LHA Internationale Lebensmittelhandelsagentur Krause AG (ISIN DE0006490105)

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Zwischenmitteilung zum 31. März 2008


Der Umsatz der LHA Krause AG belief sich im Berichtszeitraum auf EUR 15,8 Mio. und lag somit im Vergleich zum ersten Quartal des vorigen Geschäftsjahres um EUR 4,5 Mio. höher. Auch der Planumsatz auf Quartalsbasis von EUR 10,8 Mio. wurde um EUR 5,0 Mio. überschritten. Der Rohertrag betrug TEUR 489 und lag somit um TEUR 280 (+ 133,3%) über dem Rohertrag des ersten Quartals des Geschäftsjahres 2007 und um TEUR 265 (+ 118,3%) über dem geplanten Rohertrag für das erste Quartal 2008. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit vor Steuern von TEUR 315 lag um TEUR 228 über dem des Vorjahreszeitraums und überschritt das geplante Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit für das erste Quartal 2008 um TEUR 207 (+ 191,1%).

Dabei erhöhte sich die Summe aus Personalaufwendungen, Abschreibungen und sonstigen betrieblichen Aufwendungen mit TEUR 226 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von TEUR 155 um TEUR 71. Die Planzahl für diese Aufwendungen von TEUR 167 wurde um TEUR 59 (35,0%) überschritten. Das Finanzergebnis ist mit TEUR 51 positiv und liegt um TEUR 19 über dem positiven Finanzergebnis des ersten Quartals des vorigen Geschäftsjahres von + TEUR 32 und entspricht dem geplanten Finanzergebnis für das erste Quartal 2008 von TEUR 51. Neben Erträgen aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens von TEUR 15 konnten Zinserträge von TEUR 36 erzielt werden, welche der Planzahl entsprachen. Zinsaufwendungen fielen in nur marginalem Umfang an. Das Ergebnis nach Ertragsteuern beläuft sich auf TEUR 229 und überschreitet somit das geplante Ergebnis von TEUR 77 um TEUR 153 (+ 198,8%). Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum liegt das Ergebnis nach Ertragsteuern um TEUR 174 höher.

Das erste Quartal des laufenden Geschäftsjahres war nach Unternehmensangaben gekennzeichnet durch ein starkes Angebot von Milchrohstoffen, was im krassen Gegensatz zum ersten Quartal des vorigen Geschäftsjahres stand. Die Milchanlieferungsmenge war danach im ersten Quartal 2008 weitaus höher als im ersten Quartal 2007, wobei die Exportmöglichkeiten für Milchrohstoffe durch das Verhältnis eines starken EUR gegenüber einem schwachen Dollar enorm eingeschränkt wurden. Dennoch gelang es, die angebotene Ware in einem relativ großen Volumen am Euromarkt zu platzieren. Zudem spielten bestehende Terminkontrakte eine Rolle. Flankiert wurde diese Entwicklung auf der Nachfrageseite von der Euphorie der Marktteilnehmer, dass sich bereits bei fallenden Preisen für Milchrohstoffe in kurzer Zeit ein Boden bilden würde. Dem war jedoch nicht so, da sich der Preisverfall stetig fortsetzte.

Ausblick

Das erste Quartal des neuen Geschäftsjahres war wie bereits oben ausgeführt durch eine günstige Konstellation der Marktparameter recht positiv beeinflusst worden. Derzeit stellt sich die Situation derart dar, dass die Preise für Milchrohstoffe einem weiteren Preisverfall ausgesetzt sind, wobei sich jedoch allmählich eine Bodenbildung abzeichnet. Infolge der noch kalten Witterung ist zudem noch keine Belebung der Nachfrage nach Frischeprodukten sichtbar, was eine genaue Einschätzung der Marktentwicklung erschwert. Ein nach wie vor noch bestehendes Überangebot in Kombination mit einer verhaltenen Nachfrage erschwert zudem derzeit den Abschluss von Kontrakten auf Tagesbasis. Ob allerdings an die sehr gute Geschäftsentwicklung des ersten Quartals im zweiten Quartal angeknüpft werden kann, ist aus den vorgenannten Gründen nur schwer einschätzbar.



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