LHA Internationale Lebensmittelhandelsagentur Krause AG (ISIN DE0006490105)

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Zahlen zum ersten Quartal 2009


Der Umsatz belief sich im Berichtszeitraum auf 12,1 Mio. EUR und lag somit im Vergleich zum ersten Quartal des vorigen Geschäftsjahres um 3,6 Mio. EUR (- 22,7%) niedriger. Der Planumsatz auf Quartalsbasis von 9,3 Mio. EUR wurde jedoch um 2,9 Mio. EUR (+31,2%) überschritten. Der Rückgang der Umsatzerlöse mit dem Vergleichszeitraum des Vorjahres ist zu begründen mit dem zwischenzeitlich eingetretenen starken Preisverfall für Milchrohstoffe. Der Rohertrag betrug 469 TEUR und lag somit um 20 TEUR (-4,1%) unter dem Rohertrag des ersten Quartals des Geschäftsjahres 2008 und um 200 TEUR (+74,2%) über dem geplanten Rohertrag für das erste Quartal 2009.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit vor Steuern von 298 TEUR lag um 17 TEUR (-5,3%) unter dem des Vorjahreszeitraums und überschritt das geplante Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit für das erste Quartal 2009 um 168 TEUR (+129,4%). Dabei reduzierte sich die Summe aus Personalaufwendungen, Abschreibungen und sonstigen betrieblichen Aufwendungen mit -219 TEUR im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von  -226 TEUR um +6 TEUR (-2,9%). Die Planzahl für diese Aufwendungen von  -187 TEUR wurde um -32 TEUR (+17,2%) überschritten.

Das Finanzergebnis ist mit 48 TEUR positiv und liegt um 3 TEUR (-6,5%) unter dem positiven Finanzergebnis des ersten Quartals des vorigen Geschäftsjahres von +51 TEUR. Das geplante Finanzergebnis für das erste Quartal 2009 ist mit dem Istergebnis nahezu identisch. Das Finanzergebnis wurde ausschließlich durch Zinserträge erzielt. Das Quartalsergebnis nach Ertragsteuern beläuft sich auf 212 TEUR und überschreitet somit das geplante Ergebnis von 120 TEUR um 92 TEUR (+130,0%). Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum liegt das Quartalsergebnis nach Ertragsteuern um 18 TEUR (-7,7%) niedriger.

Begründung der Geschäftsentwicklung

Das erste Quartal des Geschäftsjahres 2009 war geprägt von einer schwachen Nachfrage in allen Bereichen der Milchrohstoffe. Nur durch die Einführung von Exporterstattungen und der Tatsache, dass bei Butter und Magermilchpulver für die Interventionsbestände produziert werden konnte, war es möglich, Käufer für die jeweiligen Milchrohstoffe zu finden. Ansonsten hätten die am Milchrohstoffmarkt angebotenen Mengen nicht vermarktet werden können. Zu begründen war diese Entwicklung zum einen mit der Kaufzurückhaltung der Verbraucher aufgrund der schlechten gesamtwirtschaftlichen Situation und zum anderen mit einer sich mengenmäßig auf sehr hohem Niveau bewegenden Milchanlieferung.

Ausblick

Das erste Quartal des neuen Geschäftsjahres war durch eine günstige Konstellation der Marktparameter beeinflusst worden, was sich in einer positiven Ertragsentwicklung widerspiegelte. Aufgrund eines aktuell nach wie vor negativen wirtschaftlichen Umfeldes ist von einer stagnierenden Nachfrage auf niedrigem Niveau auszugehen, da die Endverbraucher nach wie vor verunsichert sind und daher zurückhaltend in ihrem Konsumverhalten reagieren. Dies sollte zur Folge haben, dass die Preise für Milchrohprodukte weiterhin auf niedrigem Niveau verharren werden. Daher werden nach Unternehmensangaben voraussichtlich die zukünftigen geschäftlichen Transkationen der Gesellschaft eng verbunden sein mit der künftigen Nachfrage sowie der weiteren wirtschaftlichen Entwicklung, die aufgrund der derzeitigen Erkenntnislage nur recht schwierig prognostizierbar sein wird.



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