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SIMONA verbessert Umsatz und Ergebnis im 1. Halbjahr 2006

Positive Entwicklung der kunststoffverarbeitenden Industrie


Der SIMONA Konzern verzeichnete im ersten Halbjahr 2006 ein zweistelliges Wachstum. Die Umsatzerlöse zum 30. Juni 2006 beliefen sich im Konzern auf 125,0 Mio. EUR gegenüber einem Konzernumsatz von 230,6 Mio. EUR im Jahre 2005. Das operative Konzernergebnis (EBIT) betrug 10,0 Mio. EUR und entspricht einer EBIT-Marge von 8,0%. Ein direkter Vergleich zur Vorjahresperiode ist aufgrund des erstmaligen Halbjahresabschlusses auf Konzernebene nach IFRS (International Financial Reporting Standards) nicht möglich.

Die Absatz- und Umsatzentwicklung des Konzerns im ersten Halbjahr folgte damit der konjunkturellen Entwicklung der kunststoffverarbeitenden Industrie. So stand das erste Halbjahr 2006 weltweit im Zeichen des konjunkturellen Aufschwungs. Hiervon profitierte auch die stark exportorientierte deutsche Kunststoffindustrie. Insbesondere der Maschinenbau, die chemische Industrie, aber auch die Automobil- und Elektroindustrie vermeldeten hohe Auftragsvolumina und kurbelten die Nachfrage nach Kunststoffen in den ersten sechs Monaten an. SIMONA partizipierte an der guten Marktentwicklung und konnte in den einzelnen Regionen seine Marktstellung weiter ausbauen.

Das operative Konzernergebnis von 10,0 Mio.
EUR basiert auf den gestiegenen Umsatzerlösen durch einen weltweit verbesserten Absatz und dem positiven Ergebnisbeitrag der amerikanischen Tochtergesellschaft SIMONA AMERICA, die das Jahresergebnis 2005 noch negativ belastet hatte. Den im Konzern gestiegenen Umsatzerlösen von 125,0 Mio. EUR standen Materialaufwendungen in Höhe von 70,1 Mio. EUR gegenüber. Dies entspricht einem Anstieg um rund 8,0% und resultiert sowohl aus dem höheren Absatzvolumen als auch aus dem anhaltenden Anstieg der Rohstoffpreise. Der Personalaufwand stieg durch die höhere Mitarbeiterzahl leicht an. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen konnten durch eine restriktive Ausgabenpolitik trotz steigenden Volumens, höherer Energiekosten und Frachtkosten auf Vorjahresniveau gehalten werden. Diese Effekte führen zu einer Verbesserung der EBIT-Marge von 8,0% nach dem ersten Halbjahr 2006 gegenüber 5,4% für das Gesamtjahr 2005. Das Ergebnis vor Ertragssteuern in Höhe von 10,3 Mio. EUR liegt aufgrund des geringen Einflusses des Finanzergebnisses nur leicht über dem operativen Ergebnis. Der Konzerngewinn nach Steuern beträgt 6,6 Mio. EUR. Dies ergibt eine Eigenkapitalrendite (nach Steuern) von 10,1%.

"Bei einer weiterhin weltweit stabilen konjunkturellen Entwicklung werden wir einen Konzernumsatz über 240 Mio.
EUR erreichen können. Das operative Konzernergebnis (EBIT) wird das Ergebnis 2005 übertreffen und in dem uns selbst zum Ziel gesetzten Bereich einer EBIT-Marge von 7 bis 10% liegen. Dabei gehen wir zurzeit davon aus, dass wir unser Ziel eines operativen Konzernergebnisses von 15,0 Mio. EUR überschreiten werden. Dies wird aber wesentlich von der weiteren Entwicklung der Rohstoffpreise abhängen und ist bei der derzeitigen politischen Lage mit vielen Risiken versehen", so der Vorstand.



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