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FUCHS PETROLUB SE (ISIN DE0005790406)

Friesenheimer Straße 17
D-68169 Mannheim
Deutschland
Tel.:
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Fax:
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Thomas Altmann
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Am 22. März 2012 hielt die FUCHS PETROLUB AG in Frankfurt ihre Analystenkonferenz für das Geschäftsjahr 2011 ab. Einmal mehr konnte die Gesellschaft überzeugende Zahlen vorlegen und ein neues Rekordergebnis präsentieren. Rund 20 Analysten, unter ihnen auch Thorsten Renner für GSC Research, hatten sich eingefunden, um sich vom Vorstand über die weiteren Zukunftsaussichten und Pläne der Gesellschaft informieren zu lassen.


Bericht des Vorstands

Zunächst ging der Vorstandsvorsitzende Stefan Fuchs auf die Highlights des vergangenen Geschäftsjahres ein. Dazu zählte er den auf knapp 1,7 Milliarden Euro gestiegenen Umsatz. Dieser wurde ermöglicht durch die greifende Wachstumsinitiative, aber auch durch Preisinflation. Daraus resultierte dann das mit 264 Mio. Euro höchste EBIT der Unternehmensgeschichte. Laut Herrn Fuchs trugen alle drei Weltregionen zum Wachstum bei, wobei die Gesellschaft eine besonders erfreuliche Entwicklung in den USA, in Australien und in der Spezialitätensparte verzeichnete. Nach einer Dividendenerhöhung von 60 Prozent im Vorjahr soll die Dividende nun noch einmal um 11 Prozent wachsen, was eine Ausschüttungssumme von rund 70 Mio. Euro bedeutet.

Für das laufende Jahr steht eine Fortsetzung der Wachstumsoffensive mit einem Ausbau der Infrastruktur und weiteren Einstellungen mit den Schwerpunkten Vertrieb und Technik auf der Agenda. Als Dauerbrenner bezeichnete Herr Fuchs die Verteidigung der Bruttomarge. Volatilitäten und Risiken sieht er durch die Finanzkrise in Europa, die Verschuldung in Nordamerika, die Entwicklung im Iran und durch die Preisentwicklung bei den Rohstoffen gegeben. Auch das Thema Stabilität und Wachstum in China könnte Risiken beinhalten. Insgesamt rechnet der Vorstandsvorsitzende in den kommenden Jahren mit einer anhaltend hohen Volatilität.

Vom Umsatz entfiel mit 57,0 Prozent der größte Teil auf Europa, 17,4 Prozent erwirtschaftete FUCHS PETROLUB in Nord- und Südamerika, und die restlichen 25,6 Prozent stammten aus den Regionen Asien-Pazifik und Afrika. Mit knapp 1,7 Milliarden Euro Umsatz erreichte das Unternehmen im vergangenen Jahr ein neues Niveau, für Herrn Fuchs war jedoch entscheidend, dass dahinter auch werthaltiges Geschäft steckte. So zeigte sich in den letzten zehn Jahren ein starkes Ergebniswachstum. Selbst nach dem großen Sprung in 2010 konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr noch einmal eine Steigerung auf 183,1 Mio. Euro erreicht werden.

Nachdem im Jahr 2009 rund 10 Prozent der Mitarbeiter abgebaut worden waren, wurden bei FUCHS PETROLUB in den letzten beiden Jahren 234 Mitarbeiter, vor allem aus Technik und Vertrieb, neu eingestellt, wie Herr Fuchs weiter mitteilte. Für das Jahr 2012 sind zudem 100 weitere Neueinstellungen vorgesehen. Investiert wurde auch in die Schlüsselwerke Mannheim, Kiel, Chicago und Australien. In Australien sollen in den nächsten drei Jahren 20 Mio. AUD investiert werden. Den Ausbau des Standorts Kiel hält der Vorstandsvorsitzende für strategisch äußerst wichtig.

Einen weiteren wichtigen Punkt sieht Herr Fuchs in den Wachstumsmärkten, in denen sich FUCHS PETROLUB auch über Neubauten noch stärker engagiert. In Russland wird am Standort Kaluga seit dem dritten Quartal 2011 gebaut. Immerhin hat Russland mit einem Umsatz von knapp 30 Mio. Euro schon eine wichtige Rolle erlangt. Im chinesischen Yingkou soll im laufenden Jahr noch ein Neubau in Angriff genommen werden. Herr Fuchs zeigte sich auch zuversichtlich, dass nun in Kürze in Brasilien endlich rechtssicher ein Grundstück erworben werden kann.

