Maschinenfabrik Berthold Hermle AG (ISIN DE0006052830)

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Deutschland
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Kontakt Investor Relations:
Günther Beck
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2008 nochmals mit Umsatz- und Ergebnisrekord


Die Maschinenfabrik Berthold Hermle AG konnte 2008 nach vorläufigen Berechnungen nochmals Höchstwerte bei Umsatz und Ergebnis erzielen. Der Umsatz des Werkzeugmaschinenherstellers, der sowohl im In- als auch im Ausland wuchs, nahm konzernweit um rund 15% auf 278 Mio. Euro zu.

Dank optimaler Strukturen und vorausschauender Investitionen steigerte Hermle auch den Ertrag deutlich: Das noch ungeprüfte operative Konzernergebnis kletterte auf über 66 Mio. Euro (Vj. 55,7) und der Jahresüberschuss auf rund 50 Mio. Euro (Vj. 35,9). Finanziell ist das schwäbische Unternehmen ebenfalls sehr gut aufgestellt: Per Ende Dezember betrug die Eigenkapitalquote über 72% (Vj. 67%), und der Bestand an liquiden Mitteln belief sich wie im Vorjahr auf rund 76 Mio. Euro.

Auf Vorschlag des Vorstands wird der Aufsichtsrat der ordentlichen Hauptversammlung am 9. Juli 2009 eine leicht erhöhte Ausschüttung von 7,05 Euro je Vorzugs- und 7,00 Euro je Stammaktie für das Geschäftsjahr 2008 vorschlagen. Diese setzt sich aus der gegenüber dem Vorjahr unveränderten Dividende von 0,85 Euro je Vorzugs- und 0,80 Euro je Stammaktie sowie einem Bonus von jeweils 6,20 Euro (Vj. 6,10) zusammen. Das entspricht einer Ausschüttungssumme von rund 35 Mio. Euro. Bei einem voraussichtlichen Bilanzgewinn der Hermle AG von 52 Mio. Euro verbleiben damit etwa 17 Mio. Euro für die Einstellung in die Gewinnrücklagen. Damit soll der schwierigen Branchenkonjunktur im laufenden Jahr Rechnung getragen und die Position des Unternehmens als stabiler Partner für Kunden und Mitarbeiter gefestigt werden.

Die neuerliche Verbesserung der Geschäftsentwicklung von Hermle in 2008 resultierte aus der guten Nachfrage zu Jahresbeginn. In der zweiten Hälfte 2008 trübte sich die Konjunktur zusehends ein, und zum Jahresende wurde wie in der gesamten Branche ein erheblicher Rückgang bei den neuen Bestellungen verzeichnet. Insgesamt verringerte sich der Auftragseingang im Hermle-Konzern 2008 um rund 11 % auf circa 236 Mio. Euro (Vj. 266,9). Der Auftragsbestand betrug per 31. Dezember 2008 etwa 44 Mio. Euro (Vj. 85,6).

Für das Geschäftsjahr 2009 rechnet Hermle angesichts der anhaltenden weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise mit einem sehr markanten Umsatz- und Ergebnisrückgang.


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