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HORUS AG (ISIN DE0005204127)

Lütticher Straße 8a
D-50674 Köln
Deutschland
Tel.:
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Fax:
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Am 29. August 2013 fand in Köln die ordentliche Hauptversammlung der HORUS AG statt. Im abgelaufenen Jahr gelang es der Gesellschaft den Gewinn noch einmal zu steigern. Gut 50 Aktionäre, unter ihnen in Vertretung auch Thorsten Renner für GSC Research, hatten sich im Haus am See eingefunden, um sich über die weiteren Perspektiven zu informieren. Der Aufsichtsratsvorsitzende Hans Rudi Küfner eröffnete die Hauptversammlung und wies auf den im Vorfeld der Versammlung eingegangenen Gegenantrag von Herrn Scheibner hin. Nach dem Verlesen der sonstigen Formalien übergab Herr Küfner das Wort an den Alleinvorstand Dr. Johannes Blome-Drees.


Bericht des Vorstands

Zu Beginn stellte sich Dr. Blome-Drees den Anwesenden kurz vor, da er erst am 1. Februar 2013 den Vorstandsposten bei der HORUS AG übernommen hat. Die Gesellschaft hat wieder ein spannendes Jahr hinter sich gebracht, das auch von volatilen Börsen geprägt war, berichtete der Vorstand. Nach einem moderaten Start wurde auch der deutsche Aktienmarkt von der anhaltenden Finanz- und Wirtschaftskrise negativ beeinflusst. Eine Trendwende an den Märkten brachten erst die Ausführungen von EZB-Präsident Draghi, so dass der DAX mit einem Kursplus von knapp 30 Prozent zum Jahresende noch eine sehr positive Entwicklung aufwies.

Im vergangenen Jahr hat das Unternehmen Einzelengagements in deutschen Aktien aus- oder neu aufgebaut. Insgesamt zeigte das abgelaufene Jahr eine positive Entwicklung und konnte so mit einem Gewinn abgeschlossen werden. Laut Dr. Blome-Drees war 2012 vor allem durch den erfolgreichen Verkauf der Anteile an der WEBERHOF AG geprägt, woraus ein Gewinn von 192.000 Euro resultierte. In Summe verzeichnete HORUS Kursgewinne aus der Veräußerung von Wertpapieren in Höhe von 263.000 Euro.

Das langfristig gebundene Vermögen von 1,74 Mio. Euro entfiel komplett auf Finanzanlagen und machte 60,3 Prozent der Bilanzsumme aus. Nach Aussage von Dr. Blome-Drees bestand das Umlaufvermögen im Umfang von 1,13 Mio. Euro vor allem aus Wertpapieren und liquiden Mitteln. Zum Jahresende belief sich die Eigenkapitalquote auf 98,7 Prozent. Die liquiden Mittel legten innerhalb des Jahres kräftig auf 826.000 Euro zu.

Der Personalaufwand lag im Berichtsjahr bei lediglich 3.000 Euro. Wie der Vorstand weiter mitteilte, stiegen die sonstigen betrieblichen Aufwendungen nur minimal auf 172.000 Euro. Aus Beteiligungen und verbundenen Unternehmen erzielte HORUS Erträge in Höhe von 28.000 Euro. Wie bereits im Vorjahr mussten Abschreibungen auf Finanzanlagen und Wertpapiere des Umlaufvermögens im Umfang von 32.000 Euro vorgenommen werden. Mit dem Jahresüberschuss von 114.000 Euro und dem Gewinnvortrag von 75.000 Euro abzüglich einer Einstellung in die gesetzliche Rücklage von 6.000 Euro resultierte ein Bilanzgewinn von 183.000 Euro, so Dr. Blome-Drees.

Ziel ist die langfristige Vermehrung des Vermögens. Wie Dr. Blome-Drees betonte, ist dies trotz eines schwierigen Umfelds in den letzten Jahren gelungen. Dazu werden dividendenstarke Titel, Abfindungswerte und Unternehmen mit einem nachhaltig belastbaren Geschäftsmodell bevorzugt. Als Ertragsquellen für HORUS machte der Vorstand Kurssteigerungen der Beteiligungen und Dividendeneinnahmen aus. Zudem vereinnahmt die Gesellschaft auch Prämien aus Aktienoptionsgeschäften.

