertung bei Vermögenswerten von Kneipp positiv auf das Ergebnis aus. Infolge des qualitativen Umsatzwachstums konnte HARTMANN die Sondereffekte ausgleichen und das Konzernergebnis um 3,8% auf 25,3 Mio. EUR steigern. Die Sondereffekte wirkten sich positiv auf das EBIT aus, das um 20,5% auf 51,6 Mio. EUR anstieg.

Verschuldung weiter abgebaut

Zum 30.September 2007 lag die Nettoverschuldung der HARTMANN GRUPPE bei 126,9 Mio. EUR. Gegenüber dem 31.Dezember 2006 (132,1 Mio. EUR) entspricht dies einem Rückgang um 5,2 Mio. EUR.

Zahl der Beschäftigten leicht gestiegen

Am 30.September 2007 waren 8.912 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der HARTMANN GRUPPE beschäftigt. Gegenüber dem Jahresende 2006 entsprach dies einer Zunahme um 160 Personen. Die Veränderung beruht im Wesentlichen auf einer weiteren Kapazitätsausweitung im HARTMANN-Betrieb in Qingdao/China. 62,0% der Beschäftigten waren am 30.September 2007 in ausländischen Tochtergesellschaften tätig.

Ausblick

Obwohl das Marktumfeld nach wie vor schwierig ist, rechnet die HARTMANN GRUPPE für das verbleibende Geschäftsjahr 2007 mit einem anhaltenden Wachstum in allen Geschäftssegmenten. Angesichts einer erhöhten Profitabilität in den Kernsegmenten Wundmanagement, Inkontinenzmanagement und OP-Management sowie einer Ergebnisverbesserung bei den deutschen Tochtergesellschaften Sanimed und CMC im Segment Weitere Konzernaktivitäten geht HARTMANN weiterhin von einer Verbesserung des operativen Konzernergebnisses für das laufende Geschäftsjahr aus.



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