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FUCHS PETROLUB SE (ISIN DE0005790406)

Friesenheimer Straße 17
D-68169 Mannheim
Deutschland
Tel.:
+49 (0) 621 / 3802 - 1201
Fax:
+49 (0) 621 / 3802 - 7274
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Kontakt Investor Relations:
Thomas Altmann
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Am 12. September 2013 hielt die FUCHS PRTROLUB SE bereits ihre 14. Finanzmarktkonferenz in Düsseldorf ab. Neben der Präsentation des Unternehmens und der letzten Zahlen stand auch wieder der praktische Einsatz der Schmierstoffe im Mittelpunkt. Ziel war diesmal der Braunkohle-Tagebau bei RWE Garzweiler. Rund 15 Analysten, unter ihnen auch Thorsten Renner für GSC Research, hatten sich vor Ort eingefunden, um sich über das breite Einsatzspektrum zu informieren.


Präsentation des Vorstands

Der Vorstandsvorsitzende Stefan Fuchs begrüßte zu Beginn kurz die anwesenden Aktionäre und Unternehmensvertreter und ging dann auf den Schmierstoffmarkt ein. Das Gesamtvolumen des Weltschmierstoffmarktes beläuft sich auf rund 35 Mio. Tonnen und blieb in den letzten Jahren relativ stabil. Mit 41 Prozent entfällt der größte Anteil auf die Region Asien-Pazifik gefolgt von Nordamerika mit 20 Prozent. Auch Europa weist einen Anteil von 20 Prozent auf.

Bei FUCHS PETROLUB entfällt dagegen 52,7 Prozent des Umsatzes auf Europa und knapp 30 Prozent auf Asien-Pazifik und Afrika. Die restlichen knappen 18 Prozent betrafen Amerika. Entsprechend sah Herr Fuchs in den Regionen Asien-Pazifik sowie Amerika noch ausreichend Wachstumspotenzial, zumal der Marktanteil der Gesellschaft in den USA und China noch unter 2 Prozent liegt.

Bezogen auf das EBIT tragen alle drei Regionen zum Erfolg von FUCHS PETROLUB bei. Das stärkste Wachstum zeigte dabei in den vergangenen fünf Jahren die Region Asien-Pazifik und Afrika. Als die drei größten nationalen Märkte für die Gesellschaft nannte Herr Fuchs Deutschland, China und die USA. Ein Erfolgsgeheimnis liegt in der hervorragenden Infrastruktur. Die Gesellschaft bietet 10.000 Produkte den über 100.000 Kunden an. Dabei blickt das Unternehmen auf eine extrem breite Kundenbasis, die fast sämtliche Branchen abdeckt. Rund ein Fünftel des Geschäfts entfällt auf die Automobilindustrie, so Herr Fuchs.

Bereits im Jahr 2008 startete FUCHS PETROLUB eine Wachstumsoffensive, die auch in der Krise nicht gestoppt wurde. Im Rahmen der Wachstumsoffensive kann die Gesellschaft auf eine stabile Basis bauen. Neben dem motivierten Team und einer weltweiten Infrastruktur verfügt das Unternehmen über einen Ankeraktionär, der die Unabhängigkeit von FUCHS PETROLUB sichert. Diesen Punkt erachtete Herr Fuchs als besonders wichtig.

Die Wachstumsoffensive umfasst Investitionen in den großen Werken wie Mannheim, Kaiserslautern oder Chicago. In Chicago werden laut Herrn Fuchs rund 30 Mio. USD investiert. Daneben erfolgen Werksneubauten in den Wachstumsmärkten China, Brasilien oder Russland. Wie der Vorstandsvorsitzende weiter mitteilte, gab es zahlreiche Neueinstellungen mit den Schwerpunkten Forschung und Entwicklung sowie Vertrieb.

Seit 2008 erhöhten sich die Investitionen deutlich und erreichten vergangenes Jahr rund 70 Mio. Euro. Im laufenden Jahr ging Herr Fuchs von einer Summe in vergleichbarer Größe aus. Ab 2014 ist dann allerdings mit einer geringeren Investitionssumme zu rechnen. In China und Russland ist in Kürze die Einweihung der Neubauten an den Standorten Yingkou und Kaluga geplant. Auch in Brasilien konnte der Erwerb eines Grundstücks vollzogen werden und hier erwartete Herr Fuchs Ende 2013 oder Anfang 2014 den Baubeginn.