Dr. Blome-Drees rechnete auch zukünftig mit hohen Volatilitäten am Markt. Für den Erfolg ist die Auswahl der Anlageobjekte entscheidend und hier kann die Gesellschaft auf den Pool von Rheiner Management zugreifen. Ziel bleibt es aber auch weiterhin, die Strukturen zu verschlanken. Dazu wurde der Mitbenutzungs- und Verwaltungsvertrag mit der Allerthal-Werke AG gekündigt und durch einen neuen Vertrag mit der DNI Beteiligungen AG ersetzt. In diesem Rahmen wurden auch die Geschäftsräume in die Lütticher Straße verlegt, so der Vorstand.

Als fünf größte Posten im Depot nannte Dr. Blome-Drees die Babylon Capital, MAN Stämme, Curanum, Fernheizkraftwerk Neukölln und Colonia Real Estate. Den Inventarwert bezifferte der Vorstand auf 1,21 Euro je Aktie, womit der Kurs derzeit rund 10 Prozent unter dem Inventarwert liegt. Im Gesamtjahr strebt Dr. Blome-Drees ein ausgeglichenes Ergebnis an, auch wenn die Prognose nach seiner Meinung mit einer großen Unsicherheit belastet ist. Die komplette Eigenfinanzierung der Gesellschaft machte er zum Ende seiner Ausführungen als großen Vorteil aus.


Allgemeine Diskussion

Nach Ansicht von Herrn Hellmerichs ist es schwierig, die Kostenbelastung der Gesellschaft überhaupt zu erwirtschaften, wenn nur so wenig Kapital verwaltet wird. Mit der Verschlankung sollen Kosteneinsparungen erreicht werden, der Aktionär äußerte aber Zweifel, ob dies in ausreichendem Maße gelingen kann, damit sich die Gesellschaft selbst trägt. In diesem Zusammenhang bat der Aktionär auch um nähere Informationen zum Poolvertrag mit der RM Rheiner Management AG.

Die Kostenproblematik betrifft eigentlich sämtliche Unternehmen, die nur ein geringes Kapital aufweisen. Deshalb wird versucht, die Kosten weiter zu senken, was jedoch nicht ad-hoc möglich ist, erklärte Dr. Blome-Drees. In diesem Zusammenhang stellte er auch klar, dass nicht die gesamten sonstigen betrieblichen Aufwendungen auf den Poolvertrag entfallen. Die Zusammenarbeit habe sich aber zum Wohle der Gesellschaft bewährt.

Überrascht zeigte sich Herr Hellmerichs über den Umstand, dass der Vorstand von HORUS kaum Bezüge erhielt. Laut Dr. Blome-Drees erhält er weder von HORUS noch von der RM Rheiner Management AG Bezüge. Angesichts der hohen liquiden Mittel erkundigte sich der Aktionär nach deren Verwendung. Durch die aktive Bewirtschaftung des Depots hat sich die Liquidität auf etwa 0,25 Mio. Euro reduziert, teilte Dr. Blome-Drees mit. Aufgrund der Unsicherheiten im Markt hielt er diese Cash-Reserven aber für sinnvoll, um sich bietende Möglichkeiten schnell nutzen zu können.

Nähere Auskünfte verlangte Herr Hellmerichs zur Beteiligung Babylon Capital und zum Anteil von Scherzer an der Gesellschaft, wobei er sich durchaus auch ein Übernahmeangebot von Seiten Scherzer vorstellen konnte. Herr Küfner wies zunächst auf die morgige Hauptversammlung der Babylon Capital hin. Da die Gesellschaft seit Ende letzten Jahres nicht mehr an der Börse gelistet ist, gibt es derzeit keine aktuellen Börsenkurse. Unterhalb der AG hängt die Babylon Asset GmbH, die über eine attraktiv vermietete Gewerbeimmobilie verfügt, so Herr Küfner.

