Software AG (ISIN DE0003304002)

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Software Sparte des israelischen Unternehmens Jacada für 26 Mio. USD in bar erworben


Die Software AG hat in einer Bartransaktion die Sparte Anwendungsmodernisierung von Jacada (Nasdaq: JCDA) zu einem Preis von 26 Mio. USD gekauft. Diese Übernahme erweitert das Produktportfolio des Unternehmens um zusätzliche Produkte für die Modernisierung von Benutzeroberflächen von Anwendungen, die auf Großrechnern und mittelgroßen Computern laufen. Acht Jacada-Mitarbeiter aus dem Bereich R&D und Support werden zur Software AG wechseln und die Produktentwicklung und den Service fortsetzen. Mit der Akquisition gewinnt die Software AG über 200 vor allem US-amerikanische Unternehmenskunden hinzu. Diesen Kunden bietet die Software AG Zugang zu ihrem kompletten Portfolio im Bereich Infrastruktursoftware. Derzeit generieren die Produkte der Sparte Anwendungsmodernisierung von Jacada einen Jahresumsatz von circa 12 Mio. USD und erzielen Gewinnmargen, die über dem Konzerndurchschnitt der Software AG liegen. Die Akquisition wird zum 1. Januar 2008 wirksam und führt bereits in 2008 zu einer Ertragssteigerung. Es ist die dritte Akquisition der Software AG im laufenden Jahr nach der Übernahme von webMethods im Juni für 546 Mio. USD und dem Kauf eines 80-prozentigen Anteils an SPL Israel im März für 62 Mio. USD. Die Software AG strebt durch technologische Innovation und Akquisitionen eine Führungsrolle auf dem Markt für Infrastruktursoftware für Geschäftsprozesse an.

Mit unserer Stärke im Bereich SOA sind wir gut aufgestellt, um auch auf dem Markt für Anwendungsmodernsierung eine Führungsrolle zu übernehmen“, so Karl-Heinz Streibich, Vorsitzender des Vorstandes der Software AG. „Für Jacada-Kunden ist die Übernahme sehr positiv. Bestehende Produkte werden von einer größeren Forschung und Entwicklung profitieren, die über eine deutlich höhere finanzielle Ausstattung verfügt. Jacada-Kunden werden außerdem Zugang zu einer Fülle komplementärer Produkte erhalten. Die Software AG stärkt mit dieser Übernahme unsere Position in einem wichtigen Markt.“

Modernisierung von Software-Anwendungen steigert den Wert von individuell entwickelten Programmen, indem deren Funktionalität und Daten über das Internet in einer serviceorientierten Architektur (SOA) oder als Teil eines durchgehenden Geschäftsprozesses zur Verfügung gestellt werden.

Wir gehen davon aus, dass dieser Zukauf bereits 2008 zu einer Steigerung unseres Ertrags führen wird, und dazu beiträgt, dass wir die angestrebte EBIT-Marge von 23 bis 24% erreichen“, so Arnd Zinnhardt, Finanzvorstand der Software AG. „Dies erfüllt unseren Anspruch, dass sich eine Akquisition nach einem Jahr oder - wie in diesem Fall – schon früher positiv auf den Ertrag auswirken soll. Damit unterstreichen wir auch unsere Entschlossenheit ausgereifte Geschäftssparten zu übernehmen und durch unsere effiziente Unternehmens- und Managementstruktur weiter zu entwickeln.“


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