SoftM Software und Beratung AG (ISIN DE0007249104)

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Umsatzrückgang wird mit Spar- und Effizienzsteigerungsprogramm begegnet


Im ersten Halbjahr 2009 waren die Auswirkungen der Wirtschaftskrise für die SoftM Software und Beratung AG deutlich spürbar. Nach vorläufigen Berechnungen lag der Umsatz nach sechs Monaten bei 19,8 Mio. Euro und damit erheblich unter dem Vorjahreswert (Vj. 26,5). Aufgrund des unerwartet starken Umsatzrückgangs wurde im zweiten Quartal ein umfangreiches Programm zur Kosteneinsparung und Effizienzsteigerung beschlossen.

Die Geschäftsentwicklung verlief in den einzelnen Segmenten unterschiedlich: Im Segment Standardsoftware - Lizenzerlöse und Pflegegebühren für Standardsoftwareprodukte - wurden Erlöse in Höhe von 8,9 Mio. Euro (Vj. 9,8) erzielt. Wie schon im Vorquartal blieben die Umsätze mit eigenen Softwareprodukten stabil, während der Umsatz mit Software-Handelsware stark abnahm. Beim ERPII-System SoftM Semiramis konnte der Umsatz gesteigert werden. Damit hebt sich die innovative Softwarelösung vom derzeit allgemein rückläufigen Softwaremarkt ab.

Das Segment Beratung - dazu gehören Beratungs- und Programmierdienstleistungen zur Einführung und Betreuung der Standardsoftware - verzeichnete in den ersten sechs Monaten 2009 einen Umsatz von 7,4 Mio. Euro (Vj. 9,2). Hier wirkte sich die allgemeine Zurückhaltung des Marktes bezüglich IT-Ausgaben aus; viele Projekte wurden zeitlich geschoben.

Am stärksten ist das Segment IT-Infrastruktur - Hardware und Services für IT-Infrastruktur - von der Konjunkturentwicklung betroffen. So registrierten Marktanalysten weltweit einen Einbruch des Servermarktes im zweiten Quartal. Der Umsatz sank in diesem Segment im ersten Halbjahr 2009 auf 3,5 Mio. Euro (Vj. 7,5).

SoftM hat umfangreiche Maßnahmen beschlossen, um der anhaltenden Konjunkturschwäche zu begegnen und sich für die kommenden Jahre zu rüsten. So wurde ein Programm mit dem Namen DASD (Decentralization of organization, lean Administration, Sales driven organization, Development increase) aufgesetzt. Das DASD-Programm beinhaltet zum einen Kostensparmaßnahmen und die Verschlankung der Verwaltungsstrukturen; zum anderen werden die dezentralen Einheiten gestärkt sowie die Softwareentwicklung weiter ausgebaut. Zusammen mit der Anpassung von Firmenwerten hat dieses Programm das Ergebnis des abgelaufen Quartals mit ca. 3,2 Mio. Euro belastet.

Infolge der rückläufigen Umsatzentwicklung und der Sonderbelastungen erzielte SoftM im 1. Halbjahr 2009 ein operatives Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von -2,7 Mio. Euro (Vj. 1,6). Das Betriebsergebnis (EBIT) betrug -6,3 Mio. Euro (Vj. 0,2). Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EBT) lag in den ersten sechs Monaten ebenfalls bei -6,3 Mio. Euro (Vj. 0,1). Das Ergebnis nach Steuern belief sich auf -5,4 Mio. Euro (Vj. -0,3).

Der operative Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit betrug in den ersten sechs Monaten 2009 8,0 Mio. Euro (Vj. 10,7). Der Finanzmittelbestand lag zum 30.06.2009 bei 5,5 Mio. Euro (Vj. 3,3).

Der Vorstand rechnet für das zweite Halbjahr mit einer Trendumkehr bei der Ergebnisentwicklung. Aus dem Sparprogramm werden positive Effekte in der Größenordnung von mehr als 6 Mio. Euro bis Ende 2010 erwartet. Aufgrund der durchgeführten Maßnahmen rechnet der Vorstand mit einem positiven EBIT für das zweite Halbjahr. Für das Gesamtjahr 2009 ist aber eine Verschlechterung des EBIT gegenüber dem Vorjahr zu erwarten.



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