Hawesko Holding AG (ISIN DE0006042708)

Elbkaihaus / Große Elbstraße 145d
D-22767 Hamburg
Deutschland
Tel.:
+49 (0) 40 / 303921 - 00
Fax:
+49 (0) 40 / 303921 - 05
Internet: http://www.hawesko-holding.com
Kontakt Investor Relations:
Thomas Hutchinson
Email: ir@hawesko-holding.com


Die Weinhandelsgruppe Hawesko Holding AG hat heute ihre vorläufigen Ergebnisse für das abgelaufene Geschäftsjahr (1.1. bis 31.12.2007) bekannt gegeben. Danach konnte die Gruppe 2007 ihren Netto-Umsatz mehrwertsteuerbereinigt von 303 Mio. EUR auf 334 Mio. EUR steigern, was einem Plus von 10,3% entspricht. Erneut konnte Hawesko ein Wachstum weit über dem des Gesamtweinmarkts erzielen. Dieses lag nach Erhebungen der GfK (Gesellschaft für Konsumforschung) bei 1,2% inklusive Mehrwertsteuer. Hawesko hat somit wiederum in signifikantem Umfang Marktanteile hinzugewonnen. Das Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit des Konzerns (EBIT) lag auf dem für 2007 geplanten Niveau von gut 18 Mio. EUR (Vorjahr: 18,6 Mio. EUR). Das Finanzergebnis wird wie geplant um 1,0 Mio. EUR bis 1,5 Mio. EUR niedriger ausfallen als im vorangegangenen Jahr (–1,3 Mio. EUR), da sich ein damals angefallener außerordentlicher Finanzertrag nicht wiederholt hat und sich ein höherer Finanzaufwand aus der nach IFRS vorgeschriebenen fair-value-Bewertung für Minderheitsanteile von Personengesellschaften rechnerisch ergeben wird. Der Steueraufwand wird sich – wie bereits berichtet – um einen Einmalbetrag von 3 Mio. EUR erhöhen und die Steueraufwandsquote erwartungsgemäß über 60% liegen (Vorjahr: 37%). Aus heutiger Sicht wird sich das Konzernergebnis nach Steuern und Minderheitsanteilen im Bereich zwischen 5,0 Mio. EUR und 5,5 Mio. EUR bzw. zwischen 0,57 EUR und 0,63 EUR pro Aktie bewegen (Vorjahr: 10,8 Mio. EUR bzw. 1,23 pro Aktie). Vergleichbar, d.h. bereinigt um den einmaligen zusätzlichen Steueraufwand, beträgt die erwartete Bandbreite für das Konzernergebnis nach Steuern und Minderheitsanteilen 8,0 Mio. EUR bis 8,5 Mio. EUR (0,91 bis 0,97 pro Aktie). Der Free-Cashflow wird voraussichtlich die bisherige Erwartung von 10 Mio. EUR um 1 Mio. EUR bis 2 Mio. EUR übertreffen. Vor dem Hintergrund der vorläufigen Zahlen sieht der Hawesko-Vorstand die Voraussetzungen geschaffen, dem Aufsichtsrat die Ausschüttung einer Dividende mindestens in Höhe des Vorjahres (0,85 pro Aktie) vorzuschlagen. Der Konzernabschluss der Hawesko-Gruppe wird im März 2008 testiert und dem Aufsichtsrat zur Prüfung vorgelegt werden.

Für das vierte Quartal des abgelaufenen Geschäftsjahres (1.10. bis 31.12.2007) erzielte der Konzern einen Umsatz von 117 Mio. EUR, 8,1% mehr als im entsprechenden Vorjahresquartal (108 Mio. EUR). Das EBIT des Konzerns lag im Schlussquartal 2007 bei ca. 13 Mio. EUR Im Vorjahresquartal waren 12,7 Mio. EUR erzielt worden. Der Unternehmensbereich stationärer Facheinzelhandel (Jacques’ Wein-Depot) konnte seinen Quartalsumsatz im Vorjahresvergleich um 4,6% auf 36 Mio. EUR steigern, das ist ein flächenbereinigtes Wachstum um gut 3%. Zum Geschäftsjahresende 2007 betrug die Anzahl der Depots 269 (Vorjahresende: 260). Das Geschäftssegment Versandhandel erzielte im vierten Quartal einen Umsatz von 33 Mio. EUR, 7,0% über dem Vorjahresvergleichsquartal (31 Mio. EUR). Der Bereich Großhandel konnte im vierten Quartal seinen Umsatz im Vorjahresvergleich um 11,8% auf 48 Mio. EUR ausbauen, im Wesentlichen aufgrund der Ausweitung des Geschäfts bei der auf Bordeaux-Weine spezialisierten französischen Tochtergesellschaft Château Classic – Le Monde des Grands Bordeaux sowie im Inland bei italienischen Weinen.

Alexander Margaritoff, Vorstandsvorsitzender von Hawesko: „Im Jahr 2007 konnte die Hawesko-Gruppe ihr höchstes Wachstum seit 2001 verzeichnen. Jetzt, im Januar 2008 konstatieren wir eine Fortsetzung dieser Geschäftsentwicklung und erwarten im ersten Quartal sogar einen zusätzlichen Umsatzschub aus der Auslieferung des begehrten 2005er Bordeauxjahrgangs. Trotz der momentanen konjunkturellen Verunsicherung gehen wir auch für 2008 von einem weiteren Wachstum in unserem Geschäft mit hochwertigen Weinen aus. Wir rechnen mit einem Anstieg im mittleren einstelligen Prozentbereich und halten – nicht zuletzt durch den Wegfall von Einmalbelastungen – einen Zuwachs beim operativen Ergebnis (EBIT) für wahrscheinlich, der deutlich im zweistelligen Prozentbereich liegen wird.“


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