Das türkische Joint Venture mit dem Mineralölkonzern OPET wurde vor sieben Jahre gegründet und hat den Umsatz von 0 auf jetzt 20 Mio. Euro ausgebaut. Dort solle nun auch das automotive Schmierstoffgeschäft von OPET erworben werden, womit FUCHS PETROLUB in der Türkei gleich ein wichtiger Marktplayer werde, berichtete der Vorstandsvorsitzende. Sehr zufrieden zeigte sich dieser auch mit der Entwicklung von CASSIDA. Mit 20 Mio. Euro handelte es sich aus Finanzsicht zwar um eine kleine Transaktion, das Geschäft wächst jedoch sehr erfreulich und bietet hervorragende Margen. Wie Herr Fuchs weiter mitteilte, wurde der operative Führungskreis um vier Personen erweitert, um dem gewachsenen Geschäft Rechnung zu tragen.

Anschließend erläuterte der Finanzvorstand Dr. Alexander Selent eingehend die Zahlen des vergangenen Geschäftsjahres. Nach seiner Aussage steht der diesjährige Geschäftsbericht unter dem Motto „Nähe schafft Werte“, denn FUCHS PETROLUB operiert sehr nah an den Kunden. Im vergangenen Jahr hat sich die weltweite Erholung der Wirtschaft fortgesetzt, wenn auch moderater. Speziell die zweite Jahreshälfte zeigte dabei ein deutlich schwächeres Wachstum. Ausdrücklich hob Dr. Selent die Entwicklung in Deutschland hervor, die sich auch in 2011 positiv gestaltete. Insbesondere die Kernbranchen von FUCHS PETROLUB wie Maschinenbau, Stahl oder Automobil wiesen ein überdurchschnittliches Wachstum auf. Die Weltschmierstoffnachfrage legte um 1,9 Prozent zu, mit einem Anteil von 52 Prozent verschiebe sich der Verbrauch immer mehr nach Asien, so der Finanzvorstand.

Laut Dr. Selent bescherte 2011 dem Unternehmen neue Rekorde bei Umsatz und Ergebnis. Der Umsatzsprung resultierte dabei aus deutlich höheren Absatzsteigerungen und rohstoffkostenbedingten Verkaufspreiserhöhungen. Die kräftige Rohstoffkosteninflation belastete die Bruttomarge, trotzdem erzielte die Gesellschaft wieder eine gute Prämie auf die Kapitalkosten. Nach Aussage von Dr. Selent stieg die Eigenkapitalquote weiter auf 67 Prozent. Die Zuversicht bei FUCHS PETROLUB in die weitere Zukunft werde auch durch die angekündigte Dividendenanhebung ausgedrückt.

Der Umsatz verbesserte sich um 14 Prozent auf knapp 1,7 Milliarden Euro, wobei speziell der Dezember eine sehr starke Entwicklung mit sich brachte. Beim EBIT verzeichnete die Gesellschaft einen Anstieg von 5,6 Prozent auf 264,2 Mio. Euro. Der Umsatzzuwachs beruhte nach Angabe von Dr. Selent auf dem organischen Wachstum. Durch Entkonsolidierungen verringerten sich die Erlöse jedoch um 25 Mio. Euro, während Währungseffekte im vergangenen Jahr kaum eine Rolle spielten. Zufrieden zeigte sich Dr. Selent angesichts des zweistelligen organischen Wachstums in allen Regionen. Bedingt durch die Dekonsolidierung sank der Anteil der Kfz-Schmierstoffe am Gesamtumsatz um einen Prozentpunkt auf 38,5 Prozent. Die Industrieschmierstoffe stellten mit einem Anteil von 58,0 Prozent den größten Bereich dar.

Bei einem Umsatzanstieg von 14,4 Prozent auf 1,67 Milliarden Euro kletterte der Bruttoertrag um 7,9 Prozent auf 611,8 Mio. Euro. Nach Aussage von Dr. Selent stellte dies die Basis für den Erfolg des letzten Jahres dar. Als einzige kleine Schwäche wertet er das Beteiligungsergebnis, das sich von 8,3 auf 3,1 Mio. Euro verringerte. Dies war vor allem durch die Reduzierung einer unsicheren Forderung hervorgerufen. Den Anstieg beim EBIT von 250,1 auf 264,2 Mio. Euro sieht Dr. Selent durchaus als positive Überraschung. Auch das Ergebnis nach Steuern kam um 6,7 Prozent auf 183,1 Mio. Euro voran. Durch einen Effekt bei den Minderheitsanteilen erhöhte sich das Ergebnis je Aktie um 7 Prozent.

