Maschinenfabrik Berthold Hermle AG (ISIN DE0006052830)

Industriestraße 8 - 12
D-78559 Gosheim
Deutschland
Tel.:
+49 (0) 7426 / 95 - 0
Fax:
+49 (0) 7426 / 95 - 6110
Internet: http://www.hermle.de
Kontakt Investor Relations:
Günther Beck
Email: info@hermle.de


Nach dem guten Start im ersten Quartal konnte die Maschinenfabrik Berthold Hermle AG im ersten Halbjahr 2007 weiter wachsen. Gestützt auf ein positives konjunkturelles Umfeld stieg der Auftragseingang von Januar bis Juni 2007 konzernweit um 25,6% auf 137,7 Mio..EUR (Vj. 109,6). Dabei erhöhte sich der Bestelleingang im Inland um 36,4% auf 71,9 Mio..EUR und im Ausland um 15,6% auf 65,8 Mio..EUR. Gefragt waren vor allem hochwertige Bearbeitungszentren und individuelle Automatisierungslösungen. Der Auftragsbestand des schwäbischen Werkzeugmaschinenspezialisten kletterte zum Stichtag 30. Juni 2007 auf 91,8 Mio..EUR und lag damit nochmals deutlich über dem Wert zum Jahresende 2006 von 61,7 Mio..EUR.

Basierend auf der guten Nachfrage nahm der Konzernumsatz im Berichtszeitraum um 29,5% auf 107,5 Mio..EUR (Vj. 83,0) zu. Hiervon entfielen 58,4 Mio..EUR auf das In- und 49,1 Mio..EUR auf das Ausland. Der Umsatzanteil, der außerhalb Deutschlands erzielt wurde, betrug damit 46% (Vj. 48%).

Die Ertragslage von Hermle verbesserte sich durch das Umsatzplus und die Vollauslastung im ersten Halbjahr 2007 ebenfalls. Im Berichtszeitraum stieg das Betriebsergebnis konzernweit von 9,6 Mio..EUR auf 19,3 Mio..EUR. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit legte von 9,9 Mio..EUR auf 19,7 Mio..EUR zu, und der Periodenüberschuss kletterte von 6,4 Mio..EUR auf 12,4 Mio..EUR. Hieraus errechnet sich ein Ergebnis von 2,47EUR je Stamm- (Vj. 1,27) und von 2,49 EUR je Vorzugsaktie (Vj. 1,30).

Zum 30. Juni 2007 erhöhte sich die Zahl der Mitarbeiter in der Hermle-Unternehmensgruppe gegenüber dem Vorjahresstichtag um 52 Personen auf 718 Beschäftigte. Neueinstellungen gab es vor allem in den Bereichen Service und Montage sowie im Ausland.

Für das Gesamtjahr 2007 erwartet Hermle ebenfalls ein Umsatzplus, sofern sich die bei einigen Zulieferern entstandene Engpasssituation nicht weiter verschärft. Die im ersten Halbjahr 2007 überproportionale Ergebnisentwicklung dürfte sich im weiteren Jahresverlauf normalisieren, da die Kapazitäten von Hermle seit Mitte 2006 voll ausgelastet sind.

Um den nachhaltig hohen Bedarf an Hermle-Werkzeugmaschinen zu decken, erweitert das Unternehmen derzeit seine Kapazitäten, unter anderem in den Bereichen Blech- und Teilefertigung. Hier lag auch im ersten Halbjahr 2007 der Schwerpunkt der Sachinvestitionen, die sich auf 3,0 Mio..EUR beliefen (Vj. 2,2). Darüber hinaus ist im weiteren Jahresverlauf ein zusätzlicher russischer Stützpunkt in St. Petersburg geplant.


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