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Germania-Epe: Mantelphantasie aktueller denn je

Übernahme der Babcock-Anteile durch RSE?


In unserer Studie zur Germania-Epe AG ("GEAG") stellten wir vor einigen Monaten die Prognose auf, dass das Unternehmen mittelfristig unter die Kontrolle der RSE Grundbesitz kommen wird. Bislang ist RSE nur mit 10% beteiligt, Mehrheitsaktionärin ist die Deutsche Babcock. Unter deren Ägide war GEAG beim Umbau zur Immobiliengesellschaft bislang wenig dynamisch.

Das Gerücht, dass die RSE-Gruppe den Aktienanteil der Babcock-Gruppe übernehmen wird, wurde zuerst in einer Hamburger Bankstudie verbreitet. Die jüngste Ankündigung von Babcock-Chef Klaus Lederer, Abschied vom "Gemischtwarenladen" zu nehmen, verleiht diesem Gerücht nun um so größere Glaubwürdigkeit. Im Zuge einer Konzentration auf die Energietechnik und die Marinetechnik sollen die nicht zum Kerngeschäft zählenden Beteiligungen des Babcock-Konzerns schrittweise abgestoßen werden. Da das Immobiliengeschäft nicht gerade eine der Kernkompetenzen des Babcock-Konzerns ist, ist es wahrscheinlich, dass dabei auch die GEAG unter den Hammer kommt.

Durch den 10%-Anteil ist RSE naturgemäß der aussichtsreichste Bieter für das Mehrheitspaket. Dies um so mehr, als Joachim Theye, einer der Großaktionäre von RSE, im Aufsichtsrat der Deutschen Babcock sitzt.

Alleine durch eine Zugehörigkeit zu RSE und damit indirekt zur WCM dürfte die GEAG-Aktie neuen Auftrieb erhalten. Wer mit Mantelaktien spekuliert, sollte diese Aktie deshalb weiter im Auge behalten. In der Vergangenheit wurden bereits recht auffällige Umsätze festgestellt.



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