Gegenüber dem Vorjahr sank die Bruttomarge um gut 2 Prozentpunkte auf 36,7 Prozent. Dagegen konnte die EBIT-Marge vor Beteiligungserträgen in allen Quartalen über 15 Prozent gehalten werden. Auch die Nettorendite war nach Aussage des Finanzvorstands in allen Quartalen zweistellig. Auslöser für den Rückgang der Bruttomarge war die Explosion der Rohstoffpreise. Dagegen gelang es, die EBIT-Marge relativ konstant zu halten. Wie Dr. Selent weiter ausführte, schwankte die Steuerquote in den letzten drei Jahren jeweils um 30 Prozent.

Das Eigenkapital stieg weiter auf 658,2 Mio. Euro an und erreichte damit eine Quote von 66,5 Prozent. Angesichts des volatilen Umfelds zeigte sich Dr. Selent sehr froh über den Cashbestand von gut 65 Mio. Euro. Durch die Übertragung der deutschen und amerikanischen Pensionsverpflichtungen auf externe Versorgungsträger konnte seitens FUCHS PETROLUB das Risikopotenzial deutlich reduziert werden. Immerhin sanken die Pensionsrückstellungen um knapp 60 Mio. Euro auf nur noch 15,8 Mio. Euro. Trotz des Übertrags der Pensionsverpflichtungen und der Veränderungen im Nettoumlaufvermögen erzielte die Gesellschaft noch einen Free Cashflow von 58,2 Mio. Euro.

Vor allem vorratsbedingt erhöhte sich das operative Nettoumlaufvermögen auf 21,2 Prozent, womit Dr. Selent keineswegs zufrieden war. Zukünftig strebt er wieder einen Wert unterhalb von 20 Prozent an. Im vergangenen Jahr stiegen die Investitionen kräftig um 16 Prozent auf 37,6 Mio. Euro an. Durch einige Großprojekte könnten sich die Investitionen im laufenden Jahr sogar auf 60 Mio. Euro erhöhen, teilte der Finanzvorstand mit. Erfreulich findet er auch die Umsatz- und EBIT-Verteilung in allen drei Regionen. Dr. Selent hält es nur noch für eine Frage der Zeit, bis der Umsatzanteil in der Region Asien-Pazifik und Afrika die Marke von 30 Prozent erreicht. Nach dem Wachstum von 138 Mitarbeitern im vergangenen Jahr sind für 2012 weitere 100 Neueinstellungen vorgesehen.

Mit einem FUCHS Value Added von 186,8 Mio. Euro verdiente die Gesellschaft wieder eine ordentliche Prämie auf die Kapitalkosten. Das erreichte Niveau stellt Dr. Selent äußerst zufrieden. Für das laufende Jahr erwartet er ein moderates operatives Wachstum und eine Steigerung beim EBIT. In den ersten beiden Monaten hat das Unternehmen Umsätze und Erträge erwirtschaftet, die über den Vorjahreswerten lagen. Bei der Planung geht der Finanzvorstand jedoch von einer stabilen Bruttomarge aus. Die Aktionäre sollen ebenfalls am Erfolg partizipieren und dürfen sich dementsprechend über eine Anhebung um 11 Prozent auf 1,00 Euro je Vorzugsaktie und auf 0,98 Euro je Stammaktie freuen. Damit setze man bei FUCHS PETROLUB die aktionärsfreundliche Dividendenpolitik der letzten Jahre fort, betonte Dr. Selent zum Ende seiner Ausführungen.


Allgemeine Aussprache

Die erste Frage drehte sich um mögliche Preiserhöhungen angesichts wieder steigender Rohstoffpreise. Laut Herrn Fuchs muss man bei den Preisen immer die verschiedenen Kundensegmente beachten. Bei großen Bergbaukunden oder auch OEM (Original Equipment Manufacturer) besteht eine Indexierung. Ansonsten müssen den Kunden die Preiserhöhungen auch erklärt werden, wobei hier laut Herrn Fuchs meist partnerschaftliche Lösungen gelingen.

Nach dem Verlauf der ersten beiden Monate empfand ein Analyst die Prognose eher als zurückhaltend. Wie Dr. Selent hierauf erklärte, liegt die Gesellschaft nach zwei Monaten zwar über dem Vorjahr, den März 2011 bezeichnete er jedoch als „Hammermonat“, so dass eine Steigerung schwieriger werde. Für Amerika und Asien gab sich der Finanzvorstand weiterhin positiv gestimmt. Lediglich in Europa zeige sich bisher in bestimmten Ländern eine verhaltene Entwicklung. Unter dem Strich könnte es nach seiner Meinung jedoch ein gutes Jahr werden. Außerdem wolle die Gesellschaft durch eine zu hohe Guidance niemanden enttäuschen.