Auch die Ausgaben für Forschung und Entwicklung haben sich in den vergangenen Jahren erhöht. Der Ausbau des Personals in den Bereichen Vertrieb sowie Forschung und Entwicklung führte nahezu zu einem Gleichstand mit dem Personalstand in den Bereichen Produktion und Verwaltung. Das Leitbild des Konzerns lautet nach der Überarbeitung Lubricants, Technology und People. Daneben verfolgt die Gesellschaft klare Werte. Hierbei nannte Herr Fuchs Vertrauen, Werte schaffen, Respekt, Verlässlichkeit und Integrität.

Nach diesen allgemeinen Ausführungen übernahm die IR-Leiterin Dagmar Steinert die Präsentation der Zahlen. Sie stellte ihre Ausführungen unter das Motto „Unser Geschäftsmodell zahlt sich aus“. Dies belegte sie zunächst mit einem durchschnittlichen jährlichen Umsatzwachstum von 5,5 Prozent in den vergangenen zehn Jahren. Auch wenn sich der Anteil verringerte, entfielen noch gut 50 Prozent des Umsatzes auf Europa. Asien-Pazifik und Afrika machten aber bereits fast 30 Prozent aus. Auf Amerika entfielen 17,9 Prozent des Umsatzes. Die Region Asien-Pazifik und Afrika entwickelte sich in den letzten zehn Jahren sehr erfolgreich und steigerte den Umsatz seit 1999 von 120 Mio. Euro auf jetzt über 500 Mio. Euro. Frau Steinert zeigte sich zuversichtlich, dass sich diese Erfolgsgeschichte fortsetzen wird.

Der Gewinn nach Steuern erhöhte sich in den letzten zehn Jahren sogar durchschnittlich um 19,6 Prozent pro Jahr. Beim Fuchs Value Added lag der Zuwachs im gleichen Zeitraum sogar bei durchschnittlich 35 Prozent, betonte Frau Steinert. Seit 2007 konnte das Eigenkapital mehr als verdoppelt werden. Mit einer Eigenkapitalquote von 70,5 Prozent und einer Cashposition von annähernd 135 Mio. Euro weist FUCHS PETROLUB eine mehr als solide Bilanz auf.

Das operative Nettoumlaufvermögen im Verhältnis zum Umsatz lag mit 21 Prozent auf Vorjahresniveau und damit im Rahmen der Erwartungen. Die positive Geschäftsentwicklung schlug sich auch in deutlich steigenden Dividenden nieder. Über die vergangenen zehn Jahre stieg die Dividende um jährlich 24,5 Prozent und so erreichte die Dividendensumme in 2013 fast 92 Mio. Euro.

Nach Aussage von Frau Steinert ist es wichtig, dass alle Entscheidungen auf Basis einer guten Corporate Governance getroffen werden. In diesem Zusammenhang überarbeitete die Gesellschaft im vergangenen Jahr den Code of Conduct, dessen Schwerpunkt die fünf elementaren Werte umfasst. Dabei bildet das Vertrauen die Basis und Grundlage der Zusammenarbeit. Ziel ist dabei die Wertschaffung im Rahmen einer nachhaltigen Entwicklung des Unternehmens. Ganz oben auf der Agenda stehen auch der Respekt gegenüber den Mitarbeitern und die hohe Zuverlässigkeit. Daneben ist die Integrität ein Teil des Selbstverständnisses. Unter Nachhaltigkeit versteht FUCHS PETROLUB auch, mit weniger Ressourcen mehr Werte zu schaffen, um den dauerhaften Erfolg der Gesellschaft zu sichern.

Anschließend kam Frau Steinert auf die Halbjahreszahlen zu sprechen. Nach einer Steigerung im zweiten Quartal liegt der Umsatz nun auf Vorjahresniveau. Das EBIT verbesserte sich jedoch um 5,8 Prozent auf 153,8 Mio. Euro. Bei der Präsentation der Zahlen wurde auch der Ausblick für das Gesamtjahr bestätigt. Im zweiten Quartal erwirtschaftete FUCHS PETROLUB einen Umsatz von 468,3 Mio. Euro, was gegenüber dem ersten Quartal einen Anstieg von 6 Prozent und gegenüber dem Vorjahresquartal einen Zuwachs von 1,5 Prozent bedeutete.

