McKesson Europe AG (vormals: Celesio AG) (ISIN DE000CLS1001)

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Jahresausblick trotz Umsatz- und EBITDA-Rückgang im ersten Quartal bekräftigt


Umsatz und EBITDA des Celesio-Konzerns, eines der führenden internationalen Handels- und Dienstleistungsunternehmen im Pharma- und Gesundheitsmarkt, lagen im ersten Quartal 2009 hauptsächlich durch die Schwäche des britischen Pfunds wie erwartet unter Vorjahresniveau. Der Umsatz ging um 2,7 Prozent auf 5.116,9 Mio. Euro zurück. Das EBITDA verminderte sich um 3,6 Prozent auf 144,5 Mio. Euro. Neben negativen Umrechnungseffekten bei Fremdwährungen wirkte sich ein schwächeres Geschäft mit nicht verschreibungspflichtigen Produkten (OTC-Produkte) belastend aus. Ohne Währungseinflüsse ist, trotz des schwächeren OTC-Geschäfts, ein Zuwachs von 2,2 Prozent beim Umsatz und ein Plus von 7,2 Prozent beim EBITDA erwirtschaftet worden. Für das Gesamtjahr hält der Konzern unverändert an seinem Ausblick fest.

„Wie erwartet und angekündigt litten wir im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres stark unter Währungseffekten. Dazu kam, dass auch wir uns den Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise nicht völlig entziehen konnten. Mit unserem Schwerpunkt auf verschreibungspflichtigen Arzneimitteln sind wir allerdings weniger unmittelbar konjunkturabhängig als andere Branchen. Deshalb können wir auf der Grundlage unseres insgesamt robusten operativen Geschäfts und unserer soliden Finanzierung für 2009 relativ optimistisch bleiben“, so Dr. Fritz Oesterle, Vorstandsvorsitzender der Celesio AG.

Im ersten Quartal 2009 hat allein die Schwäche des britischen Pfunds das Konzern-EBITDA mit rund 15 Mio. Euro belastet.

Entwicklung in den Geschäftsbereichen

Zum 1. Januar 2009 hat Celesio die Organisationsstruktur des Konzerns umgestellt. Die neue Struktur umfasst die drei Geschäftsbereiche Patient and Consumer Solutions, Pharmacy Solutions und Manufacturer Solutions. Der bisherige Geschäftsbereich Apotheken ist jetzt Teil von Patient and Consumer Solutions, der bisherige Bereich Großhandel Teil von Pharmacy Solutions und der Geschäftsbereich Services ist nun Manufacturer Solutions.

Der Umsatz des Geschäftsbereichs Patient and Consumer Solutions ging um 5,7 Prozent auf 817,9 Mio. Euro zurück. Währungsbereinigt ergab sich hingegen ein Plus von 6,9 Prozent. Das EBITDA wurde um 8,4 Prozent auf 72,0 Mio. Euro gesteigert. In lokaler Währung entspricht dies einem Zuwachs von 26,5 Prozent. Die zu diesem Geschäftsbereich gehörenden Präsenzapotheken von Celesio entwickelten sich europaweit unterschiedlich. Einer positiven Entwicklung in Großbritannien und Norwegen standen rückläufige Entwicklungen in Italien und den Niederlanden gegenüber. Am 31. März 2009 betrieb Celesio europaweit 2.332 Apotheken; am Vorjahresstichtag waren es 2.322 Apotheken. Ein positives Bild zeigten die Versandhandelsaktivitäten: So steigerte Apotheke DocMorris im März die Zahl der pro Tag durchschnittlich kommissionierten Aufträge auf einen neuen Rekordwert.

Der Umsatz des Geschäftsbereichs Pharmacy Solutions lag mit 4.204,1 Millionen Euro um 2,1 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Währungsbereinigt erwirtschaftete Celesio ein Plus von 1,2 Prozent. Das EBITDA ging um 1,3 Prozent auf 88,3 Mio. Euro zurück. In lokaler Währung stieg das EBITDA um 3,6 Prozent. Das Großhandelsgeschäft zeigte länderspezifische Unterschiede. Während in Deutschland ein leicht nachlassender Rabattwettbewerb zu beobachten war, wurde das Geschäft in Frankreich durch den dort verschärften Wettbewerb sowie die staatliche Kürzung der Großhandelsmarge, die 2008 eingeführt wurde und mittlerweile voll greift, beeinträchtigt.

Im Geschäftsbereich Manufacturer Solutions ging der Rohertrag um 1,9 Prozent auf 38,8 Mio. Euro zurück. In Landeswährung kletterte der Rohertrag um 4,2 Prozent. Das EBITDA sank um 45,8 Prozent (-49,7 Prozent in lokaler Währung) auf 1,7 Mio. Euro. Ein Großteil dieses Rückgangs ist auf Anlaufverluste im Geschäftsfeld Homecare zurückzuführen. Im ersten Quartal hat Movianto den führenden belgischen Kühlkettenlogistiker Dirk Raes übernommen. Darüber hinaus kündigte Celesio an, im Geschäftsbereich Manufacturer Solutions die Mehrheit am Personal- und Marketingdienstleister pharmexx zu übernehmen.
Perspektivisches Arbeitsprogramm Agenda 2015 präsentiert

Um die Wachstumsoptionen von Celesio transparent darzustellen, hat Celesio im ersten Quartal das perspektivische Arbeitsprogramm Agenda 2015 vorgestellt. Mit der Agenda 2015 soll die Ertragskraft des Celesio-Konzerns sukzessive und nachhaltig gesteigert und im Jahr 2015 ein EBITDA von über 1 Milliarde Euro erwirtschaftet werden. Dies gilt unabhängig von der anstehenden Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs zur Öffnung der Apothekenmärkte in Deutschland und Italien. Das Ziel von Agenda 2015 soll durch organisches Wachstum, Wachstum in bestehenden Geschäften in aktuellen und neuen geografischen Märkten sowie durch Wachstum mit innovativen Geschäften erreicht werden.

Ausblick

Für das Gesamtjahr 2009 erwartet Celesio ein anhaltend schwieriges konjunkturelles Umfeld, von dem sich der Gesundheits- und Pharmamarkt nicht vollständig wird abkoppeln können. Vor diesem Hintergrund rechnet Celesio mit weiteren Belastungen in den konjunkturabhängigen Sortimentsbereichen, die allerdings nur 10 bis 20 Prozent des Konzern-Rohertrags ausmachen. Gleichwohl geht Celesio unverändert davon aus, sowohl im Vergleich mit anderen Branchen als auch mit Wettbewerbern, die stärker auf Drogeriesortimente setzen, das aktuelle Geschäftsjahr relativ gut zu meistern. Allerdings werden staatliche Maßnahmen, Währungseinflüsse sowie ein erhöhter Personal- und Zinsaufwand aus Pensionszusagen das Jahresergebnis belasten. Eine veränderte Marktbewertung der ANZAG-Beteiligung kann sich ebenfalls auf das Jahresergebnis auswirken.

Insgesamt erwartet Celesio für das Gesamtjahr 2009 ein EBITDA, das unter dem Vorjahresniveau liegt. Bereinigt um exogene Faktoren geht Celesio für 2009 trotz der Belastungen aus dem konjunkturbedingt rückläufigen Geschäft mit nicht verschreibungspflichtigen Produkten von einem EBITDA aus, das auf dem Niveau von 2008 liegt.


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