Angesprochen auf die weitere Entwicklung beim Beteiligungsergebnis meinte Herr Fuchs, aufgrund eines Rechtsstreits bei der Gesellschaft im Nahen Osten sei Vorsorge getroffen worden, entsprechend sollte dies in diesem Jahr nicht mehr anfallen. In der Türkei hat FUCHS PETROLUB bisher gut verdient, auch das neu übernommene Geschäft bietet eine gute Rendite. Allerdings musste ein großer Teil in der Türkei zu hohen Zinsen finanziert werden. Ergänzend fügte Dr. Selent hinzu, mit dem Erwerb sei FUCHS PETROLUB nun ein Marktplayer mit rund 10 Prozent in der Türkei geworden. Vor dem Hintergrund der anstehenden Änderung bei einer Bilanzierung nach IAS, die spätestens ab 2013 gilt und bereits ab 2012 angewandt werden kann, wird es die bisherige Quotenkonsolidierung in dieser Form nicht mehr geben. Infolge der dann hohen Refinanzierungskosten dürfen aus dem Joint Venture nicht zu viele Erträge erwartet werden.

Weitere Fragen beschäftigten sich mit der Aufteilung der Umsatzsteigerung auf Volumen und Preis sowie mit einem möglichen Leverage-Effekt. Über 40 Prozent der Steigerung entfielen nach Auskunft von Dr. Selent auf Volumen, der Rest auf den Preis. Aus betriebswirtschaftlicher Sicht sei die Bilanz sicherlich nicht so gut strukturiert, räumte der Finanzvorstand ein. Man fühle sich mit der Liquidität jedoch gut, zumal bis zu 60 Mio. Euro investiert und 70 Mio. Euro als Dividende ausgeschüttet werden sollen. Darüber hinaus hält man bei der Gesellschaft immer Ausschau nach Akquisitionen, allerdings sind die Preise im Markt derzeit sehr hoch. Des Weiteren verfügt FUCHS PETROLUB auch noch über die Flexibilität des Aktienrückkaufs. Im Hinblick auf die Steuerquote von 30 Prozent konnte sich Dr. Selent keine deutliche Absenkung mehr vorstellen, da FUCHS PETROLUB eine weitgehend lokale Struktur aufweist.

Nach dem Ende der Fragerunde blickte Dr. Selent auf die 22-jährige Tätigkeit von Hubertus Stärk bei FUCHS PETROLUB zurück. Dieser wurde als Leiter der Öffentlichkeitsarbeit und Investor Relations eingestellt. In seiner Zeit stieg der Umsatz von 410 Mio. Euro auf knapp 1,7 Milliarden Euro, und der Jahresüberschuss explodierte von 10,7 auf 183,0 Mio. Euro. Für die Analysten hielt Dr. Müller eine kurze Verabschiedungsrede. Auch Herr Fuchs lobte Herrn Stärk, der den Generationenwechsel im Vorstand hautnah miterleben durfte. Anschließend gab er noch bekannt, dass die Position zukünftig aufgeteilt wird und dass Frau Vogel den Bereich Öffentlichkeitsarbeit übernehmen wird.


Fazit und eigene Meinung

Nichts Neues gibt es bei der FUCHS PETROLUB AG. Einmal mehr haben die Mannheimer überzeugende Zahlen für das vergangene Geschäftsjahr präsentiert und unsere Schätzungen erfüllt. Umsatz und Jahresüberschuss erreichten neue Rekordwerte, und so dürfen sich auch die Aktionäre auf eine geplante Dividendenerhöhung von 11 Prozent freuen. Zu den hervorragenden Ergebnissen haben im letzten Jahr erneut alle Regionen beigetragen.

Auch der Start ins neue Geschäftsjahr verlief nach Vorstandsaussage bisher erfolgreich. Dabei lagen Umsätze und Erträge in den ersten Wochen über dem Vorjahresniveau. Für das Gesamtjahr erwartet der Vorstand ebenfalls eine Umsatzsteigerung und eine Verbesserung des operativen Ergebnisses. Allerdings hat sich der Aktienkurs im Jahresverlauf ebenfalls schon sehr positiv entwickelt, so dass die FUCHS-Aktie auf dem jetzigen Kursniveau eine solide Halteposition darstellen dürfte.


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