Zumtobel Group AG (ISIN AT0000837307)

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Österreich
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Die österreichische Zumtobel Gruppe mit Sitz in Dornbirn / Vorarlberg ist solide in ihr neues Geschäftsjahr gestartet. Trotz des schwierigeren Umfelds konnte der internationale Lichtkonzern im ersten Quartal (Mai bis Juli) währungsbereinigt ein Wachstum von 1,8% erreichen, allerdings reduzierte der starke Euro das nominale Wachstum um 2% auf 316,7 Mio. EUR (VJ: 323,1 Mio. EUR). So summieren sich die negativen Währungseffekte wie erwartet, insbesondere aus der starken Aufwertung des Euro gegenüber dem britischen Pfund, im Berichtsquartal auf insgesamt 12,3 Mio. Euro. Dementsprechend war auch die Ergebnisentwicklung neben höheren Personalkosten von Währungseffekten belastet. So weist das Unternehmen ein bereinigtes Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 28 Mio. EUR (VJ: 33,3 Mio. EUR) aus. Dies entspricht einer Umsatzrendite (EBIT-Marge) von 8,8%, einem Rückgang von 150 Basispunkten im Vergleich zum Vorjahresquartal.

"Der Verlauf des ersten Quartals hat unsere Erwartungen mit Blick auf unser Marktumfeld bestätigt. Neben den negativen Währungseffekten und den zusätzlichen Belastungen aus hohen Tarifabschlüssen und planmäßigem Personalaufbau im Vertrieb spüren wir angesichts des unsicheren konjunkturellen Umfeldes zunehmende Volatilität in unseren Märkten. Vor diesem Hintergrund sind wir mit dem Start ins neue Geschäftsjahr zufrieden", erläutert Andreas Ludwig, CEO der Zumtobel Gruppe.

Entwicklung in den Segmenten

Die Leuchtendivision mit den Marken Zumtobel und Thorn erreichte im ersten Quartal währungsbereinigt ein Wachstum von 3,4%, war aber angesichts ihres hohen Umsatzanteils in Großbritannien überproportional von den negativen Währungseffekten betroffen. Nominal erreichte dieser Geschäftsbereich 234,7 Mio. EUR (- 0,5%). Das Komponentengeschäft der TridonicAtco erreichte einen Umsatz von 102,6 Mio. EUR (nominal - 2,3%, währungsbereinigt + 0,7%). Die im Vergleich zum Vorjahr nachlassende Wachstumsdynamik ist v.a. auf das schwächere Marktumfeld in Südeuropa zurückzuführen. Weiterhin dynamisch entwickelte sich das LED-Geschäft: Der Umsatz mit LED-Produkten und -Lösungen stieg im ersten Quartal um 35,1% auf 11,6 Mio. EUR (VJ: 8,6 Mio. EUR).

Entwicklung in den Regionen

Betrachtet nach Regionen konnte die Zumtobel Gruppe im deutschsprachigen Raum (D-A-CH) mit einem Umsatzplus von 2,9% weiter solide wachsen. Der Umsatzrückgang von 9,1% in Westeuropa resultiert v.a. aus der Abwertung des britischen Pfundes. Sehr erfreulich entwickelten sich die Wachstumsmärkte des Lichtkonzerns, Osteuropa mit plus 31,1% und Asien mit plus 5,5%, während die Entwicklung in Australien / Neuseeland weiterhin nicht zufriedenstellend ist. Der Umsatz ging dort um 3% zurück, währungsbereinigt ergibt sich wie im Vorjahr ein leichtes Umsatzplus.

Periodenergebnis / Eigenkapitalquote

Das Periodenergebnis erreichte im ersten Quartal 14,3 Mio. EUR (VJ: 25,1 Mio. EUR). Die wesentlichen Gründe für den Rückgang im Vergleich zur Vorjahresperiode sind Einmalkosten von rund 4,4 Mio. EUR im Zusammenhang mit der vorzeitigen Refinanzierung eines Darlehens sowie der Wegfall von im Vorjahr realisierten positiven Effekten aus Fremdwährungsbewertungen. Durch den Dividendenbeschluss reduzierte sich die Eigenkapitalquote gegenüber dem Bilanzstichtag (30. April 2008) auf nun 43,8%.

Rückkauf eigener Aktien

Im Berichtszeitraum fand die Hauptversammlung der Zumtobel AG statt, die den Vorstand ermächtigte, eigene Aktien im Umfang von bis zu zehn Prozent des Grundkapitals zu erwerben. Beginnend mit dem 11. August wurde ein erstes Rückkaufprogramm im Umfang von 1,9 Millionen Aktien gestartet. Bislang wurden rund 300.000 eigene Aktien erworben.

Ausblick

Nach dem erwartungsgemäßen Verlauf des ersten Quartals bestätigt der Vorstand der Zumtobel Gruppe den Ausblick für das Gesamtjahr 2008/09. Dieses wird weiterhin von einem sehr unsicheren konjunkturellen Umfeld, negativen Währungseffekten und einem merklichen Anstieg der Personalkosten geprägt sein. Der Vorstand erwartet eine Umsatzentwicklung von währungsbereinigt rund zwei bis drei Prozentpunkten über dem erkennbar abnehmenden Wachstum des gewerblichen Hochbaus in Europa. Mit Blick auf die EBIT-Marge hält der Vorstand weiterhin einen Wert zwischen acht und neun Prozent für realistisch.


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