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HORUS AG (ISIN DE0005204127)

Lütticher Straße 8a
D-50674 Köln
Deutschland
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Zu ihrer diesjährigen Hauptversammlung hatte die HORUS AG ihre Anteilseigner für den 03. Juli 2017 wie bereits in den Vorjahren in das Haus am See in Köln eingeladen. Der Aufsichtsratsvorsitzende Rudi Küfner begrüßte die insgesamt sechs erschienenen Aktionäre und Gäste, darunter auch Alexander Langhorst für GSC Research, und erteilte nach Erledigung der üblichen einleitenden Hinweise und Formalien dem Alleinvorstand Dr. Johannes Blome-Drees das Wort.


Bericht des Vorstands


Nach Begrüßung der Teilnehmer stellte der HORUS-Chef einleitend erfreut fest, dass das Geschäftsjahr 2016 für die Gesellschaft abermals erfreulich verlaufen ist und man mit einem deutlichen Gewinn abschließen konnte. Im Portfolio gab es dabei nach Vorstandsangabe sowohl im Anlage- als auch im Umlaufvermögen eine Reihe von Veränderungen Dabei wurden Positionen teilweise oder auch vollständig veräußert, neue Positionen aufgebaut und bestehende Positionen aufgestockt.

Ausweislich des Geschäftsberichtes lieferten dabei u.a. die Veräußerung von Aktien der Elexis AG, Wüstenrot & Württembergische AG, GK Software AG, Pittler Maschinenfabrik AG, Wacker Chemie AG, LEONI AG, Heidelberger Druckmaschinen AG und Vaneck Vectors Gold Miners ETF relevante Ergebnisbeiträge.

Laut Vorstand bestand das langfristig gebundene Vermögen in Höhe von 1,715 (Vorjahr: 1,368) Mio. Euro in Höhe von 1,715 (1,367) Mio. Euro aus Finanzanlagen, dies entspricht einem Anteil von 49,3 (42,2) Prozent des Anlagevermögens. Das kurzfristige Vermögen betrug 51,0 (57,8) Prozent des gesamten Betriebsvermögens und bestand zum überwiegenden Teil aus Wertpapieren und liquiden Mitteln in Größenordnung von 1,702 (1,812) Mio. Euro. Die Eigenkapitalquote der HORUS AG liegt bei 95,4 (96,7) Prozent. Der Bestand an liquiden Mitteln erhöhte sich im Berichtsjahr auf 560 (434) TEUR, unter Einbeziehung der kurzfristigen gebundenen Vermögenswerte ergibt sich zum Bilanzstichtag eine Liquidität von 1,763 (1,873) Mio. Euro.

Auf der Ertragsseite konnten Wertpapiererträge in Höhe von 135 (295) TEUR realisiert werden. Die Erlöse aus Stillhaltergeschäften erreichten 397 (459) TEUR. Diesen standen Eindeckungsaufwendungen von 299 (441) TEUR gegenüber, so dass in Summe ein positiver Ertrag daraus realisiert werden konnte. Die sonstigen betrieblichen Erträge beliefen sich auf 0,4 (22) TEUR. Nahezu Unverändert blieben die Personalkosten mit 44 (45) TEUR, die sonstigen Aufwendungen lagen mit 101 (99) TEUR ebenfalls in etwa auf dem Vorjahreslevel.

Aus der Beteiligung an der Babylon Capital AG (Anteil 27,91 Prozent) konnten im Berichtsjahr Beteiligungserträge aus der erfolgten Dividendenzahlung von 90 (84) TEUR vereinnahmt werden. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens beliefen sich laut Dr. Blome-Drees auf 51 (41) TEUR, die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge lagen bei 16 (0,4) TEUR. Abschreibungen waren in Höhe von 21 (77) TEUR erforderlich. Unter dem Strich ergibt sich damit ein Jahresüberschuss von 184 (236) TEUR.

Die aktuell fünf größten Portfoliopositionen sind nach Vorstandsangabe die Babylon Capital AG, die GK Software AG, die freenet AG, Heidelberger Druckmaschinen AG sowie die K+S Aktiengesellschaft. Der aktuelle Tageswert des Portfolios beträgt nach Auskunft von Dr. Blome-Drees 1,68 Euro je Aktie der HORUS AG. Es ist weiterhin erklärtes Ziel, die Gesellschaft auf Substanz- und Ertragsstärke ausgerichtet zu führen.

Dass der verfolgte Ansatz funktioniert und richtig ist, zeigt sich nach Vorstandseinschätzung beim Blick auf die Entwicklung des inneren Wertes je HORUS-Aktie. Dieser hat sich von 1,22 Euro per Ende 2014 über 1,33 Euro per Ende 2015 auf 1,50 Euro zum Jahresultimo 2016 erhöht. Zum Zeitpunkt der Bilanzveröffentlichung Anfang Mai lag der Wert bereits bei 1,62 Euro und aktuell beträgt dieser 1,68 Euro. Betrachtet man die Wertentwicklung des Portfolios in den vergangenen zweieinhalb Jahren, ergibt sich ein Anstieg um 38 Prozent. Bezogen auf das laufende Jahr beträgt der Zuwachs bereits 12 Prozent. Mit Blick auf das Portfolio kündigte der HORUS-Chef an, dass man dieses in seiner Zusammensetzung weiterhin fortlaufend prüft und dabei auch gegebenenfalls korrigierend eingreift, wenn sich bei einzelnen Positionen Handlungsbedarf ergeben sollte.

