Mühlbauer Holding AG (ISIN DE0006627201)

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Starkes Kerngeschäft verschafft Auftragszuwachs im 3. Quartal 2009


Der im Prime Standard notierte weltweit aktive Technologiekonzern Mühlbauer konnte im dritten Quartal von seinem gleichermaßen attraktiven wie vorteilhaften Geschäftsmodell im Kerngeschäft Cards&TECURITY® weiter profitieren und Auftragseingang und Umsatz in diesem Bereich im Vergleich zum Vorjahresquartal deutlich steigern. Gleichzeitig hat der Technologieführer den konsolidierten Auftragseingang des vergleichbaren Vorjahresquartals übertroffen und den konjunkturbedingten Umsatzrückgang im Industriegeschäft nahezu kompensiert.

Während Mühlbauer im dritten Quartal 2009 Umsatzerlöse von 41,7 Mio. EUR (Vorjahr 43,1 Mio. EUR) erzielen konnte, fiel das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT), das bereinigt um den Sondereffekt aus der weiteren nicht liquiditätswirksamen Nettozuführung zu Rückstellungen für Prozesskosten im Zusammenhang mit Patentverletzungsklagen bei 4,2 Mio. EUR lag, um 6,7% niedriger aus als das ebenfalls um einen solchen Sondereffekt bereinigte Ergebnis des vergleichbaren Vorjahreszeitraums (4,5 Mio. EUR). In Relation zum Umsatz lag die bereinigte EBIT-Marge damit bei 10,1% - nach bereinigten 10,4% im Vorjahr. Unter Einbeziehung des vorgenannten Sondereffektes beläuft sich das im Berichtsquartal real erwirtschaftete EBIT auf 2,4 Mio. EUR (Vorjahr 1,5 Mio. EUR), wobei die im Berichtszeitraum vorgenommene höhere Risikovorsorge hinsichtlich der künftigen Verwertbarkeit einzelner Entwicklungsergebnisse von 1,0 Mio. EUR zusätzlich ergebnisbelastend wirkte. Unter Berücksichtigung des Finanzergebnisses, das sich im Vergleich zum dritten Quartal des Vorjahres um 0,1 Mio. EUR leicht verbesserte, sowie einer gegenüber dem Vorjahresquartal (12,3%) deutlich höheren Steuerquote vom 27,0%, deren Anstieg maßgeblich auf die im Berichtsquartal vorgenommene Wertberichtigung auf aktivierte latente Steuern auf Verlustvorträge von 0,5 Mio. zurückzuführen ist, beläuft sich der im Berichtszeitraum erzielte Periodenüberschuss auf 1,8 Mio. EUR (Vorjahr 1,3 Mio. EUR). Dies entspricht einem Ergebnis je Aktie von 0,12 EUR (Vorjahr 0,09 EUR). Im Neun-Monats-Vergleich liegt der Umsatz bei 123,0 Mio. EUR (Vorjahr 130,6 Mio. EUR) und das unter Einbeziehung sämtlicher ergebnisbelastender Sondereffekte erzielte EBIT bei 7,5 Mio. EUR (Vorjahr 16,1 Mio. EUR). Das Ergebnis je Aktie hat sich damit von 0,87 EUR auf 0,36 EUR reduziert.

Während der alleine im Berichtsquartal erzielte Free Cashflow von +7,9 Mio. EUR für eine deutliche Erhöhung der Nettoliquidität auf 25,2 Mio. EUR sorgt, beläuft sich der Cashflow aus der betrieblichen Geschäftstätigkeit im Neun-Monats-Vergleich im Wesentlichen infolge höherer Nettomittelzuflüsse aus dem Erwerb und der Veräußerung von kurzfristigen Wertpapieren sowie eines weiter optimierten Working Capitals mit +35,3 Mio. EUR deutlich über dem Niveau des Vorjahres (+16,4 Mio. EUR). Unter Berücksichtigung der im ersten Halbjahr vorgenommenen höheren Investitionsauszahlungen für Sachanlagen zur Fertigstellung der neuen Technologiecenter in USA und der Slowakei notierte der Free Cashflow mit +3,2 Mio. EUR um 1,1 Mio. EUR unter dem Vergleichszeitraum des Vorjahres (+4,3 Mio. EUR). Die Eigenkapitalquote reduzierte sich im Wesentlichen vor dem Hintergrund der im zweiten Quartal 2009 vorgenommenen Dividendenzahlung an die Aktionäre sowie der parallel fällig gewordenen Gewinnausschüttung an den persönlich haftenden Gesellschafter leicht von 77,5% auf 75,1%.

Die Auftragseingänge des Technologiekonzerns Mühlbauer stiegen im dritten Quartal 2009 gestützt auf Orderzuwächse im Kerngeschäft Cards&TECURITY® und im halbleiternahen Produktbereich Semiconductor Related Products um 10,6% auf 44,8 Mio. EUR (Vorjahr 40,5 Mio. EUR). In der Neun-Monats-Betrachtung beliefen sich die Auftragseingänge auf 128,1 Mio. EUR (Vorjahr 142,9 Mio. EUR), so dass sich der Rückstand zum vergleichbaren Vorjahreszeitraum auf -10,4% reduzierte. Der Auftragsbestand verzeichnete zum Ende des Berichtszeitraums eine Anstieg um 4,6% und notierte bei 82,4 Mio. EUR (Vorjahr 78,8 Mio. EUR).

Für das verbleibende Geschäftsjahr erwartet Mühlbauer insbesondere im regierungsnahen TECURITY®-Umfeld eine Fortsetzung des positiven Trends, während das konjunkturbedingt schwache Industriegeschäft aktuell nur geringe Impulse liefert, deren Nachhaltigkeit überdies derzeit noch nicht abschätzbar ist. Wenngleich das Unternehmen damit vor dem Hintergrund der von Konjunkturrisiken behafteten Erholungstendenz in den industrienahen Branchen sowie der im Berichtsjahr zu verzeichnenden ergebnisbelastenden Sondereinflüsse nicht mehr davon ausgeht, sein für das Gesamtjahr anvisiertes ambitioniertes Ziel, Umsatz und Ergebnis gegenüber dem vorangegangenen Geschäftsjahr stabil zu halten, zu erreichen, sieht sich Mühlbauer aufgrund seiner hohen Technologie- und Marktkompetenz hervorragend positioniert, von einer Nachfragebeschleunigung überproportional zu profitieren.


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