Im zweiten Quartal belief sich das rein organische Wachstum sogar auf 3,4 Prozent. Allerdings standen dem negative Währungseffekte von 1,9 Prozent gegenüber. Den größten Anteil zum Wachstum steuerte die Region Asien-Pazifik und Afrika bei. Während Europa ebenfalls ein Wachstum aufwies, kam es in Amerika zu einem leichten Umsatzrückgang. Mit 80,4 Mio. Euro erzielte die Gesellschaft jedoch das beste EBIT aller Zeiten, betonte Frau Steinert.

Im ersten Halbjahr belief sich der Umsatz nahezu unverändert auf 910,3 Mio. Euro. Das organische Wachstum von 1,7 Prozent wurde durch negative Währungseffekte in der gleichen Größenordnung ausgeglichen. Auch im Halbjahr legten Europa sowie Asien-Pazifik und Afrika beim Umsatz zu, während Amerika einen Umsatzrückgang hinnehmen musste.

Bei der Bruttomarge gelang FUCHS PETROLUB laut Frau Steinert eine deutliche Ausweitung von 36,3 auf 37,7 Prozent. Auch die EBIT-Marge von At-equity-Ergebnis kletterte auf 16,1 Prozent. Nach Steuern wies die Gesellschaft einen Anstieg um 5,7 Prozent auf 107,6 Mio. Euro aus. Beim EBIT erreichte Amerika ebenfalls nicht den Vorjahreswert, lag mit einer Marge von 20 Prozent aber weiter auf einem hohen Niveau. Seit Anfang 2012 konnte die Bruttomarge in jedem Quartal gesteigert werden, stellte Frau Steinert zufrieden fest. Der Free Cashflow lag mit 44,8 Mio. Euro auf dem guten Niveau des Vorjahres.

Für das Gesamtjahr ging der Vorstand von einem organischen Umsatzwachstum im niedrigen einstelligen Prozentbereich aus. Allerdings wies er hierbei besonders auf die Auswirkungen der Wechselkursentwicklung hin. Auch das EBIT soll gegenüber dem Vorjahreswert gesteigert werden, sofern sich die gesamtwirtschaftliche Lage nicht wesentlich verschlechtert. Der Free Cashflow soll im Gesamtjahr die Marke von 100 Mio. Euro überspringen. Zusammen mit den Investitionen in die Wachstumsmärkte bleibt FUCHS PETROLUB damit auf Erfolgskurs, betonte Frau Steinert zum Ende ihrer Ausführungen.

Herr Bock, zuständig für die Industrieschmierstoffe, erläuterte dann den Einsatz der FUCHS-Produkte im Braunkohle-Tagebau. Zunächst ging er kurz auf die Braunkohle im Allgemeinen ein. Demnach spielt die Braunkohle immer noch eine bedeutende Rolle in der Energiewirtschaft in Deutschland. Gut 25 Prozent der Bruttostromerzeugung entfällt auf die Braunkohle. Bei der Förderung der Braunkohle muss als Voraussetzung eine Grundwasserabsenkung vorgenommen werden, bei der ebenfalls Schmierstoffe zum Einsatz kommen, so Herr Bock.

Sehr zufrieden war Herr Bock mit der Auszeichnung von RWE als strategischer Lieferant für Einkauf Material & IT. Die Schmierstoffe von FUCHS finden in verschiedenen Bereichen ihren Einsatz. Diese reichen vom Baggerfett über die Schmierung der Baggerantriebsketten und der Getriebeschmierung der Bandantriebe bis hin zu den Gas- und Dampfturbinen in den Kraftwerken. Daneben werden die Schmierstoffe auch noch in Transformatoren und zahlreichen mobilen Geräten eingesetzt. Bei all diesen Themen ist die Zuverlässigkeit der Schmierstoffe ein enorm wichtiger Faktor, stellte Herr Bock klar. Bei den Bandanlagen konnte beispielsweise eine Verdopplung der Laufzeit gegenüber Standardprodukten erreicht werden.