Mit Blick auf die weiteren Aussichten im Geschäftsjahr 2017 und 2018 erklärte Dr. Blome-Drees, dass eine Prognose angesichts der "genuinen Unsicherheit über die zukünftige Entwicklung der Finanzmärkte" mit einer hohen Unsicherheit belastet ist und daher eine belastbare Prognose nicht möglich ist.


Allgemeine Aussprache

Als erster Redner meldete sich Aktionär Hellmerichs zu Wort und zeigte sich mit der operativen Entwicklung der HORUS AG sehr zufrieden. Besonders positiv hob er dabei hervor, dass im Berichtsjahr mit den getätigten Stillhaltergeschäften auch Überschüsse erzielt werden konnten. "So soll es sein", stellte er fest und brachte mit Blick auf die beiden als Aufsichtsräte anwesenden Vorstandsmitglieder der Scherzer & Co. AG seine Hoffnung zum Ausdruck, dass dies auch künftig dort gelingen wird.

Mit Blick auf die Scherzer & Co. interessierte sich Herr Hellmerichs dafür, wie hoch der aktuelle Aktienbesitz der Gesellschaft bei der HORUS AG ausfällt. Hierzu antwortete Aufsichtsratsmitglied Dr. Issels, zugleich Vorstandsmitglied der Scherzer & Co. Aktiengesellschaft, dass der Anteilsbesitz um die 78 Prozent schwankt. Zuletzt hat Scherzer & Co. AG dabei die unter dem NAV liegenden Kurse der HORUS AG zu weiteren Zukäufen genutzt. "Schneller lässt sich ja kein Geld verdienen", brachte er es dabei prägnant auf den Punkt.

Ferner interessierte sich der Redner auch noch für die weiteren Wertpapiere im Portfolio der HORUS AG. Alleinvorstand Dr. Blome-Drees bat dabei um Verständnis, dass aus anlagetaktischen Gründen nur die fünf größten Positionen offen gelegt werden, und erinnerte auch daran, dass das Portfolio der Gesellschaft angesichts der überschaubaren Größenordnung der HORUS AG auch insgesamt eher überschaubar ist. Herr Hellmerichs bedauerte diese Antwort und verwies darauf, dass er ja gerne lerne und extra deshalb auch zur Hauptversammlung gekommen sei. Dr. Blome-Drees nahm diese Aussage auf und erklärte, dass das Lernen ja ein durchaus zweiseitiger Prozess ist, aber dennoch keine weiteren Depotpositionen offen gelegt werden.

Aktionär Dr. Clemens Scholl interessierte sich mit Blick auf den angegebenen NAV je Aktie für den Wertansatz der darin enthaltenen und nicht an der Börse handelbaren Babylon Capital-Aktien. Hierzu erklärte der HORUS-Chef, dass die Babylon Capital-Aktien mit einem unveränderten Wertansatz von 1,90 Euro in die Berechnung des NAV einfließen. (Anm. des Verfassers: Der Kurs von 1,90 Euro entspricht dabei dem jeweils von der Babylon Capital AG gebotenen Preis für die eigenen Aktien im Rahmen der letzten Rückkaufangebote.)


Abstimmungen

Nach Beendigung der allgemeinen Aussprache um 10:20 Uhr wurde die Präsenz mit 1.564.723 Aktien oder 58,82 Prozent des stimmberechtigten Grundkapitals festgestellt. Sämtliche Beschlussvorlagen der Verwaltung wurden ohne Gegenstimmen und bis auf 5.714 Enthaltungen zu Tagesordnungspunkt 5 (Beschlussfassung über die Vergütung der Aufsichtsratsmitglieder für das Geschäftsjahr 2016) auch ohne Enthaltungen verabschiedet.

Im Einzelnen beschlossen wurde der Vortrag des Bilanzgewinns auf neue Rechnung (TOP 2), die Entlastung von Vorstand (TOP 3) und Aufsichtsrat (TOP 4), die Vergütung der Aufsichtsratsmitglieder für das Geschäftsjahr 2016 (TOP 5) sowie Wahl der OFM Oebel Fröhlich Michels GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Steuerberatungsgesellschaft, Köln zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2017 (TOP 6). Der Versammlungsleiter konnte die Hauptversammlung nach einer Dauer von knapp einer halben Stunde um 10:28 Uhr schließen.


Fazit

Das Geschäftsjahr 2016 konnte die HORUS AG erneut mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 184 (236) TEUR abschließen, nach Vortrag des Ergebnisses auf neue Rechnung beträgt der Bilanzgewinn 199,5 TEUR. Für die Anleger ist der Blick auf den inneren Wert je HORUS-Aktie noch relevanter, der NAV verbesserte sich auf 1,50 Euro per Jahresultimo 2016 und auf 1,68 Euro zum Zeitpunkt der Hauptversammlung. Mit dieser Entwicklung hat sich das HORUS-Portfolio deutlich besser geschlagen als der DAX, der seit Jahresbeginn per Saldo um gut 7,5 Prozent zulegen konnte, während der NAV bei HORUS um 12 Prozent angestiegen ist. An der Börse notiert die HORUS-Aktie derzeit weiterhin mit einem Abschlag von knapp 10 Prozent des inneren Wertes. Bei etwaigen Dispositionen sollten Investoren angesichts der eher überschaubaren Handelsliquidität der Aktie und der nicht täglich stattfindenden Umsätze allerdings stets limitiert agieren.


Kontaktadresse

HORUS AG
Lütticher Straße 8a
D-50674 Köln

Tel.: +49 (0)2 21 / 240 34-96
Fax: +49 (0)2 21 / 21 39-01

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Hinweis: Der Verfasser ist Aktionär der beschriebenen Gesellschaft.


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