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Zahlen zum 4. Quartal und zum Gesamtjahr 2006 vorgelegt


PUMA konnte im Geschäftsjahr 2006 seine Erfolgsgeschichte fortsetzen und das erste Jahr der Phase IV der langfristigen Unternehmensentwicklung besser als erwartet abschließen. Insgesamt wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr sieben Lizenzmärkte - Japan (Textil), Taiwan, China, Hong Kong, Argentinien, Mexiko und Kanada – in den PUMA Konzern integriert und bereits drei der angekündigten sieben neuen Produktkategorien erfolgreich eingeführt.

Die weltweiten Markenumsätze erhöhten sich im Geschäftsjahr 2006 um über 16% und erreichten  2,8 Mrd. EUR. Die konsolidierten Umsätze übersprangen zum ersten Mal die 2 Milliarden Hürde und stiegen mit einem währungsbereinigten Wachstum von 34% auf nahezu  2,4 Mrd. EUR. Die Rohertragsmarge erreichte mit 50,6% weiterhin ein sehr hohes Niveau. Der operative Gewinn lag mit  366 Mio. EUR deutlich über den ursprünglichen Erwartungen. Das Ergebnis je Aktie lag bei 16,39 EUR gegenüber  17,79 EUR im Vorjahr.  Die PUMA Aktie notierte zum Jahresende  295,67 und erreichte eine erneute Wertsteigerung von 20%. Die Marktkapitalisierung lag bei  4,8 Mrd. EUR.

Highlights 4. Quartal

Die konsolidierten Umsätze stiegen im 4. Quartal währungsbereinigt um 43,3% auf  480,6 Mio. EUR. Das Segment Schuhe legte um 30,3% auf  273,2 Mio. EUR, Textilien um 79,4% auf  177,4 Mio. EUR und Accessoires um 16,9% auf  29,9 Mio. EUR zu. Alle Regionen haben zum Wachstum beigetragen: EMOA stieg um 12,8%, Amerika um 37,2% und Asien/Pazifik um bemerkenswerte 151,7%. Die Rohertragsmarge lag mit 47,7% erwartungsgemäß um 230 Basispunkte unter dem Vorjahr. Die Vertriebs-, Verwaltungs- und allgemeinen Aufwendungen erhöhten sich von 36,7% auf 39,0% der Umsätze. Das Vorsteuerergebnis erreichte  43,3 Mio. EUR gegenüber  56,5 Mio. EUR Das Ergebnis je Aktie lag bei  2,03 EUR gegenüber  2,76 EUR.

Umsatz- und Ertragslage 2006

Weltweite Markenumsätze erreichen mit  2,8 Mrd. EUR neuen Rekord

Die weltweiten PUMA-Markenumsätze, die sich aus konsolidierten- sowie Lizenzumsätzen zusammensetzen, haben sich deutlich erhöht und stiegen um 15,4% auf  2,8 Mrd. Das entspricht einem währungsbereinigten Wachstum von 16,1%. Nach Segmenten verbesserten sich Schuhe um 14,8% auf  1.512,9 Mio. EUR, Textilien um 18,9% auf  981,9 Mio. EUR und Accessoires um 13,5% auf  260,3 Mio. EUR

Konsolidierte Umsätze steigen um 34%

PUMA konnte zum zwölften Mal in Folge seine konsolidierten Jahresumsätze deutlich steigern und übertraf zum ersten Mal in der Firmengeschichte die 2 Milliarden-Grenze. Im abgelaufenen Geschäftsjahr stiegen die Umsätze währungsbereinigt um 34,0% auf eine neue Rekordhöhe von  2.369,2 Mio. EUR Ohne Neukonsolidierung erhöhten sich die Umsätze währungsbereinigt um 12,9%.

Im Segment Schuhe konnte insgesamt eine Steigerung um 21,6% auf  1.420,0 Mio. EUR, im Segment Textilien um bemerkenswerte 68,1% auf  795,4 Mio. EUR und im Segment Accessoires um 21,5% auf  153,8 Mio. EUR erzielt werden.

Lizenzgeschäft

Aufgrund von Übernahmen einiger Lizenzmärkte als Teil der Phase IV Strategie ging der Lizenzumsatz in 2006 auf  385,9 Mio. EUR zurück. Auf vergleichbarer Basis konnte im verbleibenden Lizenzgeschäft ein Anstieg von 16,8% verzeichnet werden. Insgesamt sind aus den Lizenzumsätzen  37,0 Mio. EUR an Lizenz- und Provisionseinnahmen zugeflossen.

