MK-Kliniken AG (vorm. Marseille-Kliniken AG) (ISIN DE000A1TNRR7)

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Die Marseille-Kliniken AG konnte den operativen Umsatz im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres (01.07.2008 - 30.09.2008) um 5,8% auf 58,0 Mio. Euro weiter ausbauen (Vorjahr: 54,9 Mio. Euro). Der Konzernüberschuss nach Anteilen Minderheiten reduzierte sich plangemäß von 7,0 Mio. Euro auf 2,1 Mio. Euro, aufgrund von Sondereffekten (4,9 Mio. Euro) in der Vergleichsperiode. Je Aktie entspricht dies einem Ergebnis von 0,17 Euro gegenüber 0,57 Euro im Vorjahr. Das EBIT/IFRS belief sich erwartungsgemäß auf 3,5 Mio. Euro nach 4,3 Mio. Euro im Vorjahr. Das EBITDAR/IFRS betrug 17,0 Mio. Euro nach zuvor 15,7 Mio. Euro. Das bilanzierte Eigenkapital beträgt 85,6 Mio. Euro nach 82,4 Mio. Euro im Vorjahr. Die Eigenkapitalquote konnte damit auf 37,4% gesteigert werden (Vorjahr: 28,5 %).

Der Rückgang des Ergebnisses beruht im Wesentlichen darauf, dass der Vorjahreswert die Einflüsse der Unternehmenssteuerreform 2008 enthielt, die seinerzeit zu einem Steuerertrag von 4,9 Mio. Euro führten. Solche oder ähnliche Sondereffekte gab es dagegen im Berichtsquartal nicht.

Das nach DVFA/SG (IFRS) bereinigte Ergebnis des Vorjahreszeitraums von 4,8 Mio. Euro konnte im ersten Quartal des aktuellen Geschäftsjahres mit 4,7 Mio. Euro fast erreicht werden. Je Aktie entspricht dies 0,39 Euro (Vorjahr: 0,39 Euro). Das bereinigte EBITDAR steigerte sich von 16,8 Mio. Euro im Vorjahr auf 17,6 Mio. Euro und das bereinigte EBIT reduzierte sich von 6,6 Mio. Euro auf 5,8 Mio. Euro. Die bereits gute Auslastungsquote im Konzern verbesserte sich weiter und erreichte mit einer Bettenkapazität von 9.100 Betten (Vorjahr: 8.801 Betten) einen Wert von 92,6% im Vergleich zu 92,3% im Vorjahr. Die Bereinigungen beziehen sich im Wesentlichen auf die Stillstandskosten der zur Zeit nicht genutzten Immobilien in der Rehabilitation sowie auf Anlaufverluste in acht Pflegeeinrichtungen mit 741 Betten (9,5% der Kapazität).

Die Kapazität des Geschäftsbereichs Pflege erhöhte sich zum Stichtag von 7.518 Betten auf 7.794 Betten. Der Umsatz des Segments wuchs gegenüber dem Vorjahr von 43,0 Mio. Euro auf 44,9 Mio. Euro. Das Ergebnis nach DVFA/SG (IFRS) belief sich erwartungsgemäß auf 3,7 Mio. Euro im Vergleich zu 4,8 Mio. Euro im Vorjahr. Die Ursachen sind in erster Linie die gestiegenen Energiekosten und andere allgemeine Kostensteigerungen im Bereich der Verpflegungskosten. Die Auslastungsquote lag mit 93,1% geringfügig unter dem Wert des Vorjahres von 93,8%.

Der Geschäftsbereich Rehabilitation ist sehr erfolgreich. Die Kapazität stieg aufgrund der zusätzlichen Nutzung von 23 Betten für den Bereich Rehabilitation in der Pflegeklinik Bad Schönborn auf aktuell 1.306 Betten (Vorjahr: 1.283 Betten). Der Segmentumsatz steigerte sich von 11,9 Mio. Euro auf 13,1 Mio. Euro. Das Ergebnis nach DVFA/SG (IFRS) erhöhte sich von einem ausgeglichenen Wert im Vorjahr deutlich auf 1,0 Mio. Euro. Die durchgeführten Restrukturierungsmaßnahmen zeigen damit nachhaltigen Erfolg. Dies spiegelt sich auch in der Auslastungsquote wider, die sich gegenüber dem Vorjahr von 86,9% auf 92,6% steigerte.

Angesichts der planmäßigen Entwicklung im Berichtsquartal, blickt die Marseille-Kliniken AG zuversichtlich in die Zukunft. Eine kontinuierliche Zunahme der Auslastungsquote, insbesondere der Expansionseinrichtungen, wird sich positiv auf Umsatz und Ergebnis auswirken. Zudem sollen durch Optimierungsmaßnahmen Kosteneinsparungspotenziale noch im laufenden Geschäftsjahr erschlossen werden. Für das komplette Geschäftsjahr 2008/2009 bestätigt das Unternehmen daher seine Wachstumsprognose, die einen Umsatzzuwachs von 6,5% sowie eine EBIT-Rendite von mindestens 7 % vorsieht.


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