Sto SE & Co. KGaA (ISIN DE0007274136)

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Deutschland
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Rolf Wöhrle
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Verhaltene Nachfrageentwicklung - Gewinnwarnung


Die Sto AG steigerte ihren Konzernumsatz in den ersten neun Monaten 2007 gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum um 6,7% auf 679,6 Mio. EUR. Diese Steigerung lag im Wesentlichen in der sehr guten Entwicklung des ersten Quartals begründet, in dem aufgrund der außerordentlich milden Witterung ein Anstieg um 32,2% erzielt wurde. Im weiteren Jahresverlauf schlug sich die stark nachlassende Dynamik insbesondere des deutschen Marktes auch bei Sto in einem zunehmend verhaltenen Geschäftsverlauf nieder. Im dritten Quartal 2007 lag der Konzernumsatz insgesamt sogar unter dem Niveau des vergleichbaren Vorjahreszeitraums.

Die kontinuierlich nachlassende Umsatzdynamik beeinträchtigte auch die Entwicklung des Konzernergebnisses: Der spürbaren Verbesserung im ersten Quartal folgte eine allmähliche Verringerung der Ertragszuwächse. Das operative Ergebnis (EBIT) des dritten Quartals 2007 lag unter dem vergleichbaren Vorjahreswert. Per saldo verblieb nach neun Monaten noch ein moderates EBIT-Plus.

Die Nachfrage - insbesondere am deutschen Markt - wird sich nach Unternehmensangaben aus heutiger Sicht auch in den kommenden Monaten verhalten entwickeln. Sto kann sich davon erfahrungsgemäß nicht abkoppeln. Da das vierte Quartal 2006 aufgrund des milden Winters außerdem sehr umsatzstark war, ist für die Periode Oktober bis Dezember 2007 im Vergleich dazu mit großer Wahrscheinlichkeit von einem Rückgang des inländischen Geschäftsvolumens auszugehen. Auf Basis des bereits realisierten Neunmonatswerts sowie eines nach wie vor wachsenden Auslandsgeschäfts erwartet das Unternehmen im Gesamtjahr 2007 dennoch einen etwa 5% höheren Konzernumsatz von rund 900 (Vj. 854,8) Mio. EUR. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass die für Sto wichtigen Währungen - insbesondere der US-Dollar - gegenüber dem Euro nicht weiter deutlich abwerten.

Bei der Ertragslage sind über den witterungsbedingten Basiseffekt hinaus der anhaltende Druck auf die Absatzpreise sowie fortlaufende Kostensteigerungen auf der Rohstoff- und Energieseite zu berücksichtigen. Daher geht Sto davon aus, 2007 insgesamt ein niedrigeres operatives Ergebnis (EBIT) zu erzielen als 2006 (72,4 Mio. EUR). In dem unwahrscheinlichen Fall, dass das vierte Quartal 2007 ähnlich gute Witterungsbedingungen bietet wie das Vorjahresquartal, rechnet das Unternehmen mit einem EBIT maximal auf dem 2006er Niveau.

Die Zwischenmitteilung der Geschäftsführung nach § 37 x WpHG wird am 16. November 2007 veröffentlicht.


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