Konsequenter Ausbau der eigenen Einzelhandelsaktivitäten

Der Ausbau der eigenen Einzelhandelsaktivitäten wurde im Geschäftsjahr 2006 konsequent fortgesetzt. Insgesamt sind im abgelaufenen Geschäftsjahr weitere 25 Concept Stores eröffnet worden. Damit verfügt PUMA zum Jahresende über 91 Concept Stores. Der Umsatz in den eigenen Einzelhandelsgeschäften konnte 2006 erneut mit 39,5% überdurchschnittlich gesteigert werden. Die Umsätze erhöhten sich insgesamt auf  344,3 Mio. EUR oder von 13,9% auf 14,5% der konsolidierten Umsätze.

Rohertragsmarge erreicht mit nahezu 51% weiterhin hohes Niveau

Durch die Veränderung im regionalen- und Produktmix hat sich die Rohertragsmarge planmäßig von 52,3% auf 50,6% reduziert. Die Rohertragsmarge verbleibt damit weiterhin auf hohem Niveau und gibt das obere Ende der Sportartikelindustrie vor. Nach Produktsegmenten verzeichneten Schuhe einen Rückgang von 52,7% auf 50,3% und Textilien von 51,8% auf 50,7%. Accessoires verbesserten sich von 50,4% auf 53,3%.

Kostenstruktur planmäßig erhöht

Die Vertriebs-, Verwaltungs- und allgemeinen Aufwendungen erhöhten sich im Geschäftsjahr 2006 um 47,6% auf  831,8 Mio. EUR Die Kostenquote hat sich planmäßig von 31,7% auf 35,1% erhöht. Der Anstieg steht insbesondere im Zusammenhang mit höheren Marketing- und Retailaufwendungen sowie dem Ausbau der benötigten Infrastruktur für die Umsetzung der Phase IV.

Die Marketing/Retail Aufwendungen erhöhten sich planmäßig um 54,3% und lagen bei  419,6 Mio. EUR Die Kostenquote stieg von 15,3% auf 17,7% vom Umsatz. Insbesondere die Marketingaufwendungen für die Fußball-Weltmeisterschaft, aber auch andere Marketing- und Retailaufwendungen führten zu diesem Anstieg. Die Aufwendungen für Produktentwicklung und Design erhöhten sich um 35,2% auf  56,7 Mio. EUR und lagen mit 2,4% vom Umsatz auf Vorjahresniveau. Die übrigen Vertriebs-, Verwaltungs- und allgemeinen Aufwendungen erhöhten sich aufgrund des Ausbaus der globalen Infrastruktur um 42,4% auf  355,4 Mio. EUR oder von 14,0% auf 15,0% vom Umsatz.

Operatives Ergebnis besser als erwartet

Das operative Ergebnis (EBIT) erreichte  366,2 Mio. EUR gegenüber  397,7 Mio. EUR im Vorjahr. In Prozent vom Umsatz reduzierte sich die operative Marge planmäßig von 22,4% auf 15,5%. Der Ergebnisrückgang steht im Zusammenhang mit den angekündigten Investitionen in die Marke sowie der Stärkung der Infrastruktur zur Erreichung der langfristigen Ziele der Phase IV. Insgesamt lag das operative Ergebnis deutlich über den ursprünglichen Erwartungen. Das Zinsergebnis verbesserte sich um 21,9% auf  7,9 Mio. EUR Enthalten sind Zinsaufwendungen aus abgezinsten Kaufpreisverbindlichkeiten aus den Unternehmenserwerben mit  3,1 Mio. EUR Das bereinigte Zinsergebnis entspricht einer durchschnittlichen Rendite von 3,1% gegenüber 1,8% im Vorjahr.  Der Gewinn vor Steuern (EBT) lag bei  374,0 Mio. EUR gegenüber  404,1 Mio. EUR im Vorjahr. Der Steueraufwand hat sich von  117,2 Mio. EUR auf  108,1 Mio. EUR reduziert. Die durchschnittliche Steuerquote lag mit 28,9% nahezu unverändert zum Vorjahr.

Konzerngewinn über  263 Mio. EUR

Der Konzerngewinn lag mit  263,2 Mio. EUR gegenüber  285,8 Mio. EUR nur um 7,9% unter dem Vorjahr und damit deutlich über den ursprünglichen Erwartungen. Die Nettorendite in Prozent vom Umsatz erreichte 11,1% gegenüber 16,1%. Der Gewinn je Aktie betrug  16,39 EUR gegenüber  17,79 EUR und der verwässerte Gewinn pro Aktie  16,31 EUR gegenüber 17,68 EUR.

