MOLOGEN AG (ISIN DE0006637200)

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Ergebnisse für das 1. Halbjahr 2008 veröffentlicht


Das Berliner Biotech-Unternehmen MOLOGEN AG hat heute die nach IFRS ermittelten Ergebnisse der ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 2008 veröffentlicht.

Wichtige Kennzahlen für den Zeitraum 1.1.-30.6.2008 (Vergleichszeitraum des Vorjahres: 1.1.-30.06.07): Betriebsergebnis (EBIT) -3,3 Mio. Euro (Vorjahr -2,9 Mio. Euro). Verlust des Berichtszeitraumes -3,2 Mio. Euro (Vorjahr -2,7 Mio. Euro). Umsatzerlöse 0,1 Mio. Euro (Vorjahr 0,1 Mio. Euro). Sonstige betriebliche Aufwendungen -1,3 Mio. Euro (Vorjahr -1,1 Mio. Euro.). Sonstige betriebliche Erträge 66 Tausend Euro (Vorjahr 0,6 Mio. Euro). Finanzmittelbestand 5,6 Mio. Euro (31. Dez. 2007: 8,0 Mio. Euro). Eigenkapitalquote 90% (31. Dez. 2007: 93%).

Die Ergebnisentwicklung im 1. Halbjahr 2008 war erwartungsgemäß durch hohe Aufwendungen im Rahmen des Forschungs- und Entwicklungsprogramms der MOLOGEN AG beeinflusst. Die Forschungsaufwendungen lagen im 1. Halbjahr 2008 bei 2,3 Mio. Euro (Vorjahr: 2,0 Mio. Euro). Insbesondere umfangreiche Vorleistungen für die im Juli 2008 begonnene klinische Studie mit dem Krebsmedikament MGN1703 haben zum Anstieg der Forschungsaufwendungen gegenüber dem Vorjahr beigetragen. In der Vergleichsperiode des Geschäftsjahres 2007 war zudem ein sonstiger betrieblicher Ertrag von 0,6 Mio. Euro aus der Veräußerung eines Tochterunternehmens der MOLOGEN AG entstanden. Der vollständige Zwischenabschluss für das erste Halbjahr 2008 nach IFRS sowie nach den Vorschriften des HGB kann auf der Homepage der MOLOGEN AG unter www.mologen.com heruntergeladen werden.

Die Patientenrekrutierung für die Mitte Juli 2008 begonnene klinische Studie (Phase I) zur Untersuchung der Sicherheit, Verträglichkeit und immunologischen Wirkung von MGN1703 bei der Behandlung von verschiedenen Krebserkrankungen verläuft plangemäß. Die erste Dosisgruppe konnte bereits abgeschlossen werden. -ENDE DER AD-HOC-MITTEILUNG-

Zum Geschäftsverlauf in den ersten sechs Monaten 2008 sagte Dr. Matthias Schroff, Vorstandsvorsitzender der MOLOGEN AG: "Mit der Zulassung und dem Beginn der klinischen Studie mit MGN1703 haben wir bereits wesentliche Ziele für das Geschäftsjahr 2008 erreicht. Wir werden in den kommenden Monaten unser Entwicklungsprogramm weiter intensiv vorantreiben."

Informationen über die klinische Studie mit MGN1703

Die Studie (Phase I) zur Untersuchung der Sicherheit, Verträglichkeit und immunologischen Wirkung von MGN1703 bei der Behandlung von verschiedenen Krebserkrankungen ist ein wesentlicher Meilenstein für ein umfassendes klinisches Entwicklungsprogramm. MOLOGEN plant, mit MGN1703 eine wirksame und verträgliche Therapie zur Behandlung der am häufigsten vorkommenden Krebserkrankungen zu etablieren. Nach Schätzungen von Experten besteht für innovative, immunmodulierende Krebstherapien ein weltweiter Markt von mehreren Milliarden US-Dollar. Die Studie wird an den renommierten Krebszentren der Universitätskliniken Essen und Köln durchgeführt und soll etwa sechs Monate dauern.

dSLIM® - ein innovativer TLR9-Agonist

Mit dem DNA-Immunmodulator dSLIM® ("double Stem Loop Immunomodulator") hat MOLOGEN einen neuartigen TLR9-Agonisten entwickelt. Der Einsatz von dSLIM® bewirkt eine Aktivierung des Immunsystems gegen Tumor-Assoziierte Antigene, indem der Rezeptor TLR9 auf bestimmten Immunzellen angesprochen wird. Tumor-Assoziierte Antigene werden von den Krebszellen während der Behandlung durch Chemo- oder Strahlentherapie freigesetzt. Das durch dSLIM® aktivierte Immunsystem ist in der Lage, die fatale Toleranz gegenüber Krebszellen zu überwinden und zielgerichtet gegen diese vorzugehen.

Milliardenmarkt für immunmodulierende Therapien

Für die Bekämpfung von Krebs könnten immunmodulierende Therapien einen wahren medizinischen Durchbruch in Hinsicht auf Wirksamkeit und Verträglichkeit bedeuten. Nach Schätzungen von Experten besteht hierfür ein Weltmarkt in einer Größenordnung von mehreren Milliarden US-Dollar. Entsprechend hoch ist das Interesse von Pharmaunternehmen, sich die Rechte an Erfolg versprechenden Molekülen wie den TLR9-Agonisten zu sichern und die Substanzen in einer Vielzahl von Indikationen zu testen. Die kürzliche Übernahme eines US-amerikanischen Wettbewerbers durch einen global agierenden Pharma-Konzern sind ein überzeugender Beleg für das hohe Potenzial, das der TLR-Technologie international beigemessen wird.


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