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HORUS AG (ISIN DE0005204127)

Lütticher Straße 8a
D-50674 Köln
Deutschland
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Am 26. August 2014 fand in Köln die ordentliche Hauptversammlung der Horus AG statt. Im abgelaufenen Jahr gelang es der Gesellschaft den Gewinn erneut zu steigern. Gut 20 Aktionäre, unter ihnen auch Alexander Langhorst für GSC Research, hatten sich im Haus am See eingefunden, um sich über die weiteren Perspektiven zu informieren. Der Aufsichtsratsvorsitzende Hans Rudi Küfner eröffnete die Hauptversammlung und erteilte nach Erledigung der üblichen Hinweise und Formalien dem Alleinvorstand Dr. Johannes Blome-Drees das Wort.


Bericht des Vorstands


Nach Begrüßung der Teilnehmer berichtete der Vorstand einleitend über das Kapitalmarktumfeld im abgelaufenen Geschäftsjahr. Dieses war geprägt von einer anhaltend expansiven Geldpolitik der großen Notenbanken sowie von der Hoffnung auf eine konjunkturelle Erholung und hat zu im Jahresvergleich erneut deutlich steigenden Aktienmärkten geführt.

Auch die Horus AG konnte laut Dr. Blome-Drees von dieser erfreulichen Entwicklung in Form eines erneut gestiegenen Jahresergebnisses profitieren. Damit konnte Horus an die guten Geschäftsjahre 2011 und 2012 anknüpfen und erneut von den umfassenden Möglichkeiten aus dem seit 2010 bestehenden Kooperations- und Poolvertrag mit der RM Rheiner Management AG profitieren. Im Berichtszeitraum wurden nach Vorstandsangabe Positionen teilweise oder auch vollständig veräußert, neue Positionen aufgebaut und bestehende Positionen aufgestockt.

Bei den Erträgen stellten in 2013 vor allem Veräußerungen von Wertpapieren aus dem Anlage- und Umlaufvermögen, Erträge aus Stillhaltergeschäften sowie die Vereinnahmung von Dividenden die Schwerpunkte dar. Relevante positive Ergebnisbeiträge lieferten nach Vorstandsauskunft die Veräußerungen von Aktien der Hotel.de, Generali Deutschland Holding AG, Schuler AG, P&I AG, GK Software AG, Deutz AG, Esterer AG sowie Metro AG. Aus der Beteiligung an der Babylon Capital AG konnte im Berichtsjahr ein Dividendenertrag von 39 (Vorjahr: 28) TEUR vereinnahmt werden.

Die langfristig gebundenen Vermögenswerte in Höhe von 1,68 (1,74) bestehen fast vollständig aus Finanz-anlagen. Bezogen auf die Bilanzsumme entspricht dies einem Anteil von 55,1 (60,4) Prozent. Das kurzfristige Vermögen beträgt demnach 44,9 (39,6) Prozent und setzt sich laut Vorstand vor allem aus Wertpapieren und liquiden Mitteln in Größenordnung von 1,33 (1,13) Mio. Euro zusammen. Mit einer Eigenkapitalquote von 98,3 (98,8) Prozent ist die Horus AG weiterhin grundsolide und ohne Inanspruchnahme von Fremdmitteln finanziert. Die liquiden Mittel lagen bei 473 (826) TEUR.

Aus der Veräußerung von Wertpapieren konnten Erträge von 237 (263) TEUR realisiert werden, die sonstigen betrieblichen Erträge verbesserten sich auf 117 TEUR nach 5 TEUR und enthielten vereinnahmte Prämien aus Stillhaltergeschäften von 104 TEUR. Neben einem Personalaufwand von 5 (3) TEUR fielen im Berichtsjahr sonstige betriebliche Aufwendungen in Höhe von 246 (172) TEUR an. In diesem Betrag sind die Eindeckungsaufwendungen für Stillhaltergeschäfte von 77 TEUR enthalten. Positiv bewertete Dr. Blome-Drees dass das Kostenniveau 2013 geringfügig unter dem Vorjahresniveau gelegen hat. Bei den Erträgen aus Beteiligungen in Höhe von 39 (28) TEUR handelt es sich um die vereinnahmten Dividendenerträge aus der Babylon Capital AG. Abschreibungen waren in Höhe von 43 (32) TEUR erforderlich. Bei einem Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von 150 (114) TEUR lag der Jahresüberschuss bei 149 (114), der Bilanzgewinn inklusive Bilanzgewinnvortrag aus dem Vorjahr beläuft sich auf 254 (183) TEUR. Die Verwaltung schlägt vor, diesen Betrag auf neue Rechnung vorzutragen.

