Mensch und Maschine Software SE (ISIN DE0006580806)

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Markus Pech
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Der im Prime-Standard notierte CAD/CAM-Spezialist Mensch und Maschine Software SE hat im Q1/2009 einen Umsatz in Höhe von 47,96 Mio. EUR, ein Betriebsergebnis EBIT in Höhe von 1,44 Mio. EUR sowie einen Nettogewinn nach Anteilen Dritter in Höhe von 0,77 Mio. EUR bzw. 6 Cent pro Aktie erwirtschaftet.

Damit war das Quartal erwartungsgemäß deutlich schwächer als im Vorjahr, als mit einem Umsatz in Höhe von 66,99 Mio. EUR, einem Betriebsergebnis EBIT in Höhe von 3,88 Mio. EUR und einen Nettogewinn in Höhe von 2,68 Mio. EUR bzw. 20 Cent pro Aktie noch ein Rekordquartal eingefahren wurde. Im Umsatzrückgang von 28,4% ist ein Währungseffekt in Höhe von fast 2,5 Mio. EUR enthalten, in lokalen Währungen gerechnet beträgt das Minus etwa 25 Prozent.

Die einzelnen Segmente entwickelten sich sehr unterschiedlich: Die Erlöse mit eigener Software lagen mit 6,07 Mio. EUR nur knapp 5% unter dem Vorjahresniveau von 6,38 Mio. EUR. Das Geschäft mit Wartungsverträgen verzeichnete sogar Zuwächse, so dass die Umsatzabgrenzungen auf 3,42 Mio. EUR (31.3.2008: 3,26 Mio. EUR / 31.12.2008: 0,67 Mio. EUR) anstiegen.

Das neue Systemhaus-Segment wurde absolut planmäßig hochgefahren und trug bereits 7,93 Mio. EUR (Vj 0,28 Mio. EUR) zum Konzernumsatz bei. Das größte Umsatzminus auf 33,96 Mio. EUR (Vj 60,32 Mio. EUR) verzeichnete erwartungsgemäß das Distributions-Segment. Dies entspricht nominal -43,7% bzw. währungsbereinigt etwa -41%. Allerdings ist hier zu berücksichtigen, dass die Umstellung auf Systemhausgeschäft im deutschsprachigen Raum zu Lasten der Distributionsumsätze geht. Betrachtet man nur die hiervon nicht betroffenen Niederlassungen im übrigen Europa, dann beträgt der Rückgang in Euro 31,8% bzw. in lokalen Währungen etwa 27%.

Die positive Entwicklung der margenstarken Segmente MuM-Software und Systemhaus zu Lasten der deutlich margenschwächeren Distribution führte zu einem Anstieg der Rohertrags-Marge auf 28,9% (Vj 23,0%), so dass die Wertschöpfungs-Kennzahl Rohertrag mit EUR 13,86 Mio nur um 9,9% unter dem Vorjahreswert von EUR 15,38 Mio hereinkam. Hierzu trug die eigene Software 39,9% (Vj 38,0%) und das Systemhausgeschäft 19,1% (Vj 1,2%) bei, während der Anteil des Distributions-Segments auf 41,0% (Vj 60,8%) zurückging.

Aufgrund der zügigen Entwicklung des neuen Systemhaus-Segments stellt MuM vorzeitig auch den Bereich Architektur-Software auf Endkundengeschäft um und übergibt die an sich bis 31.1.2010 laufende Distribution für den deutschsprachigen Raum zum 30.4.2009 an einen anderen Distributor. Damit ist die Umstellungsphase nach nur einem Quartal abgeschlossen.

Die Bilanzsumme hat sich primär durch die Erstkonsolidierung im Rahmen der Marktoffensive auf 94,37 Mio. EUR (31.12.2008: 84,99 Mio. EUR / +11%) erhöht. Da die Übernahmen meist über Aktientausch erfolgen, die hierfür erforderlichen Sachkapitalerhöhungen aber aus technischen Gründen erst im Q2 erfolgen können, ist der Eigenkapitalausweis per 31.3.2009 mit 27,26 Mio. EUR (31.12.2008: 26,40) um ca. 3,5 Mio. EUR zu niedrig. Nach Umbuchung dieses Betrages aus den kurzfristigen Schulden ins Eigenkapital steigt die EK-Quote von den nominal ausgewiesenen 28,9% auf ca. 32,6% (31.12.2008: 31,1%).

MuM-CEO und Hauptaktionär Adi Drotleff bleibt bei seiner bisherigen Prognose für den weiteren Jahresverlauf: 'Während wir aufgrund der noch laufenden Umstellung auf das Systemhausgeschäft ein eher schwächeres Q2 erwarten, können wir uns für die zweite Jahreshälfte 2009 wieder ein Umsatz- und Gewinnwachstum vorstellen, weil bis dahin unser Systemhausgeschäft läuft und die Konjunkturprogramme ihre volle Wirkung entfalten dürften. Damit könnte 2009 im allerbesten Fall eine zu 2008 gespiegelte Quartalsverteilung mit einem starken Q4 aufweisen und damit per Saldo auf Vorjahresniveau hereinkommen. Aber auch ein Umsatzrückgang bis zu 20% gegenüber 2008 ist im schlechtesten Fall einer tiefen und langen Rezession möglich. Insgesamt ist also für 2009 ein Umsatz zwischen 180 und 220 Mio. EUR denkbar. Beim Betriebsergebnis EBIT glauben wir aufgrund der Q1-Zahlen, dass wir irgendwo in der Mitte zwischen einer schwarzen Null und dem Vorjahreswert von 10 Mio. EUR landen werden.'


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