HELMA Eigenheimbau AG (ISIN DE000A0EQ578)

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Prognose für das Gesamtjahr 2007 deutlich nach unten korrigiert


Die HELMA Eigenheimbau AG konnte im ersten Halbjahr 2007 ihre Expansionsstrategie erfolgreich fortsetzen und sich so in einem schwierigen Marktumfeld deutlich gegen den Branchentrend behaupten. Durch den Bau weiterer Musterhäuser hat die Gesellschaft ihre Präsenz in den bestehenden und neuen Vertriebsregionen weiter gestärkt und sich attraktive zukünftige Umsatzpotenziale erschlossen.

Marktanteil weiter ausgebaut

Der Auftragseingang der HELMA Eigenheimbau AG belief sich in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres auf 35,5 Mio. EUR und liegt damit um 12,3% über dem Vergleichswert des Vorjahreszeitraums. Damit konnte HELMA signifikant Marktanteile hinzugewinnen, nachdem der Wettbewerb im gleichen Zeitraum erhebliche Einbußen im Auftragseingang zu verzeichnen hatte. Wie das statistische Bundesamt mitteilte, ist die Anzahl der Baugenehmigungen für Ein- und Zweifamilienhäuser in Deutschland im ersten Halbjahr 2007 um 47,3% gesunken.

Umsatz- und Ergebnisziele nicht erreicht

Nach dem Rechnungslegungsstandard HGB betrugen die Umsatzerlöse der HELMA Eigenheimbau AG zur Jahresmitte 2007 9,31 Mio. EUR (VJ: 6,79 Mio. EUR). Die Gesamtleistung lag bei 17,30 Mio. EUR (VJ: 18,87 Mio. EUR). Ursächlich für den verfehlten Anstieg bei der Gesamtleistung ist neben dem schwierigen Marktumfeld in erster Linie, dass es der Gesellschaft nicht gelungen ist, die Auftragsdurchlaufzeiten wesentlich zu verkürzen und entsprechend mehr Aufträge umsatz- und ertragswirksam abrechnen zu können. Aus der geringeren Gesamtleistung und einer leicht gestiegenen Materialeinsatzquote ergibt sich so ein im Vergleich zum ersten Halbjahr 2006 um 15% niedrigerer Rohertrag von 3,37 Mio. EUR. Zudem haben die expansionsgetriebenen Strukturmaßnahmen und der Aufbau neuer Vertriebsregionen mehr Kraft gekostet als zunächst erwartet und sich belastend auf die Marge und das Ergebnis ausgewirkt. So kam es im Zeitraum vom 1. Januar bis 30. Juni 2007 zu einem Anstieg der Betriebskosten auf 6,33 Mio. EUR (VJ: 4,92 Mio. EUR). Insgesamt resultiert hieraus ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von -2,97 Mio. EUR (VJ: -0,96 Mio. EUR).

Prognose für 2007 angepasst

Auf Basis der erzielten Erkenntnisse aus den Halbjahreszahlen und der Tatsache, dass das erklärte Ziel der Verkürzung der Auftragsdurchlaufzeiten bisher nicht erreicht werden konnte, hat der Vorstand der HELMA Eigenheimbau AG die Prognose für das Gesamtjahr 2007 deutlich korrigiert. Es wird nunmehr nach IFRS von einer Gesamtleistung im Konzern von ca. 60 Mio. EUR und einem Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von -1,0 Mio. EUR ausgegangen.

Aufgrund der jüngsten Entwicklungen hat der Vorstand der HELMA Eigenheimbau AG ein Projekt zur nachhaltigen Steigerung von Leistung und Rentabilität ins Leben gerufen, mit dessen Umsetzung bereits begonnen wurde. Der Vorstand wird das Projekt in den kommenden Monaten im Rahmen einer internationalen Roadshow vorstellen.

Für das Geschäftsjahr 2008 gibt der Vorstand einen positiven Ausblick. Auf Basis des gesteigerten Auftragseingangs und der von der erfolgreichen Umsetzung der Projektinhalte ausgehenden Impulse werden für 2008 ein zweistelliges Umsatzwachstum und ein deutlich positiver EBIT erwartet. Eine weitere Konkretisierung dieser Prognose wird der Vorstand Anfang 2008 vornehmen.



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