Die größten Wertpapierpositionen im Portfolio der Horus AG sind nach Vorstandsangabe Babylon Capital AG, MAN SE, Metro AG, DMG Mori Seiki AG und FHW Fernheizwerk Neukölln AG. Der Net-Asset-Value (NAV) liegt bei 1,25 Euro, und damit etwas über dem aktuellen Börsenkurs von 1,21 Euro. In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2014 konnte die Gesellschaft wie am Vorabend der Hauptversammlung gemeldet ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (vor Zu- und Abschreibungen) in Höhe von 28 (44) TEUR erzielen. Wesentliche Ergebnisbestandteile in den ersten sechs Monaten waren laut Vor-stand Erträge aus Wertpapierverkäufen, Dividendenerträge sowie vereinnahmte Prämien aus EUREX-Geschäften. Mit Blick auf den weiteren Verlauf des Geschäftsjahres zeigte sich Dr. Blome-Drees zwar insgesamt vorsichtig optimistisch, wies jedoch darauf hin, dass angesichts der nach wie vor sehr unsicheren Rahmenbedingungen eine seriöse und belastbare Prognose nicht möglich ist.


Allgemeine Aussprache


Als erster Redner meldete sich Aktionär Uwe Jännert zu Wort und interessierte sich dafür, mit welchen Positionen im Portfolio in 2013 Geld verdient werden konnte. Dabei handelte es sich laut Vorstand um hotel.de, Generali Deutschland, Schüler AG, P&I AG. Auf die ergänzende Frage zu möglichen Rückkäufen einzelner Positionen nach Verkauf erklärte Dr. Blome-Drees, dass dies nicht der Fall ist. Die Aktien der Generali Deutschland Holding AG wurden zum Preis von 105 Euro mit gewissen Nachbesserungsklauseln veräußert. Hierbei sind etwaige Nachzahlungen bei einem Betrag von 110 Euro nach oben hin gedeckelt. Die P&I-Aktien wurden über die Börse veräußert und die Hotel.de-Aktien zu einem Preis etwas über dem Börsenkurs. Zu den dortigen Konditionen wurde laut Dr. Blome-Drees jedoch Stillschweigen vereinbart.

Befragt nach etwaigen Änderungen in der Anlagestrategie nach dem Auslaufen des Kooperations- und Poolvertrages mit der RM Rheiner Management AG antwortete Dr. Blome-Drees, dass diese Dienstleistungen in der Zukunft durch die DNI AG erbracht werden, zudem besteht eine Bürogemeinschaft mit der DNI AG. Eine Änderung der derzeit verfolgten Anlagestrategie ist nach Vorstandsangabe allerdings nicht vorgesehen, der Einstieg in Stillhaltergeschäfte ist ja bereits vollzogen worden, so der Horus-Chef weiter.

Aktionär Hellmerichs interessierte sich für einen etwas konkretisierten Ausblick und regte mit Blick auf die Scherzer & Co. AG, die er als Vorbild nannte, eine noch ausführlichere unterjährige Berichterstattung und Kommunikation an. Eine konkrete Prognose für das Gesamtjahr ist nach Vorstandsangabe nicht seriös möglich und hängt ganz wesentlich von der weiteren Entwicklung der Aktienmärkte ab. Im ersten Halbjahr lag das Ergebnis jedoch etwas über Vorjahr, so dass man hier bereits besser als 2013 unterwegs ist. Hin-sichtlich der angeregten ausführlicheren Kommunikation sagte der Vorstand eine entsprechende Prüfung des Vorschlags zu.

Auf die Frage nach dem aktuellen NAV antwortete der Vorstand, dass der genannte Wert von 1,25 Euro der Wert zum Halbjahr ist, man allerdings in den vergangenen Wochen ebenfalls etwas in Mitleidenschaft gezogen worden ist von der Marktentwicklung. Einen Teil der erlittenen Rückgänge konnte man jedoch wieder aufholen, so der Vorstand weiter.

Ferner interessierte sich der Redner für die aktuelle Einschätzung des Vorstands zur Entwicklung bei der Metro AG in Bezug auf den Spread zwischen Vorzugs- und Stammaktie. Laut Dr. Blome-Drees war die Horus AG in beiden Gattungen aktiv, im laufenden Geschäftsjahr hat man den Anstieg des Kurses der Stammaktie zum Verkauf genutzt. Insgesamt soll das bestehende Portfolio aktiver bewirtschaftet werden als in der Vergangenheit.