Der Einsatz von Standardgetriebeölen führt durch Folgeschäden aus Ölalterung und Ölkohleablagerung zu einem Ausfall der Getriebe. Dies wiederum führt dann zu hohen Kosten und Stillstandzeiten der Anlage. Wie Herr Bock weiter mitteilte, hat RENOLIN CLP Plus die weltweite Freigabe zahlreicher Getriebelieferanten erhalten. Der Einsatz der Produkte im Tagebau geht mit schwierigen Umweltbedingungen einher. Speziell Wasser und Feuchtigkeit sind bei Schmierstoffen ein wichtiger Einflussfaktor. Aber selbst bei einer erhöhten Wasserkontamination bleiben laut Herrn Bock die Verschleißschutzeigenschaften von RENOLIN erhalten. Daneben wird sogar noch der Kraftstoffverbrauch reduziert.

Insgesamt bietet FUCHS PETROLUB ein komplettes Produktportfolio für den Braunkohlebergbau an. Die Gesellschaft verfügt dabei über ein eigenes Bergbau-Know-how und Herr Bock sah FUCHS PETROLUB als klaren Technologieführer. So sind denn die Spezialitäten des Unternehmens auch schon seit Jahren erfolgreich im Einsatz, erklärte Herr Bock zum Ende seines Vortrags.


Allgemeine Fragerunde

Herrn Schwarz interessierte, wie sich die Mitarbeitergewinnung bei FUCHS PETROLUB darstellt. Diese Frage stellt sich laut Herrn Fuchs durchaus, wobei er als schwierigste Märkte Australien und die USA ausmachte, da dort eigentlich Vollbeschäftigung herrscht. Schwierig stellt sich die Gewinnung von Mitarbeiter im Bereich Produktmanagement dar, allerdings bestehen derzeit keine großen Vakanzen. Zudem werden auch Mitarbeiter von Wettbewerbern angesprochen.

Des Weiteren sprach Herr Schwarz die weitere Geschäftsentwicklung auch vor dem Hintergrund der Währungsentwicklung an. Nach einem unveränderten Jahresauftakt erzielte die Gesellschaft im zweiten Quartal ein organisches Wachstum von 3,4 Prozent. Vor diesem Hintergrund sah Herr Fuchs auch die weitere Geschäftsentwicklung durchaus positiv. Wie Herr Schmitt ergänzte, hatte FUCHS PETROLUB in Asien 3,3 Prozent negative Währungseffekte im ersten Halbjahr. Auch das dritte Quartal wird einige signifikant negative Effekte bringen, die das organische Wachstum teilweise oder ganz aufzehren. Allerdings versucht die Gesellschaft immer, die Kosten auch lokal abzudecken, so dass dies nicht so stark auf das Ergebnis durchschlägt. Aus diesem Grund bleibt der Vorstand auch bei seiner Aussage eines wachsenden EBIT im Gesamtjahr.

Eine weitere Frage beschäftigte sich mit der Entwicklung in Indien. Indien wird nie ein China bei uns, betonte Herr Fuchs. Trotzdem zeigte er sich mit der Entwicklung recht zufrieden, da die Gesellschaft wächst, wenn auch langsam. Größere Probleme resultierten in der Vergangenheit aus der hohen Personalfluktuation. Auch die aktuelle Währungsentwicklung bezeichnete der Vorstandsvorsitzende als extrem.

Ein anderer Analyst sprach die allgemeine Fluktuationsrate und das Ausscheiden älterer Mitarbeiter in den nächsten Jahren an. Frau Steinert hielt eine Fluktuationsrate von 3,5 Prozent für einen sehr akzeptablen Wert, zumal der Wert im Vorjahr noch bei 4,2 Prozent lag. Bei einem Alter von 50 Jahren haben die Mitarbeiter noch zehn bis 15 Jahre zu arbeiten, erklärte Herr Fuchs. Entsprechend wertete er das Ausscheiden der älteren Mitarbeiter angesichts der langen Zeitspanne nicht als Problem.

