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Partner Forest beendet gemeinsame Entwicklung von Desmoteplase


Die PAION AG gab heute bekannt, dass Forest Laboratories, Inc. mitgeteilt habe, die Partnerschaft über die gemeinsame Entwicklung der Substanz Desmoteplase zu beenden. Aufgrund der Ergebnisse der Phase III-Studie DIAS-2 (Desmoteplase in Acute Ischemic Stroke) der daraufhin zu erwartenden Verzögerungen in der Entwicklung sowie der zu tätigenden zusätzlichen Investitionen habe sich Forest entschieden, alle Rechte an Desmoteplase für Nordamerika an PAION zurückzugeben. Derzeit läuft noch eine detaillierte Auswertung der Studiendaten.

Wie bereits berichtet, wurde der primäre Endpunkt in der kürzlich beendeten DIAS-2 Studie nicht erreicht, da keine Verbesserung der mit Desmoteplase behandelten Patienten im Vergleich zu Patienten gezeigt werden konnte, die ein Scheinmedikament (Placebo) erhalten hatten. Gleichzeitig war in der Studie eine unerwartet starke klinische Verbesserung innerhalb der Placebo-Gruppe beobachtet worden. Seit der Präsentation der Top-line Ergebnisse Ende Mai diesen Jahres führen die Entwicklungspartner eine Detailanalyse der verfügbaren Studiendaten durch.

PAION und sein zweiter Partner H. Lundbeck A/S sind derzeit dabei, diese Auswertung gemeinsam abzuschließen, um weitere Maßnahmen und deren kommerzielle Auswirkungen diskutieren zu können. Aufgrund der laufenden Analyse hat Lundbeck bisher noch keine Entscheidung hinsichtlich der Partnerschaft bekannt gegeben. Darüber hinaus untersucht PAION zusätzliche Optionen für eine Fortführung des Entwicklungsprogramms.

Wie bereits im Halbjahresfinanzbericht 2007 ausführlich erläutert, führt die Beendigung der Kooperation seitens Forest zu einem einmaligen Ertrag in Höhe von 4,3 Mio. EUR (bezogen auf die Wertansätze zum 30. Juni 2007),  der unter anderem die Ausbuchung der Rückstellung für die Rückzahlungsverpflichtungen gegenüber Forest, resultierend aus der Erstattung von Entwicklungskosten, beinhaltet. Die Beendigung der Kooperation hat keine Auswirkungen auf den Finanzmittelbestand. Diese Effekte werden im Abschluss des dritten Quartals 2007 erfasst.



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