Dividende

Das Management schlägt der Hauptversammlung am 11. April 2007 vor, eine Dividende von 2,50 EUR je Aktie (Vorjahr 2,00 EUR je Aktie) für das Geschäftsjahr 2006 auszuschütten. Das würde einer Ausschüttung von insgesamt  40,3 Mio. EUR gegenüber  31,8 Mio. EUR im Vorjahr entsprechen. Bezogen auf den Konzerngewinn wird somit die Ausschüttungsquote von 11,2% auf 15,3% erhöht.

Aktienrückkauf

PUMA hat im Jahr 2006 weitere 230.000 Stück Aktien zurückgekauft und dafür  66 Mio. EUR aufgewendet. Insgesamt werden am Bilanzstichtag 1.120.000 Stück Aktien oder 6,5% des Grundkapitals im eigenen Bestand gehalten.

Ausblick 2007

Zum Jahresende 2006 konnten die Auftragsbestände im Jahresvergleich zum elften Mal in Folge gesteigert werden. Währungsbereinigt stiegen die Aufträge auf vergleichbarer Basis um 10,2% oder in Euro um 4,7% auf  1.119,7 Mio. EUR gegenüber  1.069,1 Mio. EUR im Vorjahr. Nach Segmenten erhöhten sich die Aufträge bei Schuhen währungsbereinigt um 6,1% auf  716,8 Mio. EUR, Textilien verbesserten sich um 20,3% auf  340,2 Mio. EUR und Accessoires um 9,0% auf  62,7 Mio. EUR  Nach Regionen zeigt sich zum Jahresende folgende Entwicklung: Die Auftragsbestände in der Region EMOA erhöhten sich trotz der im Vorjahr enthaltenen Aufträge für die Fußball-Weltmeisterschaft währungsbereinigt um 6,2% auf  652,7 Mio. EUR In der Region Amerika konnte ein währungsbereinigtes Wachstum von 4,6% auf  271,2 Mio. EUR erzielt werden. Die Auftragsbestände für den US-Markt lagen bei USD 245,8 Mio. EUR gegenüber USD 261,9 Mio. EUR Dieser Rückgang im Vorjahresvergleich ist im Wesentlichen auf einen höheren Basiseffekt verbunden mit einer geplanten Reduzierung der Umsätze mit einem Kunden zurückzuführen. In der Region Asien/Pazifik erhöhten sich die Aufträge auf  195,7 Mio. EUR, was einer währungsbereinigten Steigerung von 35,8% entspricht.

Für 2007 neues Rekordjahr bei Umsatz und Ertrag erwartet

Wie mit der Phase IV der langfristigen Unternehmensentwicklung angekündigt, erwartet das Management für 2007 neue Rekordergebnisse bei Umsatz und Gewinn.  Nach einem starken Umsatzwachstum von 34% im abgelaufenen Jahr wird ein währungsneutrales Wachstum im mittleren bis höheren einstelligen Bereich für 2007 erwartet.

Die Rohertragsmarge sollte sich auf Vorjahresniveau bzw. zwischen 50% und 51% bewegen. Die Vertriebs-, Verwaltungs- und allgemeinen Aufwendungen werden in Prozent vom Umsatz bei cirka 34% und damit rückläufig erwartet. Das sollte zu einer Verbesserung der operativen Marge auf cirka 16% vom Umsatz und damit zu einem neuen Rekordergebnis führen. Bei einer unveränderten Steuerquote von cirka 29% sollte das Konzernergebnis zweistellig und damit um mindestens 10% zulegen.

Phase IV im Plan

Mit den 2006 eingeleiteten Maßnahmen verfügt PUMA über eine solide operative Basis sowie über ein aus dem für PUMA erfolgreichen WM-Jahr und der Einführung neuer Produktkategorien resultierendes Momentum. Dies lässt das Management im Hinblick auf 2007 und die Ziele der Phase IV optimistisch in PUMAs Zukunft blicken.

Jochen Zeitz, Vorstandsvorsitzender: “Insgesamt sind wir mit der Geschäftsentwicklung und dem erfolgreichen Start der Phase IV im abgelaufenen Geschäftsjahr sehr zufrieden. Wir hatten uns in allen Bereichen ehrgeizige Ziele gesetzt und haben diese nicht nur erreicht, sondern teilweise sogar übertroffen. Für die zukünftige Entwicklung des Unternehmens haben wir damit eine solide Grundlage geschaffen, um auch unsere langfristig gesteckten Ziele der Phase IV erreichen zu können.“


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