First Sensor AG (vorm. Silicon Sensor AG) (ISIN DE0007201907)

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Vorläufiges Jahresergebnis 2008


Der Silicon Sensor Konzern hat im Geschäftsjahr 2008 nicht vollständig an die Ergebnisse des außergewöhnlich guten Geschäftsjahres 2007 anknüpfen können, da mit dem Neubauprojekt, den Auswirkungen einer Betriebsprüfung, der Veränderung im Vorstand und der Anpassung der bilanzierten Firmenwerte einmalige Sondereinflüsse das Geschäftsergebnis bestimmten, welche durch die Finanzkrise und die damit verbundene konjunkturelle Eintrübung noch verstärkt wurden.

Trotz der umzugsbedingten zeitweiligen Stilllegung der Produktion wurde im Geschäftsjahr 2008 ein Umsatz von rund 39 Mio. Euro erreicht. Das entspricht einer Steigerung von rund 5% gegenüber dem Vorjahr (2007: 37,014 Mio. Euro). Das operative Ergebnis EBIT vor einmaligen Sondereinflüssen und Firmenwertabschreibungen wird voraussichtlich rund 5,0 Mio. Euro betragen (2007: 6,6 Mio. Euro). Vor allem die weit hinter den Erwartungen zurückbleibenden Umsätze der Microelectronic Packaging Dresden GmbH (MPD), unter anderem mit unserem Kunden Infineon, verhinderten ein Ergebnis auf Vorjahresniveau.

Bedingt durch die geänderte Markteinschätzung für den Bereich Aufbau- und Verbindungstechnologie hat sich der Vorstand, auf der Basis einer entsprechend angepassten Planung für die weitere Geschäftsentwicklung der MPD, zu einer, nicht liquiditätswirksamen, deutlichen Abschreibung des Firmenwertes der MPD und den damit verbundenen immateriellen Vermögensgegenständen veranlasst gesehen. Das EBIT sinkt dadurch nach einmaligen Sondereinflüssen und Firmenwertabschreibung auf ca. minus 12 Mio. Euro.

Gleichzeitig hat der Vorstand im Rahmen einer Risikobetrachtung für die Silicon Sensor Gruppe ein Worst Case Szenario untersucht, in dessen Ergebnis sich gezeigt hat, dass die Gesellschaft selbst bei einem Einbruch der Umsätze um 25% gegenüber den Planungen für 2009 in Höhe von 43 Mio. Euro, über eine ausreichende Liquiditätsreserve verfügt, um das Geschäftsmodell weiter erfolgreich umzusetzen und in der Lage ist, das Geschäftsjahr 2009 mit einem positiven operativen Ergebnis abzuschließen.

Voraussetzung dafür ist die Umsetzung aller identifizierten und teilweise schon realisierten Potenziale im Rahmen eines Kostensenkungsprogramms. Das Kostensenkungsprogramm steht dabei unter der Maßgabe, dass keine betriebsbedingten Kündigungen ausgesprochen werden sollen, weil man ab Ende 2009 von einem deutlichen Anstieg des Umsatzwachstums ausgeht.

"Aufgrund der andauernden Unsicherheiten gehen wir für 2009 vorerst von einer großen Bandbreite für den Umsatz zwischen 32,5 und 43 Mio. Euro und für das operative Ergebnis zwischen 1 und 6 Mio. Euro aus", so der Vorstand.

Alle genannten Zahlen entsprechen dem derzeitigen und vorläufigen Stand der Erstellung des Konzernabschlusses und können sich mit dem Fortgang der Prüfungsarbeiten noch ändern. Der vollständige Geschäftsbericht wird am 30.03.09 veröffentlicht.


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