Des Weiteren erfragte Herr Hellmerichs die Höhe der Nettoüberschüsse aus den Stillhaltergeschäften. Laut Vorstand betrug der Nettosaldo aus diesen Geschäften rund 30 TEUR im ersten Halbjahr. Positiv bewertete Herr Hellmerichs die vorgeschlagene Gewinnthesaurierung um das zu verwaltende Volumen weiter auszubauen.

Aktionär Zürn wollte mit Blick auf die sehr hohe Eigenkapitalquote wissen, ob es erklärte Strategie der Gesellschaft ist, sich frei von Fremdkapital zu finanzieren. Hierauf antworte Dr. Blome-Drees, dass man an der bisherigen Anlagestrategie auch weiterhin festhalten will.

Abschließend wollte Herr Jännert noch wissen, welche Einsparungen sich künftig aus dem Wegfall des Vertrages mit der RM Rheiner Management AG ergeben, und wie hoch der Aufwand für den Vertrag mit DNI AG ausfallen wird. Laut Horus-Chef lag der Fixbetrag bei 60 TEUR zzgl. MwSt., zusätzlich ist noch eine erfolgsbezogene Komponente von rund 15 TEUR angefallen. Konkret existiert bei der Bemessung der an-fallenden Vergütung laut Dr. Blome-Drees eine Dreiteilung. Zunächst einmal besteht die fixe Vergütung von 50.000 Euro per anno. Ansonsten wird größenabhängig pro 10 Mio. Marktkapitalisierung eine Vergütung von 10.000 Euro gewährt. Als erfolgsabhängige Vergütung wird schließlich 3 Prozent des ausgewiesenen Jahresüberschusses vergütet, so dass sich Gesamtkosten von rund 75.000 Euro ergaben. Für den Vertrag mit der DNI AG liegt die künftige jährliche Belastung wie bisher bei 36 TEUR zzgl. MwSt. Dem Vorstand soll ab Januar 2015 ein Gehalt gezahlt werden.


Abstimmungen

Nach Beendigung der allgemeinen Aussprache um 14:55 Uhr wurde die Präsenz mit 1.965.654 Aktien oder 63,90 Prozent des stimmberechtigten Grundkapitals festgestellt. Sämtliche Beschlussvorlagen der Verwaltung wurden ohne Gegenstimmen und/oder Enthaltungen verabschiedet.

Im Einzelnen beschlossen wurden der Vortrag des Bilanzgewinns auf neue Rechnung (TOP 2), die Entlastung von Vorstand (TOP 3) und Aufsichtsrat (TOP 4), die Festlegung der Aufsichtsratsvergütung für das Geschäftsjahr 2013 (TOP 5) sowie die Wahl der OFM Oebel Fröhlich Michels GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, Köln zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2014 (TOP 6). Der Versammlungsleiter konnte die Hauptversammlung nach etwa 40 Minuten Dauer um 15:05 Uhr schließen.


Fazit

Dem Management der Horus AG ist es im abgelaufenen Geschäftsjahr erneut gelungen das Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr zu steigern und einen Überschuss in Höhe von 150 TEUR nach 114 TEUR im Vorjahr erwirtschaften. Sicherlich haben hierzu auch das insgesamt positive Kapitalmarktumfeld sowie die Aufnahme von Stillhaltergeschäften als zusätzliche Ertragsquelle beigetragen. Beim Vergleich mit dem Vorjahr ist zudem zu berücksichtigen, dass in 2012 ein Einmalertrag aus dem Verkauf der Anteile an der WEBER-HOF AG von rund 192 TEUR enthalten war. Eine Prognose für 2014 ist trotz der ordentlichen Zahlen zum ersten Halbjahr angesichts der hohen Abhängigkeit der Ergebnisseite von den Entwicklungen an den Kapitalmärkten nicht in seriöser Weise möglich. Hier teilt der Verfasser die Einschätzung des Vorstands. Ab 2015 werden sich jedoch verlässlich vorhersehbar weitere Einsparungen auf der Kostenseite durch das Auslaufen des Kooperations- und Poolvertrages mit der RM Rheiner Management AG ergeben, die eine Größenordnung von rund 40 TEUR p.a. erreichen dürften. An der Börse notiert die Horus-Aktie derzeit in der Nähe des inneren und damit auch fairen Wertes. Bei etwaigen Dispositionen sollten Investoren angesichts der eher überschaubaren Handelsliquidität der Aktie stets limitiert agieren.


Kontaktadresse

HORUS AG
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Hinweis: Der Verfasser ist Aktionär der beschriebenen Gesellschaft.


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