Scherzer hielt längere Zeit rund 25 Prozent an HORUS und konnte dann weitere 25 Prozent von der Allerthal-Werke AG erwerben. Durch weitere Zukäufe erhöhte sich der Anteil laut Dr. Issels auf jetzt rund 60 Prozent. In der Zukunft sollen die Gesellschaft weiter entwickelt, dabei auch Kosten eingespart werden. Der Vertrag mit der RM Rheiner Management AG läuft Ende 2014 aus und dann hat sich dieser Bereich erledigt. Dr. Issels war der Ansicht, dass AG’s im Allgemeinen wieder an Attraktivität gewonnen haben, seit im letzten Jahr zahlreiche Unternehmen vom Kurszettel verschwanden. Deutliches Entwicklungspotenzial machte Dr. Issels bei der Babylon Capital AG aus. Falls möglich, würde er noch weitere Anteile an der Babylon Capital erwerben. Aktuell empfand er den Preis der HORUS-Aktie für zu niedrig, er wollte aber nicht ausschließen, bei höheren Kursen auch einmal HORUS-Aktien zu verkaufen.

Weitere Fragen betrafen noch einmal die Kooperation mit RM Rheiner Management und die eingegangenen Stillhaltergeschäfte. Im Rahmen der Kooperation kann er auf das Research der RM Rheiner Management zurückgreifen, teilte Dr. Blome-Drees mit. Zudem wird er mit Unternehmensanalysen versorgt und kann an Firmenpräsentationen teilnehmen. So kam es dann auch zu interessanten Engagements wie beispielsweise bei hotel.de. Bei den Aktienoptionen wurden laut Vorstandsangabe auf bestehenden Positionen auf Termin Call-Optionen verkauft.

Herr Scheibner wies dann noch auf seinen im Vorfeld der Hauptversammlung gestellten Gegenantrag zur Ausschüttung von 0,05 Euro Dividende je Aktie hin. Im Hinblick auf die Kosten des Kooperationsvertrags berichtete Dr. Blome-Drees von einer Dreiteilung. Zunächst einmal besteht die fixe Vergütung von 50.000 Euro per anno. Ansonsten wird größenabhängig pro 10 Mio. Marktkapitalisierung eine Vergütung von 10.000 Euro gewährt. Als erfolgsabhängige Vergütung wird schließlich 3 Prozent des ausgewiesenen Jahresüberschusses vergütet, so dass sich Gesamtkosten von rund 75.000 Euro ergaben. Weitere Kosten stammen aus dem Mitbenutzungs- und Verwaltungsvertrag mit der Allerthal-Werke AG, den Aufwendungen für Hauptversammlung und Prüfung sowie der Aufsichtsratsvergütung.


Abstimmungen

Nach dem Ende der Aussprache leitete Herr Küfner zu den Abstimmungen über. Vom Grundkapital der Gesellschaft in Höhe von 2.660.000 Euro waren 1.887.942 Euro entsprechend 71,0 Prozent vertreten. Die Beschlüsse wurden entweder einstimmig oder bei wenigen Gegenstimmen im Sinne der Verwaltung gefasst. Dies waren der Gewinnvortrag auf neue Rechnung (TOP 2), die Entlastung von Vorstand (TOP 3) und Aufsichtsrat (TOP 4), die Vergütung des Aufsichtsrats (TOP 5) und die Wahl der OFM Oebel Fröhlich Michels GmbH zum Abschlussprüfer (TOP 6).


Fazit und eigene Meinung

Die HORUS AG hat auch im abgelaufenen Geschäftsjahr ein erfreuliches Ergebnis erwirtschaftet. Mit einem Jahresüberschuss von 114.000 Euro konnte das Vorjahresergebnis noch einmal übertroffen werden. Geprägt war das Ergebnis im letzten Jahr von der Veräußerung der Anteile an der WEBERHOF AG. Da sich solche Erträge nicht jedes Jahr einfach generieren lassen, setzt die Gesellschaft ebenfalls auf weitere Kosteneinsparungen. Spätestens nach dem Auslaufen des Vertrags mit der RM Rheiner Management AG wird es hierbei zu merklichen Einsparungen kommen. Die Aktie notiert derzeit weiter unter dem inneren Wert, allerdings ist der Kurs momentan bei 1,09 Euro „zementiert“. Hierbei ist aber auch zu beachten, dass die Umsätze in der Aktie meist sehr spärlich ausfallen. Für das laufende Jahr ist der Vorstand eher verhalten gestimmt, mittelfristig sehen die Organe aber noch Entwicklungspotenzial in der Gesellschaft.


Kontaktadresse

HORUS AG
Lütticher Straße 8a
D-50674 Köln

Tel.: +49 (0)2 21 / 240 34-96
Fax: +49 (0)2 21 / 21 39-01

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