EUWAX AG (ISIN DE0005660104)

Börsenstraße 4
D-70174 Stuttgart
Deutschland
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Internet: http://www.euwax-ag.de
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Nicola Bursitzky
Email: investor.relations@euwax-ag.de

Ertragsrückgang im ersten Quartal 2009


Als Folge des bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags hat die Gruppe Börse Stuttgart weitere Umstrukturierungen vorgenommen. Die Beteiligungen Tradejet AG, T.I.Q.S. GmbH&Co. KG und T.I.Q.S. Verwaltungsgesellschaft mbH wurden rückwirkend zum 01.01.2009 von der EUWAX AG an die boerse-stuttgart Holding GmbH zum Buchwert verkauft. Folglich erstellt die EUWAX AG ab dem 1. Quartal 2009 keine Konzernabschlüsse mehr. Des Weiteren ist auch keine Bilanzierung nach internationalen Rechnungslegungsstandards mehr erforderlich, so dass die Rechnungslegung auf deutsches Handelsrecht (HGB) umgestellt wurde.

Des Weiteren erfolgte im Rahmen der Operativstellung der Holding eine Fokussierung der Aufgaben der boerse-stuttgart AG als Börsenbetriebsgesellschaft und der EUWAX AG als QLP. Dadurch erhält die EUWAX AG eine geringere QLP-Vergütung. Im Gegenzug entfallen die bisherigen, über Konzernumlagen an die boerse-stuttgart AG bezahlten Aufwendungen für IT und Marketing. Die Ertrags- und Aufwandsentwicklung ist somit nur bedingt mit dem Vorjahr vergleichbar.

Angesichts der anhaltenden Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise musste die EUWAX AG im 1. Quartal 2009 einen Rückgang der Anzahl ausgeführter Orders um 46% auf 1,8 Mio. Stück hinnehmen. Dies hat zusammen mit den beschriebenen Buchungseffekten in der GuV einen Rückgang der Provisionserträge um 60% auf 4,7 Mio. EUR verursacht. Im Gegenzug hat der Ertragsanteil des Handelsergebnisses zugenommen, was zusätzlich auf die hohe Volatilität in den Märkten zurückzuführen ist. Insgesamt gingen die Erträge um 43% auf 10,7 Mio. EUR zurück.

Die kumulierten Aufwendungen (ohne Steuern) haben sich auf 4,3 Mio. EUR mehr als halbiert. Die Personalaufwendungen reduzierten sich aufgrund des Wechsels von Mitarbeitern zur boerse-stuttgart Holding GmbH um 51% auf 2,0 Mio. EUR. Die anderen Verwaltungsaufwendungen sanken insbesondere wegen geringerer EDV- und Handelskosten auf 2,1 Mio. EUR (-60%). Sowohl das EBT als auch das Nettoergebnis gaben um 30% auf 6,4 Mio. EUR bzw. 4,5 Mio. EUR nach.

Bei einer Bilanzsumme von 120,9 Mio. EUR lag das Eigenkapital bei 87,3 Mio. EUR. Der Free Cash Flow erreichte 9,2 Mio. EUR und der Finanzmittelbestand zum 31.03.2009 betrug 96,1 Mio. EUR. Mit 21% lag die Eigenkapitalrendite nach Steuern auch in einem schwierigen Marktumfeld leicht über der internen Benchmark von 20%.


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