EUWAX AG (ISIN DE0005660104)

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Deutschland
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Nicola Bursitzky
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Die Zurückhaltung der Privatanleger hat auch im 2. Quartal 2009 zu rückläufigen Orderzahlen und Handelsumsätzen der EUWAX AG geführt. Die Zahl der betreuten Orders sank um 33% auf 1,8 Mio., die Handelsumsätze lagen bei 26,8 Mrd. EUR (-26%). Im 1. Halbjahr 2009 hat die Gesellschaft im Rahmen ihrer QLP-Dienstleistung 3,6 Mio. Orders betreut (-40%), was einem Orderbuchumsatz von 57,6 Mrd. EUR entsprach (-25%). Während Orderzahlen und Handelsumsätze im Derivate- und Aktienhandel im Vergleich zum 1. Halbjahr 2008 zurückgingen, konnten der Renten- und der Fondshandel Zuwächse verzeichnen.

Das Quartalsergebnis vor Steuern (nach HGB) reduzierte sich auf 4,5 Mio. EUR (-37% im Vergleich zum 2. Quartal 2008). Dabei konnten die rückläufigen Erträge nur teilweise durch gesunkene Aufwendungen kompensiert werden. Das Ergebnis nach Steuern lag bei 2,9 Mio. EUR (-42% zum Vergleichsquartal). Das Ergebnis je Aktie betrug auf Quartalsbasis 0,56 EUR.

Für das 1. Halbjahr ergab sich ein EBT von 10,9 Mio. EUR (-33% gegenüber dem anteiligen Vorjahr). Das kumulierte Nettoergebnis ging um 35% auf 7,4 Mio. EUR zurück, was einem Ergebnis je Aktie von 1,43 EUR nach 2,20 EUR im anteiligen Vorjahr entsprach.

Auf der Ertragsseite reduzierte sich insbesondere das Provisionsergebnis um 56% auf 9,4 Mio. EUR. Das Nettoergebnis aus Finanzgeschäften lag mit 9,1 Mio. EUR leicht unter Vorjahr (-5%). Grund für den Ertragsrückgang ist einerseits die geänderte Verteilung der Provisionen auf die Gesellschaften der Gruppe Boerse Stuttgart, die aufgrund der Neustrukturierung und der damit verbundenen Konzentration der EUWAX AG auf die QLP-Services notwendig wurde. Andererseits wurden im Vergleich zum Vorjahr weniger Orders von der EUWAX AG betreut und geringere Handelsumsätze getätigt. Die kumulierten Aufwendungen (ohne Steuern) lagen gegenüber dem anteiligen Vorjahr um 54% niedriger bei 8,6 Mio. EUR. Auch auf der Aufwandsseite ist der Rückgang primär auf die Neustrukturierung am Börsenplatz, bei dem u.a. der IT-Bereich an die Boerse Stuttgart AG ausgelagert wurde, zurückzuführen. Der Personalaufwand sank dabei um 41% auf 4,8 Mio. EUR, während sich die anderen Verwaltungsaufwendungen um 64% auf 3,7 Mio. EUR reduzierten.

Die Bilanzsumme verringerte sich aufgrund der Gewinnabführung für das Geschäftsjahr 2008 an die Boerse Stuttgart Holding GmbH auf 99,6 Mio. EUR. Das Eigenkapital betrug zum 30.06.2009 90,2 Mio. EUR, was einer Eigenkapitalquote von 91% entsprach. Der Free Cash Flow im 1. Halbjahr 2009 lag bei -8,9 Mio. EUR, die Finanzmittel zum Stichtag bei 78,0 Mio. EUR.

Aufgrund des rückläufigen Ergebnisses sanken die Eigenkapitalrenditen in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres auf 25% (-7 Prozentpunkte) vor Steuern bzw. 17% (-5 Prozentpunkte) nach Steuern. Die Cost-Income-Ratio, also das Verhältnis von Aufwand zu Erträgen, verbesserte sich gegenüber dem anteiligen Vorjahr von 54% auf 44%.


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