Auf die Frage nach finanziellen Belastungen aus den Werksschließungen in Russland und China nach den Neubauten erwartete Herr Fuchs keine beachtenswerten Aufwendungen. Nähere Auskünfte erbat ein Analyst zum aktuellen Stand der Vorgänge in Saudi-Arabien. Wie Herr Fuchs berichtete, bestehen zwei Joint Venture im Mittleren Osten. An einem Joint Venture in Saudi-Arabien ist man mit 32 Prozent beteiligt. Daneben besteht noch ein Trading-Arm in Dubai bei einer 50-prozentigen Beteiligung.

Es bestehen Verträge mit einer Familie, die jedoch heillos zerstritten ist. Dort ist FUCHS PETROLUB nun zwischen die Fronten geraten und wurde wegen Verletzung der Gesellschafterpflichten verklagt. Es ist zwar kein Schaden entstanden, die Partner wollen aber Geld sehen und hoffen auf einen Buy-out. Herr Fuchs erwartete hier in zweiter Instanz einen Richterspruch, für die zu erwartenden Kosten wurden aber bereits Rückstellungen gebildet.

Hinterfragt wurde schließlich auch das Investitionsvolumen in den kommenden Jahren. Nach dem noch einmal hohen Investitionsvolumen im laufenden Jahr ging Herr Fuchs 2014 und 2015 von einem niedrigeren Volumen aus. Danach dürften sich die Investitionen dann wieder auf rund 2 Prozent vom Umsatz belaufen. Die obligatorische Frage nach den beiden Aktiengattungen beantwortete Herr Fuchs, demnach bestehen derzeit keine Gründe, an diesem Modell etwas zu ändern. Die Unabhängigkeit des Unternehmens ist nämlich ein entscheidender Erfolgsfaktor.

Thematisiert wurden auch die Dividendenausschüttung und mögliche Akquisitionen. Zukäufe konnte sich Herr Fuchs vor allem aus strategischen Gründen oder für einen leichteren Marktzugang vorstellen. Allerdings ist die Gesellschaft in diesem Punkt weiterhin sehr wählerisch. Bei der Dividende bleibt es das Ziel, diese zu halten oder weiter zu steigern. Auf jeden Fall wird sich die Gesellschaft nicht an einer festen Ausschüttungsquote orientieren, so Herr Fuchs. Ansonsten zeigte er sich speziell in diesen volatilen Zeiten mit dem vorhandenen Finanzpolster sehr zufrieden.

Die Patentsituation bei den Produkten wurde von einem weiteren Analysten angesprochen. Laut Herrn Bock ist es nicht möglich, ein Öl zu kaufen und es komplett aufzuschlüsseln, um es nachzuahmen. Somit ist hierdurch schon ein gewisser Schutz gegeben. Wenn ein Patent angemeldet wird, müssen dagegen häufig sehr viele Informationen offengelegt werden, was man aber gar nicht möchte. Bei kompletten Neuentwicklungen, die sich stark von bisherigen Produkten abgrenzen, erfolgt aber häufig eine Patentanmeldung, ließ Herr Bock wissen.


Fazit und eigene Meinung

Nach einem verhaltenen Jahresauftakt verzeichnete die FUCHS PETROLUB SE im zweiten Quartal bereits wieder ein organisches Wachstum von 3,4 Prozent. Zum Halbjahr wurde das organische Wachstum jedoch von negativen Währungskurseinflüssen zu Nichte gemacht. Allerdings gelang es dem Unternehmen einmal mehr, Verbesserungen auf der Ergebnisseite zu erzielen. Immerhin stieg der Überschuss um 5,7 Prozent auf 107,6 Mio. Euro.

Für den weiteren Jahresverlauf zeigt sich das Management durchaus positiv gestimmt. Es weist jedoch auch auf mögliche Belastungen durch die Währungsentwicklung hin. Trotzdem soll das EBIT auch in 2013 wieder eine Steigerung erfahren. Allerdings sind die Aktien auf dem aktuellen Kursniveau nicht mehr günstig bewertet. Angesichts der Stärke, die die Gesellschaft in den letzten Jahren immer unter Beweis gestellt hat, und der laufenden Wachstumsoffensive, bleibt unser Langzeitfavorit aber weiter eine solide Halteposition. Da die Stammaktien derzeit 10 Euro unter den Vorzügen notieren, sollte das Augenmerk stärker auf die Stämme gerichtet werden.


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