MAX Automation SE (ISIN DE000A2DA588)

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Kräftiger Umsatz- und Ergebnisanstieg im dritten Quartal

Erneut verbesserte Finanzausstattung


Die M.A.X. Automation AG hat im dritten Quartal 2009 trotz eines anhaltend schwierigen Marktumfeldes eine positive Umsatz- und Ergebnisentwicklung verzeichnet. Von Juli bis September übertraf der Konzernumsatz nach vorläufigen Berechnungen mit 42,0 Mio. Euro den Wert des vorangegangenen Quartals (Q2 2009: 33,3 Mio. Euro) erstmals seit dem Schlussquartal 2008 wieder deutlich (+26,2%). Der Konzernumsatz nach neun Monaten 2009 erreichte unter dem Einfluss der insgesamt schwachen Branchenkonjunktur 116,1 Mio. Euro (Q1-Q3 2008: 171,2 Mio. Euro; -32,1 %). Der konsolidierte Auftragseingang betrug 114,0 Mio. Euro nach 188,5 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum.

Auf die Ertragslage wirkten sich nach drei Quartalen die bislang umgesetzten Restrukturierungsmaßnahmen, darunter neben allgemeinen Kostensenkungen auch die notwendigen Personalanpassungen, positiv aus. Das vorläufige operative Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) war nach neun Monaten 2009 ausgeglichen (Q1-Q3 2008: 12,0 Mio. Euro). Dabei erreichte der Konzern im dritten Quartal ein positives EBIT von 2,1 Mio. Euro (in Q2 2009: -1,3 Mio. Euro). Darin ist ein Sonderertrag von 0,9 Mio. Euro aus einer erfolgreichen Schadensersatzklage gegen ehemalige Geschäftsführer enthalten. Nach neun Monaten 2009 weist der Konzern ein ausgeglichenes Periodenergebnis aus (Q1-Q3 2008: 10,0 Mio. Euro).

Auch bedingt durch ein straffes Working Capital Management konnte nach drei Quartalen 2009 ein Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit von 9,8 Mio. Euro (Q1-Q3 2008: -0,3 Mio. Euro) erwirtschaftet werden. Dadurch erhöhten sich die liquiden Mittel im Konzern zum Bilanzstichtag auf 16,8 Mio. Euro nach 11,3 Mio. Euro zum 31. Dezember 2008. Die Eigenkapitalquote erreichte mit rund 48 % erneut ein zufriedenstellendes Niveau (31. Dezember 2008: 45 %).

Zwar rechnet der Vorstand kurzfristig nicht mit einer nachhaltigen Belebung der Branchenkonjunktur. Er geht jedoch davon aus, dass sich die Nachfrage nach den Produkten und Leistungen des Konzerns im Jahresverlauf 2009 weiter stabilisieren wird. Durch die konsequente Senkung der Kostenbasis wird zugleich die Rückkehr zu profitablem Wachstum im Jahr 2010 vorbereitet. Im Gesamtjahr 2009 werden Konzernumsatz und -ergebnis deutlich unter den Vorjahreswerten liegen.


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