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Nanostart: MagForce Nanotechnologies und Siemens Medical Solutions arbeiten zusammen

Vereinigung der Kompetenzen im Kampf gegen den Krebs


Die Unternehmen MagForce Nanotechnologies AG und die Siemens Medical Solutions der Siemens AG werden ihre Kompetenzen im Kampf gegen den Krebs vereinen, wie in einer von beiden Unternehmen unterzeichneten Absichtserklärung offenbart wurde. Kernpunkte dieser strategischen Zusammenarbeit bilden die gemeinsame Entwicklung der MagForce Therapie-Systeme - einem Schlüsselelement der MagForce Nano-Krebstherapie - und die Zusammenarbeit bei der Produktion und dem Vertrieb dieser Systeme.

Die strategische Kooperation beider Unternehmen ist das Ergebnis zahlreicher Gespräche und tiefgehender Betrachtungen, bei welchen gemeinsame Ziele identifiziert und Vorgehensweisen koordiniert wurden. Die Vereinbarung konzentriert sich auf Medizintechnologie und medizintechnologische Systeme, die von der MagForce Nanotechnologies AG in ihrer Nano-Krebstherapie eingesetzt werden. Dazu gehört auch das Therapie-System MFH(TM)300F, mit dem erste Behandlungen von Patienten möglich waren.

Bei der Nano-Krebstherapie werden Tumore lokal behandelt und durch die Anwendung von Wärme geschwächt. Nanopartikel aus Eisenoxid werden in das erkrankte Gewebe injiziert. Dank der Umhüllung dieser Eisenoxid-Partikel mit einem Kerndurchmesser von etwa 15 Nanometer können die Tumorzellen problemlos erreicht werden. Anschließend wird mit Hilfe des Therapie-Systems MFH(TM)300F ein Magnetfeld erzeugt, womit die Eisenoxid-Partikel bewegt und dadurch der Tumor erwärmt wird. Diese Technik erlaubt die gezielte, millimetergenaue Behandlung in fast jeder Körperregion bei maximaler spezifischer Wirksamkeit auf Tumorzellen bei Temperaturen von 43° bis 46°C (Hyperthermie) und 47° bis 70°C (Thermoablation). Das Ergebnis ist eine irreparable Schwächung der erkrankten Zelle.

"Die Zusammenarbeit mit Siemens Medical Solutions eröffnet uns ganz neue Perspektiven. Die Absichtserklärung und die hier vereinbarte Zusammenarbeit stellen eine erneute Bestätigung der Ergebnisse unserer Forschungsarbeit dar", so der Vorstand der MagForce Nanotechnologies AG, Dr. Andreas Jordan. "Da wir die Erfahrung und Kontakte der Firma Siemens in Anspruch nehmen können, werden wir viel Zeit sparen und können uns so noch mehr auf die Entwicklung unserer Nanopartikel konzentrieren."

MagForce arbeitet momentan intensiv an einer Wirksamkeitsstudie für Glioblastome - einer Hirntumorart. Diese Phase II Studie wurde Anfang 2005 gestartet. Zuvor wurde eine Phase I Studie erfolgreich beendet. Weitere Studien an anderen Tumorarten, wie Prostata- und auch Brustkrebs, sind bereits angelaufen oder in der Planungsphase.

"Diese strategische Kooperation beschleunigt die Unternehmensentwicklung der MagForce und ermöglicht dem Unternehmen auf einem ganz neuen Level weiterzumachen", so Marco Beckmann, Vorstand der Nanostart AG. "Die positiven Entwicklungen in unseren Portfolio-Unternehmen bestätigen unsere Strategie, in die führenden Unternehmen der Nanotechnologie zu einem Zeitpunkt zu investieren, zu dem sie noch klein und unbekannt sind. Wohl wissend, dass es sich bei dem ein oder anderen Unternehmen um die künftigen Marktführer der jeweiligen Branche handeln könnte."


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