Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment AG (ISIN AT0000946652)

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Umsatz und Ergebnis noch von geringem Auftragsstand Ende 2009 geprägt

Starker Anstieg des Auftragseinganges


Die im ATX der Wiener Börse notierte Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment AG (SBO) konnte einen starken Anstieg des Auftragseinganges im ersten Quartal 2010 auf 83,9 Mio. EUR verzeichnen. Der Umsatz des ersten Quartals lag mit 53,6 Mio. EUR unter dem Wert des Vergleichszeitraums 2009 (80,8 Mio. EUR) als noch hohe Auftragsüberhänge aus dem Boomjahr 2008 abgearbeitet werden konnten. Zudem waren die ersten Monate 2010 vom geringen Auftragseingang und Auftragsstand 2009 geprägt. Das operative Ergebnis (EBIT) von 4,9 Mio. EUR lag leicht über dem EBIT des vierten Quartals 2009 (4,6 Mio. EUR), jedoch unter jenem des sehr starken ersten Quartals des Vorjahres (15,6 Mio. EUR). Der Gewinn nach Steuern belief sich im ersten Quartal auf 2,5 Mio. EUR (nach 9,7 Mio. EUR im ersten Quartal 2009 und 1,7 Mio. EUR im vierten Quartal 2009).

Der aktuelle Auftragseingang bedeutet sowohl gegenüber dem ersten Quartal 2009 - als infolge von Stornierungen kein Auftragseingang realisiert werden konnte - als auch gegenüber dem vierten Quartal 2009 (mit 36,6 Mio. EUR) einen erheblichen Anstieg. Der Auftragsstand zu Ende des ersten Quartals betrug 104,9 Mio. EUR nach 76 Mio. EUR zum 31.12.2009 und beinhaltet auch Aufträge, die über das Gesamtjahr 2010 verteilt zur Auslieferung gelangen werden.

"Jahresdispositionen, die langsam einsetzende konjunkturelle Erholung und die Nachfragesteigerung bei Öl haben im ersten Quartal zu diesen hohen Auftragseingängen geführt. Allerdings schlägt sich die Markterholung nur mit Verzögerung in unseren Ergebniszahlen nieder. Lagerbestände der Kunden und die am Markt bestehenden Überkapazitäten kennzeichnen derzeit noch das Geschäft", umschreibt Gerald Grohmann, Vorstandsvorsitzender der Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment AG die Situation, die Preisanhebungen derzeit nicht zulässt.

Ausblick

Unter der Voraussetzung einer anhaltend positiven konjunkturellen Erholung sowie einer Fortsetzung der langsamen Aufwärtsentwicklung der Oilfield Service-Industrie ist nach Unternehmensangaben davon auszugehen, dass die weltweiten Bohraktivitäten weiter zunehmen werden. Auch die Nachfrage nach Hochpräzisionsteilen für die Oilfield Service-Industrie sollte dann in den kommenden Monaten weiter an Momentum gewinnen. Das Zyklustief des Vorjahres scheint jedenfalls überwunden zu sein.

Im Vorjahresvergleich werden die kumulierten Umsätze und Ergebnisse noch einige Zeit hinter jenen des Jahres 2009 bleiben, da das erste Quartal 2009 noch von den Rekordauftragseingängen des Jahres 2008 geprägt war.

Die fundamentalen Voraussetzungen für einen mittel- bis langfristigen Aufwärtszyklus sind unverändert intakt. Sinkende Produktionsraten bestehender Ölfelder und die zunehmende Komplexität in der Öl- und Gas-Exploration und -Produktion werden die Nachfrage nach hochtechnologischen Produkten in der Oilfield Service-Industrie weiter voran treiben. Davon wird SBO auf Grund des hohen Marktanteils in diesem Segment in den kommenden Jahren überdurchschnittlich profitieren.


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