Mensch und Maschine Software SE (ISIN DE0006580806)

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Der CAD/CAM-Spezialist Mensch und Maschine Software SE gibt auf der heutigen Bilanzpressekonferenz die endgültigen Geschäftszahlen für 2009 bekannt. Wie schon am 1. Februar vorläufig gemeldet, brach der Konzernumsatz um 27% auf 163,3 Mio. EUR (Vj 223,1) ein, das Betriebsergebnis EBITDA konnte trotzdem mit 1,38 Mio. EUR (Vj 13,04 / -89%) noch im Plus gehalten werden.

Um künftige Geschäftsjahre zu entlasten, wurden neben den regulären Abschreibungen in Höhe von 1,06 Mio. EUR (Vj 0,88 Mio. EUR) und den akquisitionsbedingt angestiegenen Amortisationen in Höhe von 1,62 Mio. EUR (Vj 0,60 Mio. EUR) zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von 1,24 Mio. EUR (Vj 1,27 Mio. EUR) verbucht.

Aus dem gleichen Grund wurde die Berechnung der latenten Steuern sehr konservativ vorgenommen und trotz negativem EBT eine Steuerbelastung in Höhe von 0,66 Mio. EUR (Vj 2,72 Mio. EUR) gebucht. Die Finanzkosten verbesserten sich primär durch das niedrige Zinsniveau auf 1,52 Mio. EUR (Vj 1,99 Mio. EUR).

Das Nettoergebnis nach Anteilen Dritter war durch die hohen Abschreibungen mit -4,78 Mio. EUR (Vj +5,76 Mio. EUR) tiefrot, das EPS (unverwässert) lag bei -34 Cent (Vj +42).

Während Umsatz und Betriebsergebnis wegen Abgrenzungs-, Konsolidierungs- und versicherungsmathematischer Effekte (Pensionsrückstellungen) etwas unter den vorläufigen Zahlen lagen, fiel der operative Cashflow mit plus 5,7 Mio. EUR (Vj 9,3 Mio. EUR) sogar noch höher aus (vorläufig gemeldet: ca. 5 Mio. EUR). Dadurch stieg die Netto-Bankverschuldung zum 31.12.2009 nur geringfügig auf 12,39 Mio. EUR (Vj 11,16 Mio. EUR) an, und die bilanzielle Situation blieb sehr entspannt.

Der bisherige Verlauf des ersten Quartals bestätigt den bereits im Q4/2009 beobachteten Erholungstrend und erlaubt MuM-CEO Adi Drotleff die Konkretisierung des positiven Ausblicks: 'Aus heutiger Sicht gehen wir für das Jahr 2010 von etwa 10-13% Umsatzplus auf ca. 180-185 Mio. EUR und einer EBITDA-Rendite zwischen 2,5 und 3,5 Prozent aus. Daraus würde sich eine EBITDA-Bandbreite von 4,5 bis 6,5 Mio. EUR ergeben, das Nettoergebnis käme dann bei 0,5 bis 2 Mio. EUR herein, pro Aktie also zwischen 3 und 14 Cent. Bei Erreichung dieses Zielkorridors sowie einem positiven operativen Cashflow können wir uns nach einjähriger Dividenden-Abstinenz wieder eine Ausschüttung in der Größenordnung von 10 Cent pro Aktie vorstellen.'

Zu den mittelfristigen Aussichten meint Adi Drotleff: 'Bis wir die Rekordmarken von 223 Mio. EUR Umsatz und 13,0 Mio. EUR EBITDA aus 2008 sowie 47 Cent Gewinn pro Aktie aus 2007 wieder anpeilen können, wird es nach dem tiefen 2009er-Tal wohl noch ein bis zwei Jahre dauern, aber spätestens 2012 möchten wir soweit sein. Das bessere Margenpotential des 2009 neu aufgebauten Systemhausgeschäfts gegenüber der bisher dominierenden Distribution sollte es dann erlauben, die EBITDA-Rendite im Konzern (2008: 5,8%) in Richtung 6-7% hochzuschieben. Für 2011 könnten ein Umsatz von über 200 Mio. EUR, ein EBITDA um die 5% bzw. 10 Mio. EUR und ein Gewinn pro Aktie in der Größenordnung von 30 Cent als grobe Zielwerte gelten, für 2012 dann ein Umsatz oberhalb von 230 Mio. EUR, ein EBITDA um die 6,5% bzw. 15 Mio. EUR und ein Gewinn pro Aktie oberhalb von 50 Cent. All das setzt natürlich voraus, dass die Konjunktur ihre derzeitige vorsichtige Erholung fortsetzt und nicht die Weltwirtschaftskrise in der Version 2.0 zurückkommt.'


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