Progress-Werk Oberkirch AG (ISIN DE0006968001)

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Drastischer Umsatzrückgang in Q4 und EBIT bestenfalls am Break Even erwartet


Die Progress-Werk Oberkirch AG hat ihr Wachstum im dritten Quartal und damit während der ersten neun Monate 2008 weiter fortgesetzt, wenn auch die Zuwachsraten deutlich unter denen des ersten Halbjahres blieben. Die konsolidierten Umsätze legten im Berichtsquartal um 4,0 Prozent auf 65,6 (i.V. 63,1) Mio. EUR zu. Die konsolidierte Leistung legte um 1,4 Prozent auf 66,9 (i.V. 66,0) Mio. EUR zu. In den ersten neun Monaten konnte der Umsatz um 7,0 Prozent auf 204,2 (i.V. 190,9) Mio. EUR  gesteigert werden. Die Leistung stieg wegen des Bestandsaufbaus während des ersten Quartals 2008 stärker um 9,7 Prozent auf 212,0 (i.V. 193,3) Mio. EUR.

In den Sommermonaten waren insbesondere am deutschen Standort erste Verschiebungen von Abrufen seitens der Kunden festzustellen. Dies ist für diese Periode des Jahres, bedingt durch die Ferienzeiten, nicht untypisch. Allerdings wurden in der Berichtsperiode die Umsätze nicht - wie sonst üblich - zum Quartalsende wieder aufgeholt. Entsprechend blieb das EBIT des Standortes im dritten Quartal unter dem Vorjahreswert. Im Ausland hat der tschechische Standort sein hohes Wachstum fortgesetzt, die Ertragslage blieb aber noch auf Vorjahresniveau.

In der Region NAFTA war der kanadische Standort trotz niedriger Abrufe weiterhin profitabel; Mexiko konnte erneut wachsen, verzeichnete im Berichtsquartal jedoch erhebliche Ergebnisbelastungen: Zum einen ergaben sich im September außergewöhnlich hohe währungsbedingte Translationsverluste. Zum anderen haben die Aufwendungen zur Verbesserung der Prozesse noch das Ergebnis belastet. Positiv ist zu berichten, dass der Standort das Audit des größten Kunden mit Erfolg bestanden hat und damit voll in zahlreiche Neuausschreibungen für künftige Projekte eingebunden wird. In China blieben Umsatz und Leistung unseres Joint Ventures im Neunmonatszeitraum weiterhin unwesentlich. Unsere eigene Tochtergesellschaft bauen wir planmäßig auf.

Insgesamt hat sich das EBIT im Konzern im dritten Quartal 2008 auf 2,8 (i.V. 3,8) Mio. EUR reduziert. Aufgrund eines sehr starken EBIT im zweiten und dritten Quartal des vergangenen Jahres ergibt sich für die ersten neun Monate 2008 ein Rückgang auf 11,0 (i.V. 12,7) Mio. EUR.

Inklusive eines leicht gestiegenen Finanzierungsaufwandes sowie einer deutlich verbesserten Steuerquote belief sich der auf die Anteilseigner entfallende Periodenüberschuss im dritten Quartal 2008 auf 1,1 (i.V. 1,7) Mio. EUR. Der Gewinn je Aktie belief sich auf 0,44 EUR nach 0,71 EUR. Im Neunmonatszeitraum entfiel auf die Anteilseigner ein Periodenüberschuss von 5,4 (i.V. 6,2) Mio. EUR. Der Gewinn je Aktie belief sich auf 2,14 (i.V. 2,48) EUR.

"Angesichts erheblich rückläufiger Abrufzahlen für das vierte Quartal haben wir am 29. September 2008 unsere Prognosen für das laufende Geschäftsjahr zurückgenommen. Wir haben zu diesem Zeitpunkt für 2008 einen Umsatz über dem Vorjahresniveau (2007: 259,6 Mio. EUR) und ein rückläufiges EBIT (2007: 16,8 Mio. EUR) angekündigt. Seither hat sich das Klima in der Branche jedoch weiter deutlich verschlechtert und die Abrufzahlen haben sich nach wie vor noch nicht stabilisiert.

Entsprechend ist eine Prognose für das Gesamtjahr 2008 weiterhin mit hohen Unsicherheiten behaftet. Für das vierte Quartal 2008 rechnen wir mit einem Umsatzrückgang im Vergleich zum Vorjahr von über 20 Prozent. Damit ergibt sich für das Geschäftsjahr 2008 höchstens ein Umsatz auf dem Niveau des Vorjahres von 259,6 Mio. EUR. Für das EBIT bedeutet dieser drastische Umsatzrückgang, dass wir im vierten Quartal bestenfalls ein Ergebnis am Break-even ausweisen werden und damit im Gesamtjahr deutlich unterhalb des Vorjahreswertes von 16,8 Mio. EUR abschließen werden.

Bezüglich der Ausschüttung für das Geschäftsjahr 2008 gehen wir davon aus, weiterhin unsere solide, anlegerorientierte Dividendenpolitik fortzusetzen. Ebenso werden wir unsere internationale Wachstumsstrategie konsequent beibehalten, da es dazu für den langfristigen Erfolg keine Alternative gibt. Selbstverständlich werden wir dabei notwendige Konsequenzen aus vorübergehenden Marktentwicklungen ziehen und unsere Strukturen wo erforderlich anpassen sowie Investitionsvorhaben neu bewerten", so der Vorstand.


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