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Zahlen zum Geschäftsjahr 2009


Der Umsatz belief sich im Berichtszeitraum auf 50,6 Mio. EUR und lag somit im Vergleich zum Vorjahr um 1,4 Mio. EUR (-2,8%) niedriger. Die Verringerung des Umsatzes resultiert aus dem Umstand, dass das Preisniveau für Milchrohprodukte unter dem des Vorjahres lag. De facto lag das Geschäftsvolumen im abgelaufenen Geschäftsjahr sogar noch über dem des Vorjahres. Der Planumsatz von 37,0 Mio. EUR wurde um 13,7 Mio. EUR (+ 36,9%) überschritten. Der Rohertrag betrug 1.649 TEUR und lag somit nochmals um 52 TEUR (+ 3,3%) über dem Rohertrag des Vorjahres und um 571 TEUR (+53,0%) über dem geplanten Rohertrag für das Geschäftsjahr 2009. Die Rohertragsmarge lag in 2009 bei +3,26%, während diese im Geschäftsjahr 2008 noch 3,06% betrug. Die geplante Rohertragsmarge lag hingegen bei 2,91%.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit vor Steuern von 829 TEUR lag um 78 TEUR (-8,6%) unter dem des Vorjahreszeitraums und überschritt das geplante Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit für das Geschäftsjahr 2009 um 309 TEUR (+ 59,4%). Dabei erhöhte sich die Summe aus Personalaufwendungen, Abschreibungen und sonstigen betrieblichen Aufwendungen mit - 912 TEUR im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von -905 TEUR um - 7 TEUR (+ 0,7%). Die Planzahl für diese Aufwendungen von - 748 TEUR wurde um - 164 TEUR (+21,9%) überschritten. Das Finanzergebnis ist mit 91 TEUR positiv und liegt um 124 TEUR (-57,6%) unter dem positiven Finanzergebnis des Vorjahres von +215 TEUR und unterschreitet das geplante Finanzergebnis für das Geschäftsjahr 2009 von 190 TEUR um 99 TEUR (-52,0%). Dieser Umstand ist auf einen Rückgang der Zinserträge für Geldanlagen bei Kreditinstituten infolge von extrem gesunkenen Guthabenzinsen zurück zu führen. Unter Vorsichtsaspekten wurde auf alternative Geldanlagen verzichtet. Zinsaufwendungen fielen in nur marginalem Umfang an. Das Jahresergebnis nach Ertragsteuern beläuft sich auf 594 TEUR und überschreitet somit das geplante Ergebnis von 368 TEUR um 226 TEUR (+ 61,3%). Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum liegt das Jahresergebnis nach Ertragsteuern um 59 TEUR (-9,1%) niedriger.

Das erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2009 war geprägt von einer schwachen Nachfrage in allen Bereichen der Milchrohstoffe. Nur durch die Einführung von Exporterstattungen und der Tatsache, dass bei Butter und Magermilchpulver für die Interventionsbestände produziert werden konnte, war es möglich, Käufer für die jeweiligen Milchrohstoffe zu finden. Ansonsten hätten die am Milchrohstoffmarkt angebotenen Mengen nicht vermarktet werden können. Zu begründen war diese Entwicklung zum einen mit der Kaufzurückhaltung der Verbraucher aufgrund der schlechten gesamtwirtschaftlichen Situation und zum anderen mit einer sich mengenmäßig auf sehr hohem Niveau bewegenden Rohmilchanlieferung bei den Molkereien. Im Verlauf des dritten Quartals ist es zu einer Festigung der Rohstoffmärkte gekommen. Zu begründen ist dies mit einer Rohmilchanlieferung der Erzeuger, welche nicht so stark ausgefallen ist wie ursprünglich erwartet. Dadurch wurde die zur Verfügung stehende Milchquote nicht vollständig ausgenutzt. Zudem flacht die Wirtschaftskrise allmählich ab, so dass auch die Absätze bei den Milchprodukten wieder anziehen. Diese Entwicklung wurde unterstützt durch eine abnehmende Verunsicherung bei den Endverbrauchern.

Des Weiteren verbessern sich die Möglichkeiten der milchverarbeitenden Betriebe, die hergestellten Produkte im Exportbereich abzusetzen. Dies hat zur Konsequenz, dass sich einerseits der Bedarf an Milchrohstoffen entsprechend erhöht und sich daher die Absatzchancen verbessern. Andererseits verringert sich jedoch auch das Angebot, da sich die verfügbaren freien Rohstoffmengen deutlich verringern. Im vierten Quartal 2009 hat sich die Festigung des Milchrohstoffmarktes fortgesetzt, was auch durch eine Belebung der Nachfrage im Vorweihnachtsgeschäft bedingt war. Infolge einer Angebotsverknappung kam es zu einem raschen Anstieg der Preise für Milchrohstoffe, was insbesondere für Industrierahm zutraf. Auf der Basis dieser Rahmenbedingungen kam es dann zu einer vermehrten Anzahl von geschäftlichen Transaktionen, welche sich positiv auf die Ertragslage auswirkten. Vorschlag für die Verwendung des Jahresüberschusses Der Vorstand schlägt der Hauptversammlung vor, den Bilanzgewinn von 600.000,-- EUR an die Aktionäre auszuschütten, was einer Dividende von 0,75 EUR pro Inhaberstückaktie